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Kirche in WDR 3 | 27.12.2013 | 07:50 Uhr

Die Weisen aus dem Osten

Guten Morgen, liebe Hörerin, guten Morgen, lieber Hörer! Interessante Lichterscheinungen am Himmel – die gibt es heute und die gab es vor mehr als zweitausend Jahren. Drei weise Männer, Himmelskundige, Sterndeuter, Wissenschaftler würden wir heute sagen, hatten ein helles Lichtzeichen am Himmel gesehen. Sie fragten sich, ob diese Erscheinung etwas Besonderes bedeuten könnte und reisten nach Jerusalem:

Sprecherin: Jesus wurde in Betlehem in Judäa geboren, zur Zeit, als König Herodes das Land regierte. Bald nach seiner Geburt kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: »Wo finden wir den neugeborenen König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um uns vor ihm niederzuwerfen.« Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle führenden Priester und Gesetzeslehrer im Volk Gottes zu sich kommen und fragte sie: »Wo soll der versprochene Retter geboren werden?« Sie antworteten: »In Betlehem in Judäa. Denn so hat der Prophet geschrieben: ›Du Betlehem im Land Juda! Du bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten in Juda, denn aus dir wird der Herrscher kommen, der mein Volk Israel schützen und leiten soll.‹« (Gute Nachricht Matthäus 2,1-6)

Autor: Die Geburt eines Königssohnes erregt überall Aufsehen, beschäftigt die Menschen, ob die Geburt nun in Bethlehem oder in Buckingham erwartet wird, denn an einen Thronfolger knüpfen sich viele Erwartungen. Wird er überhaupt fähig sein, sein Amt zu führen, wenn er eines Tages die Herrschaft antritt? Welche besonderen Fähigkeiten wird er entwickeln? Welche politische Linie wird er wählen, wenn er an die Macht kommt? Wird er ausgleichend wirken, wird er sein Volk schützen und schonen? Die Geburt eines Thronfolgers lässt die Fantasie vieler Menschen blühen. Der künftige König oder die künftige Königin sollen Frieden bringen, Sicherheit und Wohlstand. Auch das Ausland interessiert sich für die Geburt eines neuen Königs, erhofft gute Nachbarschaft, internationale Kooperation und wenn möglich einen Beitrag zum Weltfrieden. Aber die Weltgeschichte kennt natürlich auch die Sorge anderer Regierungen, es könnte ein Konkurrent erwachsen, einer, der seine Nachbarn bekämpft, ihre Macht einzuschränken versucht.

In Jerusalem erregten die drei Weisen aus dem Osten erhebliches Aufsehen: Dort hatte man von der Geburt eines neuen Königs noch nichts gehört.

Der Landesfürst Herodes ist regelrecht schockiert, denn er ist vom Wohlwollen der römischen Besatzung abhängig und macht sich Sorgen. Weniger wegen eines Konkurrenten, viel eher wegen der Römer: Wie werden sie diese Nachricht aufnehmen? Und er regt sich über seine Berater auf: Warum haben sie ihn nicht informiert? Ein Königssohn in Bethlehem, wo einst König David geboren wurde? Das muss er wissen, darauf muss er sich vorbereiten. Eilig ruft er die Berater zusammen. Die berichten ihm: „Wir kennen die Prophezeiung, dass da in Bethlehem einmal ein König von Israel geboren werden soll. Aber die Zeitangaben sind ungenau.“ Herodes ist ein tatkräftiger und besonnener Herrscher und so bittet er die Delegation der Weisen aus dem Osten, auch in seinem Namen in Bethlehem zu sondieren.

So ziehen die Weisen aus dem Osten weiter, dem Stern nach, den sie in ihrer Heimat als Zeichen für ein besonderes Geschehen gesehen und gedeutet hatten.

Liebe Hörerin, lieber Hörer, wie Sie dieses Geschehen deuten, ob Sie an die Geburt des Friedenskönigs in Jesus von Nazareth glauben oder nicht, ist nicht gleichgültig. Denn seine Botschaft, dass alle Menschen guten Willens in Frieden leben können, muss in den Herzen der Menschen Wurzel schlagen. Damit wirklich Frieden auf Erden werden kann. Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Reinhard Schmidt-Rost aus Bonn.

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