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Kirche in WDR 4 | 11.01.2020 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung


Wer glücklich ist, fühlt sich gut. Deshalb ist der Zustand, glücklich zu sein, so beliebt. Und Menschen sind bereit, viel dafür zu tun, damit sie glücklich sind. Das ist der Hintergrund für den Film „Little Joe – Glück ist ein Geschäft“. Er läuft seit Donnerstag in den Kinos.

 – Die erste, stimmungsaufhellende, antidepressive Glückspflanze. Bereit für den Markt.

Sie hat eine rote Blüte, deren duftende Pollen einen Botenstoff für ein Hormon enthalten, das glücklich macht. Die Botanikerin Alice hat diese Pflanze mitentwickelt und ihr den Namen Little Joe gegeben. Ihr Chef ist ganz begeistert:

 – Wir haben bereits Bestellungen von der Nationalen Schulbehörde, dem Gesundheitswesen. So, ich denke, Little Joe wird bald das Wohlbefinden optimieren, in Klassenzimmern, Krankenhäusern, landesweit.

Eine dieser Blumen schenkt Alice auch ihrem Sohn Joe, weil der oft mürrisch ist. Sie möchte, dass er glücklich wird.

 – Das ist wirklich eine besondere Pflanze. Du musst gut achtgeben auf sie. Sie braucht’s warm. Und sprich mit ihr. – Wirklich? – Ja, sie ist ein Lebewesen, braucht Aufmerksamkeit und Zuneigung. – Und was ist so besonders an ihr? – Sie macht Menschen glücklich.

Zunächst funktioniert das auch bei Joe. Seine Trübsal scheint weg geblasen. Er lacht mehr, ist fröhlich. Doch nach einiger Zeit verändert der Junge sich total. Er zeigt plötzlich ganz neue Verhaltensweisen. Mutter Alice erkennt den eigenen Sohn kaum wieder.

 – Er sieht aus wie Joe. Er reagiert auch genauso wie Joe. Aber es ist nicht Joe. Etwas hat ihn verändert!

Wieder im Labor, schaut die Wissenschaftlerin noch einmal ganz genau auf die  Wirkungsweise ihrer Erfindung:

 – Der Pollen kommt durch die Nase an die Geruchsrezeptoren. Und von hier aus gelangt die Geruchsinformation direkt in das limbische System. Dieser Bereich in unserm Gehirn beeinflusst stark unsere Gefühle, unser Verhalten, unsere Persönlichkeit. Genau dort, wo das Oxytozin aus der Pflanze seine Wirkung entfaltet.

Und genau dort gerät das Ganze offensichtlich nach einiger Zeit außer Kontrolle. So weit der Film. - Ich muss ja sagen: So einen Glücksduft brauche ich nicht. Glücklich werde ich nicht, weil ich etwas rieche oder weil ich mir etwas kaufe. Nein. Am Glücklichsten bin ich, wenn ich mich um andere kümmere, für sie sorge, ihnen helfe. Wenn es ihnen dann besser geht, wenn sie mich dankbar anlächeln oder in den Arm nehmen: Das ist tiefes, echtes Glück für mich. Und ich bin nicht der erste oder einzige, der das erkannt hat. Schon im alten Testament der Bibel schreibt Salomo, der Sohn des Königs David: Das Beste, was Menschen tun können, ist Gutes zu tun und sich zu freuen (vgl. Prediger 3,12-13). Ein gutes Rezept für’s neue Jahr, finde ich, das ich uns allen empfehle: Gutes tun und sich freuen.

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