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Kirche in WDR 2 | 03.08.2019 | 06:20 Uhr

Immer anders

Am Ende kommt es dann doch anders als man denkt.

Kennt man doch – den Spruch.

Das es am Ende anders kommt, als bisher gedacht.

Also: Zukunft.

Meine Zeitmarker heißen: Gleich. Morgen. Kommende Woche. Nächstes Jahr.

Mein Tag hängt ziemlich stark davon ab, was ich für eine Idee von meiner nahen oder fernen Zukunft habe.

Wenn ich glaube: Dieser Termin morgen wird richtig unangenehm, dann tue ich zweierlei: Erstens vermiese ich mir die Laune für diesen Tag, zweitens tue ich etwas dafür, damit das Schlechte auch eintritt: Ich erwarte es.

Zukunft wirkt. Eben nach rückwärts sozusagen. Genauer: meine Idee von der Zukunft.

Das heißt nicht: schnell die rosarote Brille auf und alles wird supi.

Das heißt aber schon:

Ich muss mich fragen, aufgrund welcher Annahmen ich zu den Vermutungen über meine Zukunft komme.

Ich bin ich in Regel gut beraten, zu wissen: Das sind MEINE Annahmen, nicht DIE Annahmen.

Meine Sicht der Dinge ist nicht die absolute Wahrheit.

Eigentlich klar, aber dann eben doch nicht.

Eben.

Also, dass die Idee von der Zukunft wirkt, gilt auch politisch.

 Zum Beispiel gehört zu den üblichen  Argumenten, man könne sowieso nichts machen, ökologisch und gerechtigkeitsmäßig und so weiter, weil:

Die Weltbevölkerung rasend zunimmt. Mit anderen Worten: Das Schiff sinkt sowieso, seien sie froh, wenn sie einen Platz auf dem Sonnendeck haben.

China, Indien, von Afrika ganz zu schweigen: explosionsartige Bevölkerungszunahme. Angeblich.

Ich habe das auch lange für selbstverständliches Grundwissen gehalten.

Nur: Es ist schlicht falsch.

Die Webseite „Our World in Data“ , belegt was einer der Mitglieder des legendären Club of Rome, heute feststellt:

„Die Weltbevölkerung wird neun Milliarden Menschen nie erreichen. Sie wird ihren Gipfelpunkt von acht Milliarden im Jahr 2040 erreichen und dann zurückgehen.“

Neben vielen anderen positiven Entwicklungen, hat das mit der deutlich verbesserten Bildung von Frauen zu tun.

Das Schiff sinkt sowieso – gilt nicht.

Die Lage ist ernst – aber keineswegs hoffnungslos.

Es könnte eben doch alles auch ganz anders kommen.

Es ist wie bei Jesus Christus:

Es bleibt nicht bei der Nacht. Das Licht leuchtet. Wieder und wieder.

Hoffen macht hell.

Das wirkt.


Redaktion: Sabine Steinwender-Schnitzius



 

 

 

 

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