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Kirche in WDR 4 | 30.09.2022 | 08:55 Uhr

Tag des deutschen Butterbrotes

Das gibt es wirklich: heute ist der Tag des Deutschen Butterbrotes. Da denke ich zuerst an die Beispiele, die ich hier schon mal zum Thema Verzichten erzählt habe. Die "Schiebewurst" wurde mit von vielen bestätigt. Also eine große Brotscheibe, oft ohne Butter, und eine kleine Wurstscheibe am Ende des Brotes. Zuerst isst man nur Brot, riecht schon die Wurst, kommt langsam näher.

Oder das Brot mit den Pellkartoffelscheiben darauf. Ich habe es aus-probiert, mit Salz und etwas Pfeffer recht lecker. Oder das Schulbrot mit geriebenen Möhren darauf - die anderen Kinder dachten, es sei Lachs! Ich habe gehört, in angesagten Läden für Veganer sind eingelegte, geräucherte Möhrenstreifen als Lachsersatz wieder im Kommen! Oder die Erstkommunionfeier, bei der es Brot gibt; sonst immer nur Bratkartoffeln, weil die im Garten wachsen.

Wie wichtig Brot ist, zeigt der Krieg in der Ukraine. Brotgetreide für die Welt konnte nicht verschifft werden. Die Vereinten Nationen zählen weltweit über 800 Millionen dauerhaft unterernährte Menschen. Die Preise für Brotgetreide gehen durch die Decke.

Bei uns in NRW ist die Situation erstaunlich gut, trotz der Sommerdürre. Da es im Februar oft regnete und der März sonnig war, ist die Getreideernte sogar elf Prozent höher als letztes Jahr. Beim Weizen gar 17 Prozent höher. Probleme gibt es nun nach der Getreideernte mit Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben. Der Mais auf Sandboden ist vertrocknet.

Um den Hunger in der Welt etwas zu lindern, will die NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen vierzigtausend Hektar Ackerfläche für den Getreideanbau bereitstellen, die eigentlich für den Artenschutz stillgelegt werden sollten. Immerhin 300 000 Tonnen Getreide könnten hier geerntet werden.

"Brot für die Welt" heißt die Spendenaktion der Evangelischen Kirche. Ein klarer Auftrag für uns Menschen in den reichen Ländern. Natürlich spenden wir, wenn wir von einer Hungersnot erfahren. Aber wir wissen auch, wie lange es dauert, bis ein Land sich danach wieder ohne Hilfe ernähren kann.

Im Vater unser bitten wir Christen Gott um Hilfe: "Unser tägliches Brot gib uns heute". Also für jeden Tag genug zu essen. Natürlich wird es kein weltweites Brotwunder geben wie in der Bibel bei der Speisung der fünftausend mit 5 Broten und 2 Fischen. Aber das Gebet kann helfen zu erkennen, was das Wunder meint - und was wir Kindern sagen: Teilen macht froh! Ich hoffe sehr, dass wir Erwachsene das auch glauben! und dann auch danach handeln - Brot für die Welt!

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