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Kirche in WDR 2 | 16.09.2022 | 05:55 Uhr

Tag der berufstätigen Eltern

Was früher die Ausnahme war, ist heute normal. In einer Familie mit Kindern arbeiten meistens beide, Mutter wie Vater. Bei uns zu Hause mit vier Kindern war es klar: Obwohl meine Mutter eine gute Aus­bildung hatte als Erzieherin, damals noch Kindergärtnerin genannt, und einige Jahre in einer Kita gearbeitet hatte, ist sie zu Hause geblieben, als wir Zwillinge auf die Welt kamen.

Es war eine andere Zeit. Wenn gefragt wurde: Geht Mutter denn auch arbeiten? war die Antwort Nein. Was nicht zur Sprache kam: Mit den vier Kindern und einem großen Garten zur gesunden Versorgung der Familie hat Mutter wohl gearbeitet als mein Vater. Das Gehalt meines Vaters reichte so gerade aus. Wohl auch deswegen, weil Mutter das Geld verwaltete und die Eltern nie ein Auto besaßen. Für uns Kinder gab es nie Taschengeld. Das fanden wir normal und waren gesund und glücklich.

Heute bewundere ich die Frauen, die wie unsere Sekretärin einen Voll­zeitjob haben und Kinder zu Hause. Das geht wohl nur, wenn die Ehe­männer kräftig mitmachen bei Hausarbeit und Erziehung der Kinder. Wunderbar ist es, wenn Oma und Opa in der Nähe wohnen und mithelfen können. Gerade, wenn die Kinder noch klein sind, und der Kindergarten ausfällt wegen Corona-Infektionen. Oder wenn die Kinder krank sind. Zum Glück gibt es ja auch gesetzlich mehrere Tage im Jahr, an denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre kranken Kinder pflegen können.

Ein afrikanisches Sprichwort lautet: "Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf". Wir dürfen also die Familien nicht allein lassen! Kita-Plätze muss es für alle geben! Möglichst kosten­frei; was die Politik ja auch verstanden hat.

Bei uns hier in der Kirchengemeinde in Köln-Vingst machen wir allerlei, um die Familien zu unterstützen. In der Kinderkammer unter gibt es unentgeltlich Kinder­kleidung, Kinderwagen, Bobbycar, Laufrädchen, Kindersitze, Roller. Viele Familien bringen die Sachen, wenn ihre Kinder herausgewachsen sind. Sind die Kinder älter, können sie Fahrräder abholen.

Unsere Ökumenische Familienwerkstatt macht pro Jahr über 100 Angebote, von der Krabbelgruppe hin zu Wellnesswochenende für Mütter oder Väter. Das Wochenende für Familien ist immer nach drei Stunden im Internet ausgebucht.

Um ein Kind großzuziehen, braucht es viele, die mitmachen. Vielleicht haben Sie ja auch eine Idee, was Sie vor Ort beitragen können. Zum Beispiel Babysitten, damit die Eltern mal ins Kino gehen können.
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