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Hörmal | 03.03.2019 | 07:45 Uhr

WoW – Women of Wuppertal – Singen ist Leben

O-Töne: Selbstvorstellung der Frauen in ihren Landessprachen

Hamemi ... Syrien

Maria Teresia, Brasil

Frieda Monika, ich komme aus Deutschland

Autorin: Insgesamt sind es 50 Frauen– der internationale Chor: Women of Wuppertal. Kurz WoW genannt. Hier ist jede Frau willkommen, mit oder ohne musikalische Vorkenntnisse. Gesungen wird in den Sprachen der Frauen – es sind dreißig an der Zahl. Dreißig das muss man sich mal vorstellen. 30 verschiedene Sprachen. Und sie alle singen auswendig.

Musik: Chor - Salam Salam

O-Töne: Selbstvorstellung der Frauen in ihren Landessprachen

Türkei

Ich bin die Rita und komme aus Berlin

Tansania

Italia

Musik: Chor Salam, Salam

Autorin: - Wow – ich bin wirklich erstaunt – über das, was dieser Chor bei den Frauen in Bewegung bringt. Bei den deutschen Deutschen, den Deutschen mit Migrations-hintergrund, den Geflüchteten und den Zugereisten.

O-Ton: Ole, ole

O-Ton Rolid : Wenn ich singe, mein Gefühl ist schön. Das macht mir starke Charakter auch. Früher habe ich Angst alleine gehen zum Termine immer mit meinem Mann. Aber jetzt ich mach alleine. Aller Termine ich geh alleine.

Autorin: erzählt Rolid aus Jordanien. Das Jobcenter hat sie zu WoW geschickt. Der Chor ist ein Modul des Programms, für Frauen mit Migrationshintergrund - eine Kooperation mit der Bergischen Musikschule.

O-Ton Rolid: Wenn eine Stelle finden, ich arbeite gerne. Ich möchte arbeiten Küchenhilfe. im Krankenhaus oder Altenpflege, Kindergarten, ich koche gerne oder backen oder Vorbereiten essen, das ich mache gerne.

O-Ton Hayat: Wir haben auch Frauen dabei, die aus dieser Schweigetradition kommen und da dann die Möglichkeit haben, sich auszudrücken und das befreit; auch wenn sie nachher vielleicht die Konzerte nicht mitmachen, ist es wichtig für mich, dass sie die Möglichkeit haben einer eigenen Entwicklung.

Autorin: Hayat Chaoui- die Chorleiterin - ist extrem sensibel im Umgang mit den Damen, wie sie ihre Frauen liebevoll nennt. Sie selbst ist in Deutschland geboren, ihre Eltern kommen aus Marokko. Sie spricht mehrere Sprachen. Die Frauen vertrauen ihr – die Atmosphäre im Chor hat etwas sehr Intimes.

O-Ton: Probe

Autorin: Nur wir alle gemeinsam können es schaffen, die Sache mit der Integration, wenn wir uns wirklich füreinander interessieren Für die Sprache der Anderen, ihre Lieder, die Art und Weise, wie sie sich darstellen, was sie denken und fühlen. Und das ist schwer. Daraus macht auch die Chorleiterin Hayat Chaoui kein Geheimnis:

O-Ton: Natürlich halte ich mich für einen toleranten Menschen, aber es gibt immer wieder Situationen, in denen ich mich selbst überrasche und mit meinen eigenen Vorurteilen noch mal ins Gericht gehen muss. Aber ich glaube, dass das für alle Menschen gilt.

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