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Kirche in WDR 2 | 30.11.2019 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung


Zurück in die eigene Vergangenheit: Von einer inszenierten Zeitreise eines verlassenen Ehemanns erzählt die Komödie „Die schönste Zeit unseres Lebens“, die seit Donnerstag in den Kinos ist. Vorausgegangen war eine Ehe, die fünf Jahre vor der goldenen Hochzeit zerbricht.

 "Darf man erfahren, was Du da machst? – Ich teste eine Schlafeinstimmung. Mit nur einem Augenzwinkern ist man in einer ganz anderen Welt. Ist richtig toll. Und Du? – Ich teste ein Buch aus Papier. Man dreht die Seite rum und erfährt, wie es weiter geht. Ist lustig."

Victor und Marianne sind sich fremd geworden. Mariannes Neugier ist erhalten, sie ist experimentierfreudig und offen für Neues. Victor dagegen braucht Vertrautes. Bei Veränderungen ist er schnell überfordert, selbst von einem Auto mit modernen Assistenzsystemen:

 "Schau besser auf die Straße. – Brauche ich nicht! Ist ein Tesla. Der fährt von alleine. – Das macht mir ja grad‘ Angst. Dir macht alles Angst, mein Liebling. – (Navi-Frauenstimme) Und abbiegen. – Halt die Klappe, du blöde Kuh."

Marianne wird immer klarer, wie viel sie inzwischen von ihrem Mann trennt. Am Ende setzt sie ihn vor die Tür. Victor ist am Boden zerstört. Aber er hat Glück: Sohn Maxime will ihn aufmuntern. Er schenkt ihm eine inszenierte Zeitreise. Im Filmstudio wird Victor gefragt, in welche Epoche er reisen will. Sofort nennt er einen besonders wichtigen Tag in seinem Leben:

 "Der 16. Mai ’74 in Lyon. – Na ja! Sie sind präzise. – Weil ich an dem Tag eine Frau kennen gelernt habe, die ich sehr geliebt habe. –  Dann sagen Sie mir, also wer möchten Sie sein an diesem Tag? – … Na ich! – Verstehe. Sie wollen Sie selbst bleiben."

Victor verharrt in seinem Verhaltensmuster. Immer nur Vertrautes. Er engt sich ein. Wie schade. – Mir ist Mariannes Aufgeschlossenheit für Neues viel näher. Für Kleinigkeiten wie neue Reiseziele oder neue Technik reicht mein Interesse. Bei größeren Veränderungen hilft es mir manchmal, zu beten und schlicht auf Gottes Hilfe zu vertrauen. So, wie König David von Israel es schon im Jahr 1000 vor Christus getan hat. Seinen Psalm 18 gibt ein neues geistliches Lied mit folgenden Worten wieder: „Mit dir überspring ich Mauern, mit dir schwimm ich gegen den Strom, mit dir wag ich einen Anfang, mit dir mach ich mich auf den Weg.“

Etwas anders zu machen, einen neuen Anfang zu wagen, ist oft besser, als in der Vergangenheit zu verharren, finde ich. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen Victor und ein weiterer Zeitreisender auch in dem Film: Noch einmal möchte keiner von beiden in die eigene Vergangenheit zurück.

 "Also Jungs, noch eine Runde? Nein, nein, nein. Danke."

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