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Kirche in WDR 2 | 20.03.2020 | 05:55 Uhr

Welttag der Spatzen

Heute ist der Welttag der Spatzen. Vor einigen Jahren hätten Sie wohl gesagt: Was soll das denn! Heute ist uns klar, dass immer mehr Vogelarten verschwinden, weil wir Menschen die Erde für sie unbewohnbar machen! Die Spatzen stehen inzwischen auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten! Wer hätte das vor 20 oder 30 Jahren gedacht! "Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach", dieses Sprichwort kennt wohl jede und jeder. Oder auch: "Du schimpfst wie ein Rohrspatz", oder "Die Spatzen pfeifen es von den Dächern", "Mit Kanonen nach Spatzen schießen". Diese und weitere Sprichwörter zeigen an, wie die Spatzen zum Alltagsleben gehörten.

Wollen wir sie behalten, müssen wir unser Verhalten ändern. Wie es Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika Laudato si vorschlägt. Die Ausbeutung der Welt durch uns Menschen muss ein Ende finden. Die Tiere sind Mitgeschöpfe, die ganze Natur ist ein Werk Gottes. Es liegt an uns Menschen, dies zu erkennen, denn sonst geht auch unser Leben dem Ende zu, nicht nur die Existenz der Spatzen und anderer Vogelarten.

Was kann frau und man tun? Die Bundesregierung müht sich um den Klimawandel, die Europäische Union auch. Hoffentlich auch viele andere Länder der Erde. Es gilt aber auch, im Kleinen anzufangen. So verteilen wir zurzeit in unserem Stadtteil 2.000 Tütchen mit Blumensamen in Kindergärten. und Schulen. Ein Projekt des Erzbistums zusammen mit Naturschutzbund und Landschaftsverband. Dank lieber Spender konnten wir 2.000 Tütchen zu je einem Euro erwerben. Die Aktion läuft unter der Überschrift. "Picknickplätze für Schmetterlinge", was den Kindern gut gefällt. Indirekt hilft es auch den Spatzen. Sie ernähren sich nicht von Schmetterlingen, aber von den Früchten der Blumen und anderer Gewächse.

In der Bibel kommen die Spatzen prominent vor. Im Matthäus-Evangelium heißt es: "Werden nicht zwei Spatzen für einen Cent verkauft? und doch fällt nicht einer von ihnen auf die Erde ohne den Willen eures Vaters". Gott kümmert sich also um die Spatzen wie um die Menschen!

Wir müssen uns um die Spatzen und viele andere Vögel kümmern, denn Gott hat auf dieser Welt nur unsere Arme, unseren Verstand, um anzupacken und mitzudenken! Er hat nur uns. Das ist seine Chance oder sein Problem!

Früher gab es oft das Poesiealbum, heute manchmal auch noch. Ich habe oft einen Spruch des Heiligen Don Bosco reingeschrieben "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“. Tun wir was daran, dass die Spatzen noch weiter pfeifen werden.

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