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Kirche in WDR 4 | 29.12.2020 | 08:55 Uhr

Die Fortsetzungsgeschichte von Weihnachten

Guten Morgen.

Bevor Weihnachten 2020 endgültig abgehakt ist und im Stadtbild in den Läden von Silvester oder Karneval abgelöst wird, noch eine kleine Zugabe: Weihnachten feiern Christinnen und Christen die Geburt Jesu. Klar, das wissen viele. Manche wissen aber kaum mehr als das. Ich denke: Irgendwie wäre es sehr seltsam, wenn zum Beispiel von meinem Leben ausschließlich die unspektakulären Umstände meiner Geburt im polnischen Masuren in Erinnerung blieben. Ich fände das irgendwie doch etwas unzureichend, auch ein wenig dürftig. Da war und ist doch noch ein bisschen mehr in meinem Leben…

 

Jesu Geburt, sie steht im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes, das immer noch in vielen Bevölkerungsschichten gefeiert wird. Und alles andere, was zu ihm gehört und ihn ausmacht, verblasst.

 

Aber es lohnt, daran zu erinnern, wie Jesus gelebt hat, und wofür er eingetreten ist. Das wird am besten sichtbar, wenn man sich anschaut, wie Jesus mit Menschen umgeht:

 

- Als ein reicher Mann zu Jesus kommt, fordert er ihn auf, sein Geld den Armen zu geben. Jesu Herz schlägt für die Benachteiligten und die zu kurz gekommenen. Denn er glaubt an Gottes Reich der Gerechtigkeit.

- Jesus stellt die Kinder, die zu seiner Zeit wenig Beachtung finden, in den Mittelpunkt und macht sie sogar zu einem Vorbild. Für die Kinder schlägt sein Herz. Denn er glaubt, dass es in Gottes Reich keine Einlassbedingungen gibt.

- Einer Frau, die den moralischen Maßstäben der Zeit nicht entspricht, wendet er sich zu. Er achtet und beachtet sie. Für die Menschen am Rand schlägt sein Herz. Denn er glaubt, dass Gott jedem Menschen eine zweite Chance gibt.

 

Die Geburt Jesu feiern, ist angemessen. Aber nicht vergessen: Da kommt noch mehr… So wie Jesus lebt und hofft, setzt er viele Menschen in Bewegung.

 

Ich bin davon überzeugt, dass Jesus so den Weg vorgibt, den Christinnen und Christen gehen sollen. Nicht als Voraussetzung dafür, von Gott geliebt zu sein. Nein. Das sind wir ohne Voraussetzungen, wie das Neugeborene in der Krippe. Wir brauchen uns das nicht zu verdienen. Als von Gott geliebte Kinder sind wir in der Welt unterwegs, in der es noch viel Leid gibt. Jesus zeigt mit seinem Leben, wie wir besser zusammenleben können. An Jesu Wirken orientieren Christenmenschen sich und machen damit die Weihnachtsgeschichte zur Fortsetzungsgeschichte. Im Geist Jesu hoffen sie auf Gottes neue Welt und wirken daran nach Kräften mit.

 

Lassen Sie Weihnachten zu einer Fortsetzungsgeschichte werden! Nehmen Sie Jesu Handeln als Beispiel. Einen guten Tag wünscht Ihnen Präses Manfred Rekowski aus Wuppertal.

 

 

Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze  

 

 

 

 

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