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katholisch

Kirche in WDR 2 | 09.07.2020 | 05:55 Uhr

Satan

 

Es ist schon echt ein paar Jahre her, da lief auf 1LIVE so ´ne Comedy-Nummer, in der Satan immer wieder die Welt zerstören wollte. Ich fand die richtig gut.

Jede Folge ging immer damit los, dass Satan ganz theatralisch verkündete:

„Heute ist das Ende aller Tage …“

Aber aus seinem Plan – also das mit der Weltzerstörung – wurde dann nix.

Denn jedes Mal ging sein Plan fürchterlich in die Hose.

 

Ich möchte von einer Vision von Jesus erzählen, in der tatsächlich Satan auch eine Rolle spielt. So erzählt es zumindest das Lukasevangelium.

Und auch da geht Satans Plan ziemlich daneben.

 

Da heißt es: Jesus sieht Satan wie einen Blitz aus dem Himmel fallen.

Um zu verstehen, was das jetzt genau bedeutet, ist es erst mal wichtig, sich vor Augen zu führen, wie sich die Menschen Satan damals überhaupt vorgestellt haben.

Satan war einer von Gottes Engeln, -also gar nicht Gottes Gegner- und seine Aufgabe war es, Gott immer wieder zu sagen, was wir Menschen alles falsch gemacht haben und die Menschen sowas wie anzuklagen.

Damit wollte Satan Gott dazu bringen, seine Liebe und sein Wohlwollen uns gegenüber doch nochmal bitte zu überdenken.

Weil wir sie uns nicht verdient haben, weil wir Scheiße gebaut haben.

 

Und genau dieser Engel, der Gottes Liebe zu uns verringern will, genau dieser Engel hat in der Vorstellung, wie Jesus Gott sieht, nichts verloren.

 

 

 

Der Theologe Dr. Meinrad Limbeck sagt dazu:

Wenn nun der Ankläger der Menschen aus dem göttlichen Bereich endgültig rausfliegt, dann heißt das für Jesus:

Es gibt nichts und niemanden, der in der Lage ist, Gottes Liebe zu uns zu beeinflussen. Gott liebt uns einfach, auch dann, wenn wir uns nicht an die Regeln halten.  

 

Und Gott sei Dank ist es so, denn wer bitteschön, hätte sonst eine Chance?!

Das alles ernst zu nehmen, bedeutet dann:

Sei gnädig mit Dir. Und mit allen anderen auch.

So, wie du bist, bist du ok.

Gib diesen „ja-aber-Gedanken“ keinen Platz, die diese Haltung einschränken wollen,

 

Du und jeder andere ist liebenswert.

Wenn diese Haltung dein Verhalten bestimmt, dann schaffst du es auch immer besser, dich gut zu verhalten.

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