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Kirche in WDR 2 | 19.05.2020 | 05:55 Uhr

Die Stimme - Gott in mir

Autorin: Manchmal wünsche ich mir, dass da jemand ist, der mir den Weg zeigt. Der mir schwierige Entscheidungen abnimmt. Der nach mir sucht, wenn ich mich verloren fühle. Und genau an so einem Punkt steht der Sänger Mark Forster zusammen mit Felix Jaehn in seinem Lied „Stimme“.


Musik: Stimme, Interpret: EFF, Texter: Felix Jaehn / Mark Cwiertnia / Philipp Steinke, Songtext von Stimme © Sony/ATV Music Publishing LLC, Label: Virgin,


Musik: 

Auf deinen Wegen durch das Leben. Da kommen Kreuzungen und du stehst.
Du musst abwägen und überlegen, was du wählst und wofür du gehst.
Die bösen Geister und all die Quäler. Immer wieder kommen sie zurück.
Es wird nicht leichter, nein es wird schwerer. Du musst ihn meistern den nächsten Schritt.


Autorin: Auf den ersten Blick spricht der Songtext von ständigen Gewissens-Entscheidungen. Entscheidungen, die quälen, die den Sänger wie böse Geister verfolgen. Hier sehnt sich der Sänger nach Rat und findet ihn vorerst in sich selbst. Aber dann dreht sich das Blatt.


Musik: 

Hör auf die Stimme, hör was sie sagt, sie war immer da, komm' hör auf ihren Rat.
Hör auf die Stimme, sie macht dich stark, sie will, dass du's schaffst
Also hör was sie dir sagt.


Autorin: Eine Stimme. Eine Stimme, die mir hilft, die mir Rat gibt, mich stark macht und die zu mir hält. Mehr als das Gewissen. Die Stimme im Inneren ist lebendig, entscheidungsfreudiger, als ich oder Mark Forster es sind. Die Stimme fordert mich heraus. Sie fragt mich:


Musik:

Sag wirst du reden oder schweigen. Was wird passieren was kommt danach
Willst du weggehen oder bleiben. Du musst entscheiden keiner nimmt's dir ab
Das ist 'ne Reise ohne Navi. Alles offen und immer wieder neu
All die Prüfungen ich glaub' man schafft die. Wenn man sich so selbst, so gut wie's geht treu bleibt.


Autorin: Das Leben als Reise ohne Navigationsgerät. Die Stimme schreckt nicht zurück vor Prüfungen. Sie gehören zum Leben mit dazu. Wenn ich offen auf diese Prüfungen zugehe, mir selbst treu bleibe, dann kann ich es schaffen. Und das Schöne ist: Ich bin dabei nicht allein – die Stimme in mir begleitet mich.


Musik: 

Hör auf die Stimme, hör was sie sagt, sie war immer da, komm' hör auf ihren Rat
Hör auf die Stimme, sie macht dich stark, sie will dass du's schaffst
Also hör was sie dir sagt…


Autorin: Das Lied „Stimme“ erinnert mich an eine Bibelstelle aus dem 5. Buch Mose, wo es heißt: „Du sollst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hören. und auf seine Gebote“ (Dtn 30,10) Vielleicht regt sich in Ihnen jetzt ein leichter Widerstand: Noch mehr Gebote? Das ist mir zu schwer, zu weit weg von meinem Leben, was Gott da von mir will.

Aber genau das Gegenteil ist doch der Fall.

Gottes Wort ist uns ganz nah. Es ist in unserem Mund, wenn wir andere fragen, wie es geht, wo wir helfen können. Gottes Wort, seine Stimme, ist in unseren Herzen. Sie macht uns stark, wenn wir Entscheidungen treffen, gibt uns Sicherheit und hält uns offen für Neues.

Also, warum nicht hören, was sie uns heute noch zu sagen hat…



Redaktion: Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius

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