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Kirche in WDR 2 | 05.03.2021 | 05:55 Uhr

Woran glaubst Du?

Vor einem Jahr, am 15. März 2020 sollte in unserer Kirche eine Benefizveranstaltung mit dem Kabarettisten Jürgen Becker zugunsten obdachloser Menschen sein .Das war die erste Veranstaltung, die wegen Corona ausfallen musste. Bald darauf haben wir dann auch auf Gottes­dienste verzichten müssen. Was tun?

Ab Ende März voriges Jahr verschicken wir jede Woche an 900 Menschen einen Wochen­brief mit einer Wochenandacht. Man kann sie auch im Internet unter www.kkg-hoevi.de lesen, aber viele in unserem leider armen Stadtteil haben kein Internet; manche Ältere möchten auch keins.

Der Kick bei den wöchentlichen Impulsen ist, dass hier nicht der Pastor oder die Gemeindereferentin schreiben, sondern Menschen von 15 bis 93 Jahren. Der 93jährige kleidet seinen Beitrag in Gedichtform, hier ein Ausschnitt: „Corona hat uns Schranken gesetzt, die haben uns zutiefst verletzt. Die Heilige Kommunion nach Hause gebracht, hier wird wirk­lich an alles gedacht. Der Gottesdienst, äußerlich fast arm, hat wirk­lich einen besonderen Charme.“ Die jugendlichen Pfadfinderinnen berich­ten, wie sie über Internet kommunizieren und den Gottesdienst mit der Austeilung des Lichtes aus Bethlehem so vorbereiten. Eine Mutter schreibt, wie sie mit 2 kleinen Kindern und Home-Office klarkommt. Die Leiterin des Kindergartens berichtet vom Geschehen dort.

Jede Woche warten die Menschen gespannt darauf, wer denn nun von seinem Glauben oder seinen Zweifeln berichtet. Verraten wird es vorher nicht. Meine Lieblingsandacht ist die über Humor. Die Autorin berichtet vom Lachen Abrahams und seiner Frau Sara, als die im hohen Alter noch ein Kind bekommt. Oder sie zitiert aus dem Lukas-Evangelium: Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen! (6,21). Zwei Witze baut sie auch ein, hier einer davon: Zwei Dackel stehen vor einer Metzgerei. Kommst Du mit rein?, fragt der eine. Da steht doch, Hunde bitte draußen blei­ben! Na und, sagt der erste, dann tun wir eben so, als könnten wir nicht lesen!. Natürlich völliger Blödsinn! Aber ist das nicht gerade schön jetzt in der Pandemie. Einfach mal rumblödeln.

Im Januar nahm eine Frau das bekannte Lied "Danke für diesen guten Morgen" zum Anlass, darüber nachzudenken, wofür sie dankbar ist. Sie schreibt unter einem von 9 Punkten: Ich bin dankbar für einen guten Zusammenhalt in der Gemeinde, der sich in der Coronazeit noch verstärkt hat. Da hat sie Recht. Neben vielem anderen sind es die Wochenandachten die uns am Glauben und Leben vieler Menschen teilhaben lassen. Nächsten Montag erscheint Nummer 51. Mal sehen, wer dann schreibt.

Wenn Sie dabei sein möchten: www.kkg-hoevi.de.

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