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Kirche in 1Live | 03.12.2019 | floatend Uhr

Namasté

Mensch, dich hab ich ja ewig nicht gesehen! Meine ehemalige Nachbarin kommt auf mich zu, lächelt mich an und plötzlich ist er da: Der kurze peinliche Moment, in dem wir beide nicht wissen, wie wir uns begrüßen sollen. Umarmen, die Hand geben oder doch nur lächeln?

Begrüßungen sind ein kompliziertes Thema in Deutschland. Je nach Job, Freunden und Region variieren Begrüßungsformen und gefühlt gibt es mehr Fettnäpfchen als Möglichkeiten sich Hallo zu sagen. Andere Länder machen’s sich einfacher: Nepal zum Beispiel. Dort hält man die Handinnenflächen aneinander, verbeugt sich leicht und sagt Namasté - das bedeutet soviel wie: Ich grüße das Göttliche in dir.

Klingt erstmal komisch, aber dahinter steckt der Gedanke, dass jeder Mensch Gott wiederspiegelt. In jedem von uns steckt das Potenzial neue Dinge zu kreieren, Gemeinschaft herzustellen und die Welt zu gestalten. Alles Dinge die absolut göttlich sind und die uns Gott ähnlich machen- falls man an einen Schöpfer Gott glaubt. In jedem Fall drückt die Begrüßung eine Menge Wertschätzung und Respekt für das Gegenüber aus. Neben der einheitlichen Begrüßung ist genau diese Haltung vielleicht das, was uns manchmal fehlt.

In diesem Sinne: Namasté.

Sprecher: Daniel Schneider

 

Redaktion: Daniel Schneider

 

 

 

 

 

 

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