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Kirche in WDR 2 | 20.04.2019 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung


„Van Gogh. An der Schwelle zur Ewigkeit“

Vincent van Gogh beim Psychiater: Sie verwirren sich selbst mit Ihren Bilder! - Ich bin meine Bilder!
Er hat nach wir vor eine riesige Anziehungskraft, auch fast 130 Jahre nach seinem Tod.
Vincent van Gogh ist der wohl berühmteste Maler der Neuzeit, sein Stil hat die Malerei revolutio­niert, seine Bilder erzielen Millionengewinne.
Es ist schon der zweite Spielfilm über Vincent van Gogh innerhalb von anderthalb Jahren: “Van Gogh. An der Schwelle zur Ewigkeit” heißt er. Und seit Donnerstag läuft er im Kino.

Ich möchte verstehen, wieso Sie behaupten, ein Maler zu sein. - Ich liebe es, zu malen. Ich muss malen. Ich bin immer Maler gewesen, das weiß ich genau. - Zum Malen geboren? - Ja! - Wie kommen Sie da­rauf? - Weil ich nichts anderes tun kann. Und, glauben sie mir, ich habe es versucht.
Willem Dafoe spielt Vincent van Gogh in den letzten beiden Jahren seines Lebens.
Ein Mann mit einer Vision, ein Getriebener, fast schon Besessener.
Er malt Bilder, die keiner versteht und die keiner kaufen will.
Er quält sich mit Selbstzweifel, fürchtet sich davor, zu versagen.
Das Ein­zige, wor­an ich mich erinnere, ist die Dunkelheit und sind die Ängste.

Gegen die Angst setzt van Gogh seine Bilder, gegen das Grau der Einsamkeit die Farben der Natur.
Seine Vision der Malerei, seine Vision vom Leben, kann ihm keiner nehmen.
Wenn ich die Natur betrachte, dann sehe ich das Band, das uns alle vereint, vielleicht klarer. Die vibrieren­de Energie, aus der Gottes Stimme spricht, manchmal ist sie so stark, dass ich das Bewusstsein verliere. - Ach komm schon! - Ich schwör’s Dir!

“An der Schwelle zur Ewigkeit” - so heißt der Film über Vincent van Gogh im Untertitel.
Und vielleicht ist es kein Zufall, dass der Film an den Kar- und Ostertagen im Kino läuft,
heute, am Kar­samstag, auf der Schwelle vom Karfreitag zu Ostern, zwischen dem Tag, an dem Christen an den Tod Jesu gedacht haben, und dem Tag, an dem sie seine Auf­erstehung feiern.
Ostern ist die Vision Gottes von dieser Welt.
Österliche Menschen haben den Blick gerichtet auf die Ewigkeit. Denn: In der Auferstehung zeigt Gott der Welt: Nicht der Tod hat das letzte Wort, nicht das Grau des Alltags und das Schwa­rz der Ver­gänglich­keit.
Sondern das Leben ist stärker als der Tod. Und das Leben wird bunt sein, voller Energie, volle Kraft.
Ich möchte meine Vision mit Menschen teilen, die nicht sehen können, was ich sehe und wie ich sehe. - Gut, aber warum? - Weil meine Vision näher an der Wirklichkeit der Welt ist. Ich kann den Menschen das Gefühl vermitteln, wie es ist, lebendig zu sein. - Und Sie meinen, die fühlen sich nicht lebendig? - Ja, genau.

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