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Kirche in WDR 2 | 05.03.2022 | 05:55 Uhr

Kinoverkündigung

Es war einmal: Swan. Ein glückliches Mädchen mit einer liebevollen Mutter und vielen guten Freunden. Ein Mädchen, das sich Hals über Kopf in Franz verliebt und glücklicher nicht sein könnte. In einer Stadt voller Musik und Tanz.

Seit Donnerstag läuft der Film »Coppelia« im Kino. Ein animierter Musik- und Tanzfilm. Eine Neuinter­pretation des Balletts von Léo Delibes.

Und wie im Ballett wird auch im Film kein Wort gesprochen, sondern vor allem getanzt, zu neu kompo­nierter Musik.

Und obwohl die Figuren nicht miteinander reden, versteht man unmittelbar, worum es geht: Um die Liebe zweier Menschen zueinander geht es und um die Kraft, einander anzunehmen, wie wir sind.

Die beiden Hauptfiguren, Swan und Franz, werden getanzt von realen Ballettstars - vor animier­ten Kulissen.

Swan und Franz finden erst allmählich zueinander.

Aber ihre Liebe wird bedroht durch den zwielichtigen Dr. Coppelius.

Der kommt mit seiner Muse in die Stadt, einer künstlichen Schönheit namens Coppelia.

Und er eröffnet ein Labor, in dem ganz normale Menschen umgewandelt werden in vermeintlich perfekte Typen.

Von der Bürgermeisterin bis zum Bäckermeister liegen ihm alle zu Füßen, und sogar Swans Mutter lässt sich vom Werbevideo des Schönheitschirurgen umgarnen.

Nur Swan und ihre Freundinnen sind skep­tisch.

Denn die Verwandlung durch Dr. Coppelius hat ihren Preis: Die Menschen entsprechen nach der Behand­lung zwar dem gängigen Schönheitsideal, aber sie sind auch innerlich verändert.

Sie sind eitel geworden und haben ihre Mitmenschlichkeit verloren.

Dr. Coppelius hat sie zwar schön gemacht, aber er hat ihnen auch ihr Wesen geraubt, ihre Besonderheit und ihren Charakter.

Dr. Coppelius verspricht Jedem Vollkommenheit. Der er verschweigt, was er den Menschen dafür nimmt. Jetzt muss Swan schnell sein, wenn sie ihre Stadt retten will und ihren geliebten Franz.

Man muss kein großer Ballettfan sein und auch Animationsfilme nicht besonders mögen, um die Bot­schaft des Films zu verstehen: Steh zu dir selbst!
Vergleich dich nicht ständig mit anderen!

Du musst dich nicht verbiegen oder verstellen, um den Vorstellungen anderer zu entsprechen.

Für mich ist das eine zutiefst christliche Sicht vom Menschen.

Du bist von Gott geliebt! Vor ihm darfst du sein, wie du bist.

Es mag nicht alles perfekt sein an dir.

Und klar: es gibt immer was, das Du besser machen könntest und müsstest.

Aber: sei barmherzig mit dir selbst. So wie Gott barmherzig ist mit dir.

Zu ihm darfst du kommen, auch mit Deinen hässlichen Seiten, mit dem, was Dir das Leben schwermacht und Dich belastet.

Denn Du bist schön in Gottes Augen. Und voller Kraft, zu lieben.

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