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Kirche in WDR 3 | 16.03.2018 | 07:50 Uhr

Gott schenkt Regeln für ein gutes Leben

Guten Morgen!

Ehrlich sein. Halten, was man versprochen hat. Nicht stehlen. Nicht lügen. Nicht töten. Nicht neidisch sein, nicht fremdes Eigentum erschleichen. Nicht ehebrechen. Das wäre doch eine gute Grundlage für das Zusammenleben. Würden sich alle daran halten: Es gäbe all das Unrecht nicht – Mord und Totschlag, Gewalt und Betrug, Intrigen und Verletzungen. Wenn nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts regiert, haben am Ende alle etwas davon.

Doch die Welt sieht meistens anders aus.

Obwohl es sie gibt, die klaren Regeln als Grundlage für ein gutes Zusammenleben. Bekannt sind sie als die Zehn Gebote. Das Volk Israel hat sie von seinem Gott bekommen. So steht es in der Bibel.

Das kam so: Das Volk Israel ist mit Gottes Hilfe der ägyptischen Sklaverei entkommen. Nun ist es unterwegs zu einem Land, das Gott ihm versprochen hat. Ein Land der Freiheit und des Wohlstands. Der Weg führt durch die Wüste. Ein Mann namens Mose führt das Volk an. Der Weg ist beschwerlich und gefährlich. Das Volk schimpft, klagt, jammert.

Mitten in der Wüste dann gibt Gott seinem Volk ein Gesetz. Regeln, Gebote für das Zusammenleben. Darunter die Zehn Gebote. Das Besondere daran: Die Gebote haben ein Vorzeichen. Und das klingt so: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei befreit hat.“ Eine Absage an alle anderen Mächte und Kräfte in der Welt, die verführerisch auf sich aufmerksam machen und von dir Besitz ergreifen wollen. Und so erinnert der Gott Israels sein Volk: „Vergiss nie: Ich bin dein Gott und sonst keiner.“

Diese Zehn Gebote des jüdischen Volkes hat das Christentum übernommen. Aber nicht nur das: Sie sind ein Menschheitstext, der staatliche Gesetze und Regeln Jahrtausende lang weltweit beeinflusst hat.

Mose ist der Überbringer. Er begegnet Gott auf einem Berggipfel. Das Volk Israel wartet am Fuß des Berges auf ihn. Die Zeit wird ihnen lang. Gerede kommt auf: Wer weiß, wo dieser Mose geblieben ist. Die Leute wollen Orientierung. Einen Gott zum Anfassen, der sie weiterbringt. Sie bedrängen Moses Bruder Aaron. Der gibt nach, lässt sich ihre goldenen Ohrringe bringen, schmilzt das Edelmetall ein und gießt daraus eine Figur, ein goldenes Stierkalb. Jubel, Begeisterung, Massenhysterie: Der selbstgemachte Gott, das goldene Kalb, versetzt sie in Ekstase, sie feiern wilde Orgien.

Als Mose vom Berg herabkommt und das wüste Treiben sieht, packt ihn wilder Zorn. Er zertrümmert das Gesetz. Er zerstört das goldene Götzenbild. Er hält ein strenges Strafgericht.

Am Ende darf Mose das Gesetz noch einmal empfangen.

Sehr menschlich geht es zu in dieser Urgeschichte des Volkes Israel. Die Leute laufen dem falschen Schein nach, jubeln dem glänzenden Verführer zu. Doch Gott hält sein Versprechen. Und schenkt Regeln, Gebote, nach denen Menschen gut zusammenleben können.

(Ende WDR 4, Verabschiedung für WDR 3 und WDR 5: )

Vielleicht erfahren Sie heute, wie heilsam und hilfreich diese Gebote sind.

Das wünscht Ihnen Ihr Andreas Duderstedt aus Bielefeld

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