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Kirche in WDR 5 | 05.02.2020 | 06:55 Uhr

Jubel-Glauben



Heute ist der 5. Februar. Und am 5. Februar haben gleich zwei der bekanntesten Fußballspieler der Welt Geburtstag: Cristiano Ronaldo und Neymar. Sie gehören zu den größten Torjägern derzeit und sind definitiv die Topverdiener im Fußballzirkus. Ronaldo und Neymar sind auch denen geläufig, die sich sonst nicht für Fußball interessieren.

Ich bin ein großer Fußball-Fan. Aber ich möchte Ihnen jetzt nicht vom fußballerischen Können der beiden auf dem Rasen erzählen. Denn: Die beiden haben nicht nur das sportliche Talent gemeinsam und den Geburtstag. Was ich spannend finde: Beide machen aus ihrem Bekenntnis zum christlichen Glauben keinen Hehl. Beide auf ihre eigene Weise. Christiano Ronaldo tut das eher abseits des Fußballplatzes. Er unterstützt Hilfsorganisationen oder besucht Kinder auf der Krebsstation eines Krankenhauses. Ich habe von ihm gelesen, dass er dies aus dem Wunsch heraustut, anderen zu helfen. Und er tut dies meistens abseits der Öffentlichkeit. Es reicht ihm, wenn Gott weiß, was er tut.

Neymar stellt sein Bekenntnis schon viel öffentlicher dar. Schon mehrmals hat er sich nach besonderen Siegen ein Stirnband um den Kopf gebunden, auf dem zu lesen war: „100% Jesus“.

Jetzt könnten Sie ja sagen: Als Frau von der Kirche jubelt die sicher gleich mit. Dass jemand so offen seinen Glauben demonstriert, muss doch für Kirchenleute ein Fest sein. So einfach ist das aber nicht. Ich bin da eher etwas verhaltener. Vielleicht liegt es an meinem skeptischen Temperament. Jedenfalls werde ich da immer gleich kritisch: Wieder so ein typisches Promi-Gehabe – denke ich mir.

Ich unterstelle Spielern wie Neymar zunächst, dass sie diese Gesten nur machen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der Glaube als Eigen-PR, sozusagen.

Aber dann habe ich mal in die Dokumentation gesehen, die da heißt „Und vorne hilft der liebe Gott“. Da sprechen Spieler und auch Trainer über ihren Glauben – zum Beispiel auch Jürgen Klopp. Und zumindest denen kaufe ich seitdem ab, dass ihnen der Glaube wirklich wichtig ist. Dass ihnen der Glaube Kraft gibt.

Und ich weiß für mich auch, dass die Erfolge, die ich in meinem kleinen Leben so habe, nicht nur von mir abhängen. Ich erfahre dann auch so eine große Dankbarkeit für das, was ich im Leben geschenkt bekommen habe. Gerade auch an einem Geburtstag, wie ihn Neymar und Ronaldo heute feiern. Ich würde mir sicher nicht dafür „100%“-Jesus auf die Stirn schreiben – selbst wenn ich bei der Kirche arbeite. Aber im Grunde teile ich mit Neymar diesen Dank für den Beistand und die Kraft, die ich durch meinen Glauben erhalte.
Und so möchte ich an diesem Morgen Gott danken für alles Gute, das ich durch ihn erreicht habe und ihn um Kraft und Beistand für den heutigen Tag bitten.

 

Ihre Marie-Simone Scholz aus Oerlinghausen.

https://www.youtube.com/watch?v=p1OOEjJScfU bzw.: http://www.fussball-gott.com/

https://promisglauben.de/cristiano-ronaldo-es-reicht-wenn-gott-mich-kennt

https://www.sonntagsblatt.de/artikel/wm-2018-fussball/glaube/religion-und-glaube-bei-fussball-stars

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