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Kirche in WDR 2 | 27.08.2020 | 05:55 Uhr

Von Untergang keine Spur

Autorin: Ich stehe ja total auf Musik, die mit biblischen Bildern arbeitet. Ein bisschen düster darf es für mich auch mal sein.

Eines meiner absoluten Lieblingslieder ist von der isländischen Rockband Kaleo und heißt „Way Down we go“.

 

Musik: Way down we go, Interpret: Kaleo, Songwriter: Rubin Pollock / Daniel Aegir Kristjansson / David Nils Olof Antonsson / Jokull Juliusson

Songtext von Way Down We Go © Warner Chappell Music, Inc, Warner Chappell Music Inc, Labels: Elektra; Atlantic Records

 

Musik:

Oh, Father tell me, do we get what we deserve?

Whoa, we get what we deserve

And way down we go
Way down we go…

Autorin: Vater, sag mir: Bekommen wir das, was wir verdienen?

Ein düsterer Anfang für ein Lied. Nehmen wir an, dass sich Kaleo von der Bibel hat inspirieren lassen. Es geht um die Frage: Wie sieht es am Ende unseres Lebens aus? Zeigt Gott mit dem Daumen nach oben oder nach unten, wenn er mich sieht?

Der Sänger der Band Kaleo ist sich in dem Song sicher: We get what we deserve - Wir bekommen, was wir verdienen und wir werden untergehen.

Aber wie kommt die Band Kaleo auf die Idee, das wir untergehen und das bekommen, was wir verdienen?

Hören wir also weiter im Lied.

 

Musik:

You let your feet run wild
Time has come as we all, oh, go down

Yeah but for the fall oh, my
Do you dare to look him right in the eyes?

 

Autorin: Wir haben uns benommen wie die Axt im Walde, wie es sprichwörtlich heißt und bei all unseren Missetaten stellt Kaleo die Frage: Wagst du es ihm in die Augen zu sehen und für deine Taten einzustehen?

Für mich ist Gott nicht nur der Richter auf dem Stuhl, der ein großes Buch aufschlägt und auf meine Taten zu meinen Lebzeiten schaut.

Gott ist für mich auch der, der für mich einsteht.

Mein Anwalt quasi, der für mich Partei ergreift und mich verteidigt. 

 

Musik:

And way down we go
Way down we go
Say way down we go

Autorin: Auch wenn das Bild vom Weltuntergang für viele faszinierend ist und oft in der Popkultur in Filmen, Büchern und der Musik verwendet wird, wissen wir nicht, wie es am Ende aussieht.

Der Weltuntergang - wahrscheinlich wird er ganz anders, als wir es uns vorstellen.

 

Am Ende wird alles gut, so lautet ein bekanntes Zitat.

Und so lange es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.

Also, liebe Band Kaleo, habt keine Angst vor dem Ende.

Es wird nie wieder Nacht sein, denn Gott der Herr wird über uns allen leuchten.

 

 

Redaktion: Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius

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