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Kirche in WDR 2 | 23.01.2021 | 05:55 Uhr

Unschuldig

Ein Gerichts-Prozess in der Nähe der Ostsee:

O-Ton: „Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte wird freigesprochen.“ [0:05]

Sieben Jahre lang saß Alex Schwarz im Gefängnis, für einen Mord an seiner Ehefrau, den er nie begangen hat. Jetzt kündigt er an, dass er den wahren Mörder seiner Frau finden will. Darum geht es im Spielfilm „unschuldig“, der heute Abend um 20.15 Uhr in der ARD läuft. Nach so vielen Jahren unschuldig im Knast will Alex Rache...

O-Ton: Vor sieben Jahren musste ich ins Gefängnis für ein Verbrechen, dass ich nicht begangen habe. Ich habe über Nacht meine Frau verloren, meine Freiheit und meine beiden Kinder. Und warum? Wegen dem unfassbaren Verhalten der Polizei. Sie haben jeden noch so kleinen Beweis verbogen und verdreht, wie es denen passt. Ich will, dass die Menschen, die Lügen verbreitet haben bestraft werden und ich will meine Kinder zurück. [0:25]

Doch die Kinder sind bei der Schwägerin aufgewachsen und wollen von ihrem leiblichen Vater nichts mehr wissen. Für sie gab es all die Jahre keinen Zweifel, dass er ihre Mutter auf dem Gewissen hat. Doch jetzt ist sich Sohn Lasse doch nicht mehr so sicher...

O-Ton: Als er von Leuten geredet hat, die Lügen verbreitet haben, über wen hat er dann geredet? Das wissen wir nicht, aber wenn er will, dass die Leute ihm glauben, dass muss er sagen, dass die anderen gelogen haben. Und, hast du? natürlich nicht. Und da zweifelst du keine Sekunde dran, dass er es war? Lasse, keiner von uns weiß bis heute, was in dieser Nacht passiert ist. [0:18]

Die Polizei muss den Mordfall neu aufrollen und dabei kommt ein Geflecht aus Ungereimtheiten, Halbwahrheiten und Lügen ans Tageslicht. Gleichzeitig sucht Alex selbst nach dem Mörder seiner Frau. Auch, um seine Unschuld zu beweisen und seine Kinder zurückzubekommen.

O-Ton: Ich versuche gerade das Sorgerecht für euch zu beantragen, im Eilverfahren. Damit ihr bei mir wohnen könnt, bis alles geregelt ist. Natürlich nur wenn ihr das wollt. Wenn  ihr sagt, nein, das wollen wir nicht, dann akzeptiere ich das [0:10]

Der Film „unschuldig“ läuft heute Abend um viertel nach acht in der ARD. Er zeigt auf dramatische Weise, was Lügen im Ernstfall alles anrichten können: Familien zerstören, Leben zerstören. Mich hat das direkt an die 10 Gebote erinnert. „Du sollst nicht Lügen“ heißt es sinngemäß im achten Gebot. Und der Film zeigt eindringlich, warum es „Du sollst nicht Lügen“ in die 10 wichtigen Regeln für ein friedliches Miteinander geschafft hat. Also stattdessen immer die reine Wahrheit sagen? Mit Wahrheit und Lüge ist das so eine Sache. Denn im Alltag lügt wohl jeder von uns hier und da mal ein kleines Bisschen. Und das oft auch mit guten Absichten: Wenn das aufwendige, aber leider versalzene Essen „ganz gut schmeckt, doch, doch“, dann kann das den Familienfrieden bewahren. Lügen ist menschlich und selbst in der Bibel gibt es immer wieder Situationen, in denen Menschen lügen. Die biblischen Geschichten machen aber klar, dass wir die Folgen einer Lüge nicht aus dem Blick verlieren sollten. Vor allem in lebenswichtigen Situationen. Schade ich mit der Lüge jemandem? Zerstört es das Vertrauen? Dann merken wir vielleicht, dass wir mit der Wahrheit oftmals weiter im Leben kommen. Nur für Krimis wie den Film heute Abend in der ARD gilt das nicht. Denn der wäre ohne die vielen Lügen wohl gar nicht so spannend.

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