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Kirche in WDR 2 | 24.09.2016 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

+24 Wochen*

Stand-Up Comedian Astrid steht hochschwanger auf der Bühne. Ihr Babybauch ist nicht zu übersehen.

Ist euch wat aufgefallen? Richtig, ich hab neue Schuhe! [Lacher und Applaus] Mir ist völlig wurscht, wat et wird! Ja! Hauptsache, det wird ein Mädchen! [Lacher]

Astrid ist erfolgreich als Kabarettistin. Ob auf der Bühne oder vor der Kamera: Sie hat die Lacher auf ihrer Seite. Ihr Mann Markus ist ihr Manager und hält ihr den Rücken frei. Die beiden freuen sich auf ihr zweites Kind. Doch bei einer Routineuntersuchung kommt heraus: Das Kind wird höchstwahrscheinlich mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen. Für die beiden ein Schock, mit dem sie erstmal zurechtkommen müssen.

Ihre Freunde und Bekannten sind dabei keine große Hilfe. Besonders krass: Das Kindermädchen Kati:

Du verstehst das nicht! Ich kann das nicht! - Du bist doch nicht völlig allein! Wir sind doch auch ... - Du kannst mich nicht dazu zwingen, ok! - Nein! Hör mir mal bitte zu! Das ist ab jetzt ein Haushalt mit einem behinderten Kind! Wo ist denn dein Problem? - Ich kann das einfach nicht! Ich find das einfach eklig!

Im sechsten Monat eine weitere Untersuchung: Das Kind hat einen schweren Herzfehler. Es muss direkt nach der Geburt operiert werden, mindestens einmal. Diesmal lassen sich die Zweifel nicht mehr mit viel Energie aus der Welt schaffen. Wieder die Frage nach einer Abtreibung, diesmal von Astrids Mutter.

Habt ihr eigentlich mal darüber nachgedacht, das Kind nicht zu bekommen? - Haben wir drüber nachgedacht und haben uns dagegen entschieden! - Ich find ja nur, man muss sich eventuell auch eingestehen können, dass man nicht die Kraft hat für sonen Schritt! - Was soll das denn heißen, dass wir nicht die Kraft haben? - Ich hab ja nur überlegt, ob ihr nicht ... - Klar! Aber wir haben die Kraft! Kraft haben wir genug!

24 Wochen - so alt ist das Kind in Astrids Bauch. 24 Wochen - so heißt auch der Film über Astrid und Markus, der seit Donnerstag im Kino läuft.

In Deutschland entscheiden sich 90 Prozent der Schwangeren für eine Abtreibung, wenn das Ungeborene wahrscheinlich schwer krank oder behindert ist.

24 Wochen zeigt die Fragen und Konflikte der Eltern, aber auch den Druck der Umgebung, das Kind abzutreiben. Während Markus das Kind möchte und zuversichtlich ist, dass das schon irgendwie klappt, ist Astrid unsicher. Eine Belastungsprobe auch für die Beziehung der zwei.

Ich fass es nicht! Ich fass es nicht! Da redest du mit deiner Mutter dadrüber, aber nicht mit mir! - Könntest du mal bitte mit meiner Mutter aufhören! - Was soll denn das? Warum machst du das? Wir wollen das Kind doch! Oder nicht?

Ich finde es furchtbar, wenn ein gesellschaftlicher Druck dazu führt, dass behinderte und kranke Kinder abgetrieben werden. Und ich finde, dass ein jeder Mensch das Recht hat, zu leben, ob er behindert ist oder nicht.

Das ist sicher eine schwere Entscheidung für die Eltern, besonders die Mütter. Und eine die das ganze Leben verändert. Aber wahrscheinlich hat doch einer der behandelnden Ärzte Recht.

Sie können nichts tun! Man kann das nicht beeinflussen! Gibt es keine Methode, keine Medikamente, geht nicht! Man muss ganz einfach die Entwicklung und Macht Natur respektieren!

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