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Kirche in WDR 2 | 08.08.2019 | 05:55 Uhr

Schlümpfe

Heute Morgen will ich mal nur für sie eine ganz unmögliche Verbindung herstellen

… und zwar  die Verbindung zwischen der Charismenlehre der Katholischen Kirche und den Schlümpfen. Charismen-Was? – Werden Sie vielleicht jetzt fragen. Keine Sorge: Es geht um keine Krankheit. Aber dazu später mehr. Die Schlümpfe, die kennen Sie hoffentlich noch.

Ja, Ich meine diese kleinen blauen Männchen mit den weißen Mützen, die es als Plastikfiguren auch für den Setzkasten gibt, die aber auch in einem gleichnamigen Schlager und im Comic zu finden sind.

So. Und was hat es nun mit dem Charisma zu tun?

Also: Charisma kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Geschenk, Gabe. Und die Menschen von der Kirche, die reden oft über Charisma. Kein Wunder. Da meint Charisma eine Gnadengabe des Heiligen Geistes an einen Menschen.

Das Charisma befähigt danach, seinen Dienst für die Gemeinschaft besser zu erfüllen.

Die Verbindung von Charisma zu den Schlümpfen ist meiner Meinung nach ohne jede größere Schwierigkeit herstellbar.

Bei den Schlümpfen gibt es Farmi, den Gemüse und Salatanbauschlumpf und Harmonie, den Trompetenschlumpf. Alle Schlümpfe haben da sozusagen ihr ganz eigenes Alleinstellungsmerkmal.

z. B Barbi: Er ist der Friseur, den angeblich fast keiner braucht, weil die meisten Schlümpfe  nämlich eine Glatze haben , außerdem gibt es da noch Fürchti, der ist besonders ängstlich und so vorsichtig dass er sich sogar vor seinem eigenen Schatten fürchtet

Fürchti könnte bei der Angst, die er durch seine ganz spezielle Art verbreitet, auch ganz prima Versicherungen verkaufen.

Bei den Schlümpfen gibt es also niemanden der nicht für irgendwas gut wäre. Selbst der Grummelschlumpf. Optisch super an seinem absolut griesgrämigen Gesicht zu erkennen. Er ist von Haus aus ein Skeptiker und geht deshalb nicht jeder Falle von Gargamel gleich auf den Leim, denn natürlich gibt es auch bei den Schlümpfen wie bei den Menschen Widersacher und das Böse.

Amüsant sind diese mittlerweile fast fünfzig Jahre alten Zeichtrickfiguren auch deshalb, weil auch menschliche Defizite in aller Liebenswürdigkeit karikiert werden.

Im Dorf der Schlümpfe hat jeder einzelne Charakter seine Macken: So zum Beispiel Fauli, der immer müde ist, Clumsy, der von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen stolpert, Torti, der Kochschlumpf oder Beauty, der Narziss unter den Schlümpfen, der eigentlich nie schön genug sein kann. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind da kein Zufall sondern Absicht.

Wenn es jedoch gelingt alle Schlümpfe mit ihren Talenten und Macken sinnvoll zu integrieren und kooperieren zulassen, dann ergibt sich daraus die perfekte Gemeinde.

Ja, Schlumpfhausen ist überall und letztendlich ist jeder von uns irgendwie auch ein Schlumpf. Ist es nicht ein Segen zu wissen, was seine eigene Gaben sind? Wofür das eigene Herz schlumpft? - so zu sagen. Denn nur wenn man das für sich herausgefunden hat ist die Wahrscheinlichkeit so richtig groß, dass die anderen auch was davon haben. …gerade die Kirche sollte sich öfter mal daran erinnern, dass es ganz gut ist, wenn möglichst viele unterschiedliche Charismen zusammen schlumpfen…also auch Schlumpfinen…aber das wäre jetzt ein eigenes Thema. Ausführlicher lässt sich das Phänomen der Charismen um diese Uhrzeit noch nicht erklären.

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