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Kirche in WDR 4 | 22.08.2020 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung

Wie frag ich sie nur? Auch wenn ich schon fast sechzig bin: Ich kann mich gut daran erinnern, wie schwierig das war, die richtigen Worte zu finden. In den 70ern tat ja meist noch der Junge den ersten Schritt. Inzwischen ist das wohl anders. Jedenfalls bei der Anbahnung im Liebesdrama „I sitll believe“, das auf Tatsachen beruht und seit Donnerstag im Kino läuft:

Hey, was machst du heute Abend? So gegen acht Uhr. Ich bin am Strand, am Oceanside Pier. Na ja, kannst ja vorbei kommen. Und solltest du da wirklich aufkreuzen, dann nur mit Gitarre. – Okay.

Der Auserwählte, den Melissa Henning so taff anspricht, heißt Jeremy Camp. Der tut sich schwer, das einzuordnen: Ist das nun ein Date oder nicht? Aber Melissa gefällt ihm. Und so geht er hin.

Du hast die Gitarre dabei. – Ja. Das hast du dir doch gewünscht. – Würdest du uns nen Song vorspielen? – Nein, nein. – Hey Leute. Das ist Jeremy. Camp, richtig? – Na dann. (singt) Find me in a river …

Mit diesem Date am Strand von Kalifornien beginnt die gemeinsame Geschichte des jungen Paares. Und zum Liebesglück gesellt sich außerordentlich schnell beruflicher Erfolg von Jeremy:

Und jetzt kommt ein Musiker mit 32 Nummer-Eins-Hits und 4,5 Millionen verkauften Alben. Begrüßt mit mir Jeremy Camp.

Doch dann, wie könnte das bei einem Liebesdrama anders sein, kommt es zur Wende. Melissa erfährt völlig überraschend, dass sie Krebs hat. Eine äußerst aggressive Form. Ihre Prognose könnte nicht schlechter sein. Nur wenige Monate noch. Trotz dieser Hiobsbotschaft steht Jeremy zu seiner Freundin:

Ich will, dass du eins weißt. Was auch immer das ist und wohin es uns auch führt, ich werde immer bei dir sein, bei jedem Schritt und in jedem Moment bin ich bei dir. Ich bin dabei, sowas von dabei.

Und dann tut Jeremy in seiner Verzweiflung etwas, das ich so noch nicht erlebt habe. Bei einem Konzert bittet er sein Publikum um Hilfe:

Wir haben Anfang des Jahres eine schlimme Nachricht bekommen, eine wirklich schlimme Nachricht. Können wir heute was Besonderes machen für den wichtigsten Menschen in meinem Leben? Können wir für sie beten?

Was für ein Gänsehautmoment. So ein Glaubenszeugnis, so ein Gottvertrauen. Mich hat dieser ganz besondere Moment erinnert an ein Erlebnis, das ich im französischen Wallfahrtsort Lourdes hatte. Zufällig war ich dort vor vielen Jahren in einen Gottesdienst geraten, zu dem sich hunderte Krebskranker aus ganz Frankreich versammelt hatten. Viele von ihnen waren vom Leid der schlimmen Krankheit gezeichnet. Gemeinsam feierten sie die Heilige Messe, die sie total veränderte. Diese Feier machte sie froh, schenkte ihnen Freude, weckte ihre Zuversicht. Ich war Zeuge einer unfassbaren Verwandlung. Ich weiß nicht, ob es danach zu Spontanheilungen kam. Ich weiß nur: Diese Stunde hat viele verändert. Mich auch. Seitdem bin ich sicher: Nichts ist unmöglich, wenn man auf Gott vertraut. Wie Jeremy Camp aus dem Film „I still believe“

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