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Kirche in WDR 2 | 19.10.2019 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

Maria hatte einen Unfall und wacht erst im Krankenhaus wieder auf. Wer sie ist und was geschehen ist, das weiß sie nicht mehr.

„Was ist das letzte, woran  Sie sich erinnern? Ich erinnere mich an New York. Ah, New York. Mama, du lebst! Wer sind diese Leute?“ 

Maria erinnert sich zwar nicht mehr an ihre Familie, aber sie weiß: Sie war noch niemals in New York. Und jetzt wissen Sie vielleicht worum es geht: Endlich ist die Verfilmung des gleichnamigen Hit-Musicals im Kino. Und wie im Musical will Maria im Film unbedingt nach New York und schleicht sich heimlich auf ein Kreuzfahrtschiff. Ihre Tochter rennt hinterher und versucht verzweifelt,  sie zwischen den vielen Passagieren zu finden...

„Ich muss einmal durch, denn die Zeit wird echt knapp. Meine Mutter ist weg und das Schiff legt gleich ab. ... aber bitte mit Sahne“ 

Sie findet zwar ihre Mutter, doch dann legt das Schiff ab und beide schippern in Richtung New York. Auf der Reise verliebt sich Maria in einen der Tänzer und lässt es richtig krachen.

„Wisst ihr was das Schöne ist, wenn man nicht mehr weiß, wer man ist: Man kann sein, wer man will.“

Nach einigen Tagen legt das Schiff in New York an. Maria ist zwar am Ziel ihrer Träume angekommen, muss sich aber von ihrem geliebten Tänzer verabschieden. Der lebt und arbeitet schließlich auf dem Kreuzfahrtschiff. Doch kurz bevor das Schiff New York verlässt, entscheidet er sich anders...

"Lauf und hol dir die Liebe deines Lebens zurück. (Musik): Ich weiß was ich will, dir alles zeigen, was ich jemals gesehen. Was du auch immer tust verzeihen und verstehen, was ich noch nie zuvor im Leben getan, fange ich an."

Marias Tänzer entscheidet sich für die Liebe und bleibt in New York. Die Musical-Komödie mit den Schlagern von Udo Jürgens ist mitreißend und total witzig. Vielleicht werden einige sagen: das ist mir alles etwas zu seicht. Ein Schlager-Musical eben. Aber ich finde, was Maria und ihre Tochter da mitten auf dem Meer erfahren, das rührt doch an eine der tiefsten Fragen, die jeder und jede mit sich rumträgt: „Was zählt wirklich im Leben?“ Und ich finde die Antwort, die die beiden finden, die ist weder banal, noch schnulzig, noch abgedroschen: Am Ende zählt - die Liebe!

So einfach. Aber so wichtig. „Und hätte ich die Liebe nicht“, so hat das der Apostel Paulus das mal geschrieben – „dann wäre alles nichts“. Weder eine Reise nach New York, noch Karriere, noch Reichtum – das alles vergeht. Am Ende zählt die Liebe. Warum? Weil Gott die Liebe ist – sage ich als Christ. Am Ende, wenn unsere Reise hier auf Erden einmal vorbei ist, das glauben wir Christen, dann zählt nur noch eins: die Liebe. Paulus würde mir da jedenfalls sicher zustimmen, und ich denke: Udo Jürgens auch.

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