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Kirche in WDR 2 | 22.07.2014 | 05:55 Uhr

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Glück

Autor: Mit dem Glück ist das so eine Sache. Jeder will es natürlich haben. Nur - wie kommt man dran? Das ist die Frage.

Dabei gibt es ja einige Methoden, um das Glück zu erzwingen. Aber die taugen nix. Meint jedenfalls Dr. Eckart von Hirschhausen. In seinem Programm „Glücksbringer“ hat er ein paar dieser Methoden unter die Lupe genommen. Zum Beispiel die Verwendung einer Hasenpfote.

O-Ton Hirschhausen: „Entschuldigung? Eine Hasenpfote soll Glück bringen? Der Hase hatte vier davon. Und es hat ihm nicht viel gebracht, oder?“

(CD 3, Track 1)

Autor: Da ist was Wahres dran. Nicht viel besser steht es bei der Frage, was Unglück bringt.

O-Ton Hirschhausen: „Und da machen sich Leute ’n ganzen Tag fertig, weil ’ne Katze von rechts oder von links kam. Ob eine schwarze Katze für Ihr Leben etwas bedeutet, hängt nicht von deren Laufrichtung ab, sondern von einer zentralen und relativ leicht zu beantwortenden Frage: Bist du Mensch oder Maus?“

(CD 3, Track 1)

Autor: Tatsächlich sind Glück und Unglück nicht von bestimmten Tieren oder Gegenständen abhängig. Trotzdem kann man einiges tun, um Unglück zu vermeiden.

O-Ton Hirschhausen: „Einige Risiken kann man minimieren. Man muss nicht rauchen, man kann sich anschnallen, man kann mit Helm Fahrradfahren. Und Banküberfälle sind seltener im Online-Banking.“

(CD 3, Track 8)

Autor: Manche Dinge lassen sich vielleicht auch leichter ertragen, indem ihnen mit einer anderen Stimmung begegnet.

O-Ton Hirschhausen: „Praktische Konsequenz: Gucken Sie ab und zu, wenn Ihnen gar nicht danach ist, freundlich. Nicht um andere zu täuschen, sondern um sich selber klar zu machen: Stimmungen sind variabel. Wenn Sie keinen anderen Grund haben, freundlich zu gucken, einfach mal lächeln - ohne Grund. Oder lachen ohne Grund. Ist sehr gesund. Sie können auch - als Hilfsmittel - einen Stift nehmen und eine Minute lang zwischen den Zähnen festhalten. Automatisch musst Du lächeln. Eine Minute später geht’s Dir einen Tick besser. Ist nach einer Minute gar nichts besser, nehmen Sie den Stift quer.“

(CD 3, Track 9)

Autor: Aber natürlich gibt es auch Situationen, in denen helfen alle Tipps und Tricks nicht weiter. Situationen, die richtig finster sind. In denen das Unglück nur so um sich schlägt. In denen uns das Böse mit voller Wucht trifft.

O-Ton Hirschhausen: „Warum es das Böse in der Welt gibt, das weiß ich nicht. Das weiß Gott. Oder weiß der Geier. Und ich bete, weil ich hoffe, es sind zwei verschiedene Instanzen.“

(CD 3, Track 8)

Autor: In der Tat ist das ein großer Unterschied. Wenn beim Bösen in der Welt oder beim Unglück das Motto gilt: Weiß der Geier, warum das so ist - dann ist alles egal. Dann haben wir keine Chance, dann müssen wir das einfach ertragen, wie es ist.

Aber wenn wenigstens Gott weiß, was Sache ist, dann gibt es eine Hoffnung. Dann haben wir nämlich jemanden, an den wir uns wenden können. Der die Situation ändern kann. Oder der uns wenigstens helfen kann, das zu tragen, was nicht zu ändern ist.

CD-Information:

CD-Name:„Die große Live-Edition. Meine vier Bühnenprogramme zum

Nachhören und Mitlachen“;

hier: CD 3, „Glücksbringer“

Track-Name/-Nr.:„Glücksbringer“ / 1

„Mal bist du die Taube, mal bist du das Denkmal“ / 8

„Lächeln hilft“ / 9

Interpret:D r. Eckart von Hirschhausen

Verlag: Der Hörverlag

LC-Nr. 03899

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