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Kirche in WDR 4 | 27.06.2020 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung

Erst ein Zusammenbruch, dann Notarzt und Krankenhaus, schließlich die Diagnose: Hirntumor. Von einem Tag auf den Anderen ist für Max nichts mehr wie vorher. Max ist die Hauptfigur des Films „Suicide Tourist“ (auf deutsch vielleicht: Selbstmord-Urlauber), der am Donnerstag in die Kinos kommt. Schon bald wird Max klar gemacht: Es hat ihn ganz übel erwischt.

 – Ich habe keine guten Neuigkeiten. Ihr Tumor ist erheblich gewachsen.

Der Krebs in seinem Kopf ist unheilbar. Die Aussichten für Max sind düster: Ihm drohen Persönlichkeitsveränderungen, der Verlust von immer mehr Fähigkeiten, das zunehmende Angewiesensein auf immer mehr Hilfen. Ihm stellt sich die Frage: Sollte er sein Leben beenden, bevor er nicht mehr er selbst ist? Da stößt er auf das Angebot eines Sterbehilfe-Hotels. Es verspricht ein schönes und ehrenvolles Lebensende mit professioneller Begleitung:

 – Eine schmerzfreie in Injektion zu den Klängen einer Musik, die Ihr Leben am besten widerspiegelt. Eine leichte psychedelische Inhalation mit einem Blick auf die Sterne: Wir gestalten genau die Situation oder Konstellation, die Ihrem Wunsch nach einem friedlichen Abschied entspricht. Aurora: Ein wunderschönes Ende.

Erst versucht Max noch, sich selbst mit dem Strick das Leben zu nehmen. Das gelingt ihm nicht. Aber sein Entschluss steht. Und so nimmt er schließlich das Angebot des Sterbehilfe-Hotels an. Bald nach der Ankunft steht die Frage an, wie sein Tod stattfinden soll.

 – Haben Sie etwas, das nicht weh tut? – Die meisten unserer Behandlungen sind schmerzfrei. Sie können es genauso bekommen, wie Sie es wollen, denn hier gibt es keine Tabus, wissen Sie.

In diesem speziellen Hotel gibt es aber auch keine Eile. Die Gäste sollen sich auf ihrer letzten Wegstrecke nicht gedrängt fühlen. So kommt Max dazu, sich noch einmal alles durch den Kopf gehen zu lassen. Ihm wird klar: Er möchte nicht gehen, ohne sich von seiner lieben Frau zu verabschieden.

 – Ich muss Lærke wirklich noch einmal sehen.
 
Kann ich den Plan noch verändern?

Genau das aber ist hier ausgeschlossen. Wer in dieses Sterbehilfe-Hotel geht, musste vorher einen entsprechenden Vertrag unterschreiben. Das hat auch Max getan.

 – Wenn Sie den Vertrag unterschrieben haben, kann Ihre Entscheidung weder rückgängig gemacht noch verschoben werden.

Sicher etwas überzeichnend zeigt der Film „Suicide Tourist“ auf, was geschehen kann, wenn assistierte Sterbehilfe zugelassen ist und daraus ein Geschäftsmodell wird. Er macht aber auch klar, was Aussagen vieler Menschen bestätigen, die einen Selbstmordversuch überlebt haben: Die Entscheidung für einen Selbstmord ist oft voreilig.

Ich lebe gern und mir hat kein Arzt eine Diagnose mit übler Aussicht gegeben. Heute sage ich: Ich vertraue darauf, dass Ärzte mir im Fall des Falls die Schmerzen nehmen, dass Pflegekräfte mich versorgen und dass meine Lieben mir nah bleiben, wie ich es bei ihnen wäre. Und ich hoffe, dass mir mein Glaube und mein Gottvertrauen auch dann noch erhalten bleibt. Mut gibt mir die Zusage: „Seid gewiss: Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,18-20)

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