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Kirche in WDR 2 | 24.11. 2018 | 05:55 Uhr

Schokofahrt

Autorin: „Es gibt nicht Gutes, außer man tut es“, mag sich Stefan Mörkels gedacht haben. Dass Gutes tun auch mit viel Spaß verbunden sein kann, davon schwärmt er jetzt, wenn er zurückdenkt - an seine erste Schokofahrt.

O-Ton: Es geht einfach darum, dass die Kakaobohnen in der Karibik angebaut werden unter biologisch nachhaltigen Bedingungen, dass sie dann aber auch bei den Bauern fair abgekauft werden und dann wird das Ganze emissionsfrei mit einem Segelschiff von der Karibik nach Amsterdam gefahren. Dort geht es dann weiter zu den Chokolatemakers, der Fabrik, die diese Schokolade speziell verarbeitet.

Autorin: Schokofahrt heißt das Projekt nicht nur weil die Schokolade mit Windkraft auf große Fahrt geht. Die Idee der Initiatoren aus Münster war auch,

O-Ton: dass man sie irgendwie emissionsfrei in die Läden kriegen muss und so ist dann das entstanden, dass man die Schokofahrt ins Leben gerufen hat. Also jeder der möchte, der ein Fahrrad hat, kann mit dem Fahrrad nach Amsterdam fahren

Autorin: und die Schokolade da abholen - Kondition vorausgesetzt. Denn von Mönchengladbach nach Amsterdam sind es mal schlappe 220 Kilometer. Sieben Leute haben sich - ehrenamtlich und organisiert vom ADFC – auf den Weg gemacht, mit überlangen Lastenrädern nicht nur ihr Gepäck, sondern auch noch 25 Kilo Schokolade fortbewegt. Klingt nach Strapaze. Für Stefan Mörkels war es ;

O-Ton: die beste Tour des Jahres, das Highlight.

Unabhängig davon - die Vorgeschichte mit dem nachhaltigen Anbau – war es für mich einfach dazu noch on top ein fünftägiges Abenteuer mit den Leute zusammen zu sein, man hängt halt fünf Tage eng aufeinander, man ist ja wirklich zwar tagsüber auf dem Rad, abends dann aber in den Unterkünften.

Autorin: 104 Fahrer aus 20 Städten hat er in Amsterdam getroffen, gemeinsam haben sie erstmals mehr als eine Tonne Schokolade abgeholt. Überhaupt funktioniert das Ganze, weil Viele unterstützen. Fahrradläden stellen Räder zur Verfügung, Mörkels Chef hat ihm für die Aktion frei gegeben. Und die Schokolade?

O-Ton: Ja, also in der Tat eß ich die Schokolade, die ich gefahren habe, auch selber. Mir persönlich schmeckt die Vierzig-prozentige am besten mit dem Meersalz dabei, doch kann ich nur empfehlen.

Autorin: Persönliche Eindrücke gibt es auf youtube, mehr Infos unter www.schokofahrt-mg.de. Die nächste Fahrt startet im April. Vielleicht haben Sie ja auch Lust bekommen, demnächst ihre Schokolade persönlich in Amsterdam abzuholen?

O-Ton: Es ist Spaß und es ist Abenteuer und für die, die sowieso Radfahren; also, ich muss keine Überzeugung leisten, da will man einfach mitfahren.

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