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Sonntagskirche | 07.07.2024 | 08:55 Uhr

Freiheit

Guten Morgen!

Wir sind am Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Und ich kann mich noch wunderbar daran erinnern, was für ein tolles Gefühl das ist: Ganz am Anfang der Ferien. Was da alles möglich ist! Lange schlafen. Keine Hausaufgaben. Kein Ärger mit den Lehrern oder Mitschülern. Nur ich und meine Freundinnen. Und fast jeden Tag kann ich füllen, wie ich will. Was ich mir da alles vorgenommen habe, damals - wie lange mir diese sechs Wochen vorgekommen sind.


Und später hab´ ich mich immer seltener so frei gefühlt. Es gibt ja immer etwas zu tun. Ich habe Verpflichtungen und Verantwortungen, die ich nicht abgeben kann - und sechs Wochen geregelten Urlaub am Stück… die hat vermutlich kaum jemand...


Alles Mögliche wird von mir erwartet, und fast noch mehr erwarte ich von mir selbst. Meine große „Freiheit der langen Sommerferien“ ist mehr und mehr zu allerlei kleinen Freiheiten geworden. Und die brauche ich. Zeit, die unverplant ist, Zeit, die frei vor mir liegt und über die ich entscheiden kann, wie ich will. Diese kleinen Freiheiten erlaube oder gestatte ich mir heute, oft immer noch mit schlechtem Gewissen. Vielleicht geht es anderen ähnlich.


Aber in den nächsten Wochen will ich einfach kein schlechtes Gewissen haben wegen meiner Freiheit: Denn sie ist ein wunderbares Geschenk:


In der Bibel steht nämlich, dass ich ein Kind Gottes bin. Und Gott schenkt mir: Freiheit.


Wenn ich mir das vorstelle: Ich muss mir keine kleinen Freiheit gestatten – ich bekomme völlige Freiheit geschenkt! Von Gott.

Und Gott – so lese ich in der Bibel – gesteht diese Freiheit auch den anderen zu. Traumhaft.


Träumen Sie mit mir von gottgeschenkter Freiheit:
Keine Grenzen sollen mehr gelten, weder soziale noch politische; keine weltlichen Mächte und Gewalten soll es mehr geben.

Träumen Sie mit mir von gottgeschenkter Freiheit, die dem Hass jede Macht nimmt und die Menschen zu Geschwistern macht.

Wenn das wahr ist – wie sollte dann nicht alles möglich sein?


Der Dichter Hanns Dieter Hüsch hat uns einmal ein Bild geschenkt von GOTT im Kirschbaum: GOTT, der lacht und mit dem Fahrrad unterwegs ist. GOTT, der Freiheit schenkt.


Der Sommer steht vor der Tür, die Schülerinnen und Schüler genießen die Ferien – und ich will mitgenießen: Ich will mich erinnern lassen, dass ich bei all meinen Verpflichtungen - nein eigentlich VOR meinen Verpflichtungen - zuallererst frei bin:


Ich bin frei, mit GOTT im Kirschbaum zu träumen.

Frei, mit JESUS an meiner Seite zu leben.

Frei, mit GOTTEs Geistkraft in mir zu hoffen, dass es möglich ist:

Freiheit für die ganze Schöpfung.


Ich frag mich, wie Ihre geschenkten kleinen und großen Freiheiten wohl aussehen - seien Sie gut behütet!



Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze


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