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Kirche in WDR 2 | 14.12.2021 | 05:55 Uhr

Pilgern für Gender Justice

Autorin: Advent ist für mich eine Zeit der Stille. Ein Pilgerweg, der mich für einige Wochen nach innen führt, bis Weihnachten.

Pilgern ist seit Jahren ungebremst im Trend: Ob mit Hape Kerkeling oder beim Klimapilgern, immer mehr Menschen machen sich das ganze Jahr über auf den Weg in die Natur und nach Innen.

 

O-Ton Christian Graf: Ein schlauer Mensch hat mal gesagt: Pilgern ist wie Beten mit den Füßen. Also unterwegs zu sein in der Natur, in Gottes Schöpfung. Mit anderen Menschen gemeinsam unterwegs zu sein und im Austausch darüber.

 

Autorin: Christian Graf ist ein Pilgerbegleiter. Nachdem er im Sommer den Ökumenischen Pilgerweg zur UN-Klimakonferenz nach Glasgow koordiniert hat, plant er schon das nächste Pilgerprojekt. In ganz Deutschland entstehen im nächsten Jahr Pilgerwege zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

 

O-Ton Präses Kurschus: Ich freue mich, dass wir Teil des EKD weiten Projektes „Go for Gender Justice“ sind. Es geht dabei um Gerechtigkeit, Chancengleichheit und um Vielfalt.

 

Autorin: Auf dem Pilgerweg in Westfalen steht das Thema „Geschlechtliche Vielfalt“ auf dem Programm, so die neue EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus. Präses der westfälischen Landeskirche.

 

O-Ton Annette Kurschus: Es gibt Menschen, die sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht identifizieren. Auch die Liebe kennt viele Facetten. Pilgernd wollen wir die Vielfalt der göttlichen Schöpfung wahrnehmen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Autorin: Gehend über Geschlechtergerechtigkeit nachdenken, das ist das Ziel des Projektes. Christian Graf hat schon Wege geplant, Übernachtungen gebucht und Referent*innen organisiert, die den Pilgernden Impulse zum Nachdenken mit auf den Weg geben.

 

O-Ton Christian Graf: Uns werden Schmerzpunkte und Kraftorte begegnen. Kraftorte, die uns Mut machen auch weiter zu gehen auf dem Weg der Geschlechtergerechtigkeit, aber eben auch Schmerzpunkte, an denen wir erkennen, wie viel letztendlich auch noch zu tun ist.

 

Autorin: Bis es mit den geschlechtergerechten Pilgerwegen durch ganz Deutschland losgeht, suche ich noch die Stille im Advent. Ich denke an Kraftorte, die mich stärken. Und an gesellschaftliche Schmerzpunkte, die mich daran erinnern, dass wir noch viel zu tun haben auf dem Weg zur Gerechtigkeit. Aber irgendwann wird Weihnachten – ganz bestimmt!

 

 

Quellen: www.go-for-gender-justice.de

 

Redaktion: Pastorin Sabine Steinwender-Schnitzius

 

 

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