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Sonntagskirche | 23.06.2024 | 08:55 Uhr

Tag der Witwen

Es ist schlimm, seinen Lieblingsmenschen zu verlieren. Umso schlimmer aber, wenn damit auch soziale Sicherheit verloren geht und gesellschaftliche Anerkennung. Die Bibel schildert Witwen als Frauen in sozialen Krisensituationen. Aber wie sieht es heute aus? Nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es weltweit rund 250 Millionen Witwen, von denen fast die Hälfte in extremer Armut lebt. Um sich für die Rechte der oft schutzlosen und ausgegrenzten Frauen einzusetzen, haben die UN einen internationalen Tag der Witwen ausgerufen. Dieser Tag ist heute.

Die Versorgung von Witwen und Waisen zu regeln, ist leider in vielen Ländern weiterhin ein aktuelles Thema. Den internationalen Gedenktag gibt es überhaupt erst seit 2011. Immer noch sind Witwen benachteiligt. Oft sind sie schutzlose Opfer – ohne Rechte und wirtschaftliche Selbstbestimmung.

Natürlich gibt es auch Männer mit dem Familienstand „verwitwet“. Aber die Frauen sind hier deutlich in der Mehrheit. Das liegt einerseits an ihrer höheren statistischen Lebenserwartung, andererseits an Kriegen und gewaltsamen Konflikten, bei denen vor allem junge Frauen ihre Männer verlieren.

Witwe zu sein, ist in Deutschland der häufigste Grund, warum eine Frau allein lebt. Nach Angaben vom Statistischen Bundesamt sind fast 40 Prozent der alleinlebenden Frauen Witwe.

Nach dem Tod des Partners ist es oft nicht einfach, Freundschaften zu anderen Paaren aufrechtzuerhalten. Ich kenne einige Witwen, die von den Frauen der befreundeten Männer eifersüchtig beobachtet wurden und deren Freundschaft daran zerbrochen ist. Und neue Leute kennenzulernen, ist im Alter meist schwerer als in jungen Jahren.

Wie wichtig sind da Nachbarn, die einfach mal sagen: „Wir haben Kuchen gebacken – magst Du mitessen?“ Oder Bekannte, die beim Ausflug oder Theaterbesuch die befreundete Witwe spontan dazu einladen und nicht warten, bis sie sich meldet. Soziale Gruppen sind ein Segen: vom Sportverein über die Freiwillige Feuerwehr bis zur Kirchengemeinde vor Ort. Auch Sie können ein Segen sein. Bestimmt haben Sie auch eine Witwe in Ihrer Familie oder in Ihrer Nachbarschaft. Greifen Sie doch heute mal zum Hörer oder klingeln Sie bei ihrer verwitweten Nachbarin an der Haustür. Schenken Sie ihr ein bisschen Zeit. Dann spürt sie: „Ich gehöre dazu. Ich bin nicht allein.“

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