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Kirche in WDR 2 | 13.08.2019 | 05:55 Uhr

Ich bin dann mal da

Kennen Sie das? Sie sind irgendwo und denken Sie sind im falschen Film. Umgeben von Menschen – von Kreaturen, die so aussehen wie sie – die reden, lachen und trinken. Aber irgendwie ganz anders sind. Mein Gott, denken Sie – was für Idioten. Dann aber kommen die ersten Zweifel. Wenn die so sind – und nur ich anders, was dann? Stimmt irgend etwas mit mir nicht?

Es gibt Veranstaltungen, die kann man verlassen. Wortlos sozusagen durch den Hinterausgang – bevor jemand merkt, dass man so anders ist.

Aber es gibt Meetings, Einladungen, da geht das nicht so einfach. Ich bin dann mal weg – funktioniert nicht. Ich bin dann mal da – rufe ich mir zu. So schwer kann das doch nicht sein. Einfach mal da zu sein. Sind die anderen doch auch. Mit ihren dummen Sprüchen, ihrem Übergewicht, ihren Gesundheitsschuhen. Die Gebildeten und Eloquenten tendenziell immer Dozierenden, gut Gekleideten, die auch noch gut riechen.

Ich bin dann mal da – rufe ich mir zu. Ja, klar rein körperlich. Ich kann ja auch nicht weg.

Und innerlich? Da sein, ohne da zu sein. Ich verspreche Ihnen, das geht. Ist natürlich ne Typfrage. Die Begabungen sind da verschieden. Manchen fällt das leichter als anderen. Ich bin eher so der alles oder nichts Typ. Entweder da oder nicht da. Nicht immer einfach. Aber ich schaffe das auch. Ist eine Frage der Entscheidung.

Einfach da zu sein, ohne da zu sein. Hat was mit gesehen werden zu tun. Gesehen werden wollen. Den anderen zuzutrauen, das sie das können. Und jetzt verrate ich Ihnen mal was. Den anderen geht es auch nicht anders. Alle wollen gesehen werden und dazu gehören. Also, einfach mal den Standpunkt wechseln. Den anderen sehen, ihm das Gefühl geben, hey, mach dir keine Sorgen, wir sind alle nur Menschen. Sind nackt und angewiesen. Auf Liebe,  Vergebung, Verständnis, Wohlwollen. Aufeinander. Die Gesundheitsschuhe auf die Stöckelschuhe, der Anzug auf den Minirock, die Kleidergröße 42 auf die 36. Wir sind angewiesen aufeinander und auf Gott. Er hat uns gezeigt, wie das geht. Mit der Liebe, der Vergebung, dem Verständnis und dem Wohlwollen. Andere nennen es höhere Macht. Was bleibt: Das Gefühl des Angewiesenseins  aufeinander. Und das kann man gestalten. Mit Gottes Hilfe. Probieren Sie es doch auch einmal!

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