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Das Geistliche Wort | 16.06.2024 | 08:40 Uhr

Segen erfahren

Autorin: Erwartungsvoll sitzen die beiden mir gegenüber, reden, gestikulieren, planen. Es geht um ihre kirchliche Hochzeit in einigen Wochen. Da will alles gut durchdacht und abgesprochen sein. Das junge Paar hat viele Fragen und Wünsche bezüglich Blumenschmuck, Musik, Einzug, Beteiligung der Gäste. Schließlich ist es „ihr Tag“ und das soll für alle sichtbar und spürbar werden. Die Vorfreude ist mit Händen zu greifen.


Wir sitzen bei diesem Traugespräch in der Kirche. Hier wird die Hochzeit stattfinden. Hier kann sich das Paar schon jetzt ein wenig einfühlen in den Raum und seine Atmosphäre. Mich interessiert, was ihnen an der kirchlichen Trauung wichtig ist. Auf dem Standesamt haben sie bereits vor einem halben Jahr geheiratet. Und so frage ich nach. „Na, der Segen“, antwortet die Braut spontan. „Den gibt’s ja auf dem Standesamt nicht. Es ist doch gut, den Himmel mit im Boot zu haben“.


Musik 1: Midst of Your Love (feat. Roberto Di Gioa, Tim Lefebvre & Wolfgang Haffner)
Titel: Midst of Your Love Interpret: Torsten Goods; Album: Thank You Baby! (feat. Tim Lefebvre, Wolfgang Haffner & Roberto Di Gioa); Label: Act (Edel); LC: 07644


Autorin (overvoice): Der Segen. Bei jeder kirchlichen Trauung wird dem Brautpaar der Segen Gottes zugesprochen, etwa mit Worten wie diesen:


Sprecher (overvoice):

„Gott segne und behüte euch.

Gott bewahre eure Liebe.

Er lasse sie wachsen und immer tiefer werden.

Gott schenke euch erfu?lltes Leben,

heute, morgen und jeden Tag. Amen.“


Autorin (overvoice): Zusammen mit dem Trauversprechen des Brautpaares ist der Segen ein besonders emotionaler Moment, bei dem oft Tränen fließen.


Musik 1: Midst of Your Love (feat. Roberto Di Gioa, Tim Lefebvre & Wolfgang Haffner)


Autorin: Was genau ist Segen? Was geht da so unter die Haut? Segen wird ja nicht nur bei Hochzeiten zugesprochen, auch bei Taufen, bei der Konfirmation, am Krankenbett, am Sterbebett, an besonderen Schnittstellen des Lebens, im Gottesdienst.

Ich frage nach bei Leuten, die täglich mit Segen und Segnen zu tun haben. Juliane Gayk und Eva Gabra sind Pfarrerinnen im Segensbüro der Ev. Kirche in Essen, „Segen 45“. Sie begleiten Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Situationen einen persönlichen Segen wünschen.


O-Ton 01 Gayk: Für mich ist Segen, dass ich zugesprochen bekomme, dass ich nicht alleine durchs Leben gehe, und das brauche ich immer wieder neu, dass ich zugesprochen bekomme, dass mich größere Hände halten, dass mich Gott umgibt und begleitet...


Autorin: Nicht allein sein. Gehalten werden. Der Segen öffnet Blick und Herz dafür, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt als das Menschliche, das Machbare, das Kalkulier- und Beherrschbare. „Es ist gut, den Himmel mit im Boot zu haben“, sagt die Braut im Blick auf ihre kirchliche Trauung. Ich verstehe sie so: Nicht alles ist machbar in einer Ehe und überhaupt im Leben. Manches ist unverfügbar, ist ein Geschenk des Himmels: etwa die Liebe, das Glück, Gesundheit, Zufriedenheit, Vertrauen. Wer Segen sucht, wünscht sich, dass das Unverfügbare geschehen möge, das Gott da sein möge.


Das griechische Wort für Segen, das die Bibel im Neuen Testament benutzt, heißt wörtlich: Gut sprechen. Im Segen spricht mich jemand gut; spricht mir Gutes zu. Unabhängig davon, wer ich bin, wie mein Leben gerade läuft, wie meine momentane Verfassung ist. Im Segen kommt mir Gutes entgegen, Gutes von Gott: Kraft, Zuversicht, Stärkung, Trost.


O-Ton 02 Gayk: ... Und deswegen ist Segen für mich auch wichtig in ganz schönen Momenten im Leben, wenn ich irgendwas zu feiern habe, aber eben auch besonders in Zeiten, wo ich durch Krisen gehe und wo ich das eben besonders brauche, auch gesagt zu bekommen: Du spürst es vielleicht jetzt nicht, aber Gott ist bei dir, an deiner Seite.


Musik 2: Have a Talk With God

Titel: Have a Talk With God; Komposition: Stevie Wonder; Interpretin: Ida Sand; Album: The Gospel Truth (Bonus Track Version); Label: Act (Edel); LC: 07644


Autorin: In der Gemeinde, in der ich lebe, kann man sich in manchen Gottesdiensten persönlich segnen lassen. Statt einer Predigt zuzuhören, sind alle eingeladen, verschiedene Stationen im Kirchraum aufzusuchen, um z.B. eine Kerze zu entzünden, Fürbitten aufzuschreiben, ein Symbol mitzunehmen oder eben auch sich segnen zu lassen. Mich berührt immer wieder, wie viele Menschen davon Gebrauch machen. Nacheinander treten sie heran, erwartungsvoll und offen für das, was sich nun ereignen wird. Hände legen sich behutsam auf den Kopf oder ergreifen die Hände des zu Segnenden, eine Geste großer Zuwendung und Nähe. Manchmal wird ein Salböl auf die Stirn oder in die Handflächen gerieben, ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Dieser Moment gehört nur dieser einen Person. Die Worte des Segens erklingen. „Gott segne dich und behüte dich...“. Ein Bibelwort schließt sich an, dann ein Augenblick der Stille, des Wirkenlassens.


Segen ist ein ganzheitliches, sinnliches Erleben; er rührt oft zu Tränen. Rührt an Herz und Seele und macht durchlässig für das Transzendente, für den Himmel, für Gott. Bewegt und berührt, so erlebe ich es, kehren die Gesegneten an ihren Platz zurück. An ihren Platz im Gottesdienstraum, an ihren Platz im Leben.


Musik 3: Kyrie (feat. Roberto Di Gioa, Tim Lefebvre & Wolfgang Haffner)

Titel: Kyrie; Interpret: Torsten Goods; Album: Thank You Baby! (feat. Tim Lefebvre, Wolfgang Haffner & Roberto Di Gioa); Label: Act (Edel); LC: 07644


Autorin: „Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen“ – lautet der Titel eines Buches, das vor einigen Jahren erschienen ist. (1) Darin schildert die Autorin Inger Herrmann ihren Alltag als Religionslehrerin an einer Förderschule. Dort arbeitet sie mit Kindern, die vom Leben nicht sehr begünstigt sind, sondern in ihrem jungen Alter schon Gewalt, Vernachlässigung, Ausgrenzung erfahren. Inger Herrmann versucht, mit den Kindern dem Leben und dem Glauben behutsam auf die Spur zu kommen. Zum festen Ritual ihrer Religionsstunden gehört am Ende der von allen gemeinsam gesprochene Segen: „Gott segne uns und behüte uns ... und gib uns deinen Frieden.“ Die meisten der Religionsstunden verlaufen eher chaotisch und laut. Es ist schwer, die Aufmerksamkeit der Kinder zu gewinnen. Sie bringen sich spontan, emotional und oft unberechenbar in das Geschehen ein. Sie sprechen eine drastische Sprache und können oft punktgenau in Worte fassen, was sie fühlen und denken. Sie haben eine große Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe, und auch ein Gespür für das tiefe Geheimnis hinter den sichtbaren Dingen. Der Segen am Ende der Stunde ist ihnen wichtig, weil sie darin etwas von diesem Geheimnis für sich entdecken. Und wenn er im Getöse der Klasse unterzugehen droht, wird er schon mal lautstark eingefordert: Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen!


Man muss nicht besonders fromm sein, man muss auch nicht Mitglied einer Kirche sein, man braucht nicht mit sich im Reinen oder „in Stimmung“ sein, um Segen zu empfangen. Segen ist bedingungslos. Es genügt ein inneres Gespür, wie Inger Hermann es bei ihren Schülern und Schülerinnen erlebt, es genügt die Offenheit, sich im Namen Gottes Gutes und Heilendes zusprechen zu lassen.


Davon erzählt auch eine Geschichte in der Bibel:


Sprecher/in:

Einige Leute brachten Kinder zu Jesus.

Er sollte sie segnen.

Aber die Jünger wiesen sie schroff zurück.

Als Jesus das merkte, wurde er zornig

und sagte zu ihnen:

„Lasst doch die Kinder zu mir kommen,

hindert sie nicht daran.

Denn für Menschen wie sie ist das Reich Gottes da.

Das sage ich Euch: Wer sich das Reich Gottes

nicht wie ein Kind schenken lässt,

wird nie hineinkommen.“

Und er nahm die Kinder in die Arme,

legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

(Markus 10, 13-16 Basisbibel)


Autorin: Die Kinder – davon bin ich überzeugt - spürten die ganze Zuwendung und Liebe, die in solchem Segen liegt.


Musik 4: Afro Blue (feat. Roberto Di Gioa, Tim Lefebvre & Wolfgang Haffner)

Komponist: Ramón "Mongo" Santamaria; Interpret: Torsten Goods; Album: Thank You Baby! (feat. Tim Lefebvre, Wolfgang Haffner & Roberto Di Gioa); Label: Act (Edel); LC: 07644


Autorin: Segen wünschen sich Menschen manchmal in unerwarteten Momenten. Schwester Sigrid Maria, Ordensfrau in Essen, erlebt das häufiger. Sie ist viel unterwegs mit Bus und Bahn und als katholische Ordensfrau gut erkennbar an ihrer Ordenstracht. Einmal steigt sie also in eine S-Bahn ein…


O-Ton 03 Sigrid: … eine Mutter mit zwei kleinen Kindern kam dazu, dritte Kind war... sie war hochschwanger, und wir saßen zusammen, wir haben, ich hab freundlich „Guten Tag“ gesagt, hab zugenickt und sowas... und dann hat sie gesagt: „Ja, mein drittes Kind kommt jetzt etwa in einer Woche zur Welt. Ich muss noch eben einkaufen...“

Und dann sitzen wir so und auf einmal sagt sie zu mir: „Würden Sie mich wohl segnen?“ Und es hat mich ganz berührt. Und ich habe diese Frau in dem offenen Abteil gesegnet, hab ihre Kinder gesegnet und habe das Neugeborene gesegnet auch und bei der Frau kamen, bei der Frau kamen die Tränen. Die hat sich sehr, sehr bedankt – und ich war auch so berührt, dass mein Herz ganz ... Mein Herz war freudig und ich hab ihr ganz, ganz viel Segen gewünscht.


Autorin: Segen ist nicht gebunden an bestimmte Orte wie den Kirchraum, an bestimmte Rituale, an besondere Personen wie den geweihten Priester, die ordinierte Pfarrerin, die berufene Religionslehrerin oder die Ordensfrau. Segnen kann jeder und jede.


O-Ton 04 Gayk: Ich bin vor nicht allzu langer Zeit selbst auf eine für mich total überraschende und aber auch gleichzeitig ganz alltägliche Art gesegnet worden. Ich hatte einen wichtigen Termin bei der Arbeit, einen Vortrag, den ich halten musste, und war ein bisschen aufgeregt und zu Hause unter Stress, weil ich musste natürlich pünktlich los. Und mein damals Vierjähriger, der hielt mich dann an der Hand, bevor wir aus dem Haus gingen, und sagte: „Mama, komm mal zu mir runter“. Und ich dachte so: Oh nee, das jetzt bitte nicht auch noch, wir müssen los, habe ich aber gemacht, bin die Hocke gegangen und dann sagte er: „Ich segne dich jetzt.“ Und dann malte er mir mit seinen kleinen Fingerchen ein Kreuz auf die Stirn so wie wir das öfters mal bei ihm machen und sagte: „Gott ist bei dir. Und jetzt kannst du alles schaffen.“ Und dann – sind wir losgegangen und das war für mich so ein schöner und stärkender Segen, weil es für mich so ausgedrückt hat – natürlich die Liebe und Zuwendung von meinem Kind und aber auch, dass eben Segen so was Bedingungsloses ist und dass wir uns gegenseitig das immer wieder zusagen können, dass Gott so mit da ist und mitgeht und Gott uns sieht – und das war richtig schön. Und wenn ich‘s jetzt so erzähle, kriege ich auch noch ne Gänsehaut.


Autorin: Und Eva Gabra ergänzt:


O-Ton 05 Gabra: ... Wir selber segnen unsere Kinder zum Beispiel jeden Morgen vor der Schule, für den Schulweg. Sie bekommen einen Segen zugesprochen und ein Kreuz auf die Stirn und ich kann auch sagen, das ist den Kindern ganz wichtig. Wenn ich die Kinder manchmal selber zur Schule fahre und ich sie nicht an der Türe entlasse, ist es ihnen auch gar nicht peinlich zu sagen. „Mama, du hast den Segen vergessen“ und das tatsächlich noch vor dem Schultor abzuholen. Und so ist einfach ganz wichtig, dass der Segen wirklich ein Teil des Alltags des Lebens sein kann und werden kann und dass auch jeder segnen kann.


Autorin: Dass Menschen einander segnen, wird auch in der Bibel immer wieder erzählt. Der alte Isaak segnet seinen Sohn Jakob; der wiederum segnet später seine Kinder; Elisabeth segnet die schwangere Maria und ihr ungeborenes Kind. Der Apostel Paulus fordert zum Segnen geradezu auf. Er schreibt im Brief an die Gemeinde in Rom: „Kümmert euch um die Notleidenden; seid gastfreundlich. Segnet – selbst die, die euch verfolgen. Wünscht ihnen Gutes, nicht Böses.“ (Rö 12,13f)


Musik 5: Prospering

Titel: Prospering; Komponist: Hannes Stollsteimer; Interpret: ; Album: The Answer; The Jakob Manz Project & Jakob Manz; Label: Act (Edel); LC: 07644


Autorin: Schon am Anfang der Bibel, in der Schöpfungsgeschichte, kommt der Segen vor. Gott selbst segnet seine Schöpfung, er segnet die Tiere, er segnet die Menschen, Adam und Eva, und legt Gutes auf sie. „Und siehe, es war sehr gut.“ Doch schon der Anfang zeigt auch, dass der Segen keine Garantie für bleibendes Glück ist. Adam und Eva können nicht bleiben im Paradies. Sie müssen aufbrechen und gehen. Das Leben ist immer auch durchwirkt von Abschied, Unrecht und Leid.


O-Ton 06 (Gayk): Segen ist keine Magie. Wie schön wär das, wenn wir Leute segnen können und ihnen damit sagen können: Alles wird gut, aber so ist das Leben nicht. Aber der Segen bedeutet eben: Du gehst nicht alleine durch das, wodurch du gehst.


Autorin: Juliane Gayk hat einmal auf eine ganz besondere Weise erlebt, wie Segen wirkt:


O-Ton 07 (Gayk) Wir haben ein Segensangebot gemacht für Menschen, die ein Kind erwarten und da war ein Paar dort - ich glaub es war so kurz nach der Hälfte der Schwangerschaft waren die dort, haben diese Feier mitgefeiert. Und ich hab sie gesegnet. Sie haben selber das Kind im Bauch gesegnet und gingen so ganz erfüllt nach Hause. Und wirklich ein paar Wochen später bekam ich einen Anruf von der Frau. Die erzählte mir: „Ja, ich rufe aus dem Krankenhaus an, es gab Komplikationen, und das Kind ist jetzt auch viel zu früh geboren. Aber ich wollte Ihnen unbedingt erzählen: Der Segen, der hat uns so getragen und wir haben so oft gedacht, als es jetzt so schwierig war, wie gut, dass wir nicht alleine sind und wie gut, dass wir diesen Segen mitbekommen haben.“ ...


Autorin: Segen kann etwas lösen, Segen kann Angst und Sorge lösen und leichter machen. Gesegnete Menschen erleben sich als gesehen und gestärkt und gehen ihren Weg mit neuem Mut.


So möchte ich Ihnen mit dem folgenden Segenswort einen gesegneten Tag wünschen und Gutes für Ihr Leben:


Musik 1: Midst of Your Love (feat. Roberto Di Gioa, Tim Lefebvre & Wolfgang Haffner)


Autorin (overvoice):
„Gott segne dich

und die Stunden, die sich heute vor dir ausbreiten,

damit du sie füllen kannst mit Kreativität, Phantasie und Lebenslust,


und Gott behüte dich

bei jedem Schritt, den du wagst

zur Begegnung mit anderen und mit dir selbst.


Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir,

dass sich die Schatten der vergangenen Woche verlieren

und du neue Lebensfreude gewinnst,


und Gott sei dir gnädig,

dass sich die verworrenen Gedanken und Gefühle

entwirren lassen zu einem klaren Faden,

der dir Richtung weisen kann.


Gott erhebe sein Angesicht auf dich,

dass du dich geliebt und angenommen weißt

von Augenblick zu Augenblick,


und Gott gebe dir Frieden,

dass du wenigstens für einen Tag

versöhnt sein darfst mit der Welt und mit dir.“ (2)


Seien Sie gesegnet! Ihr Pfarrerin Hanna Mausehund aus Essen.


Musik 1: Midst of Your Love (feat. Roberto Di Gioa, Tim Lefebvre & Wolfgang Haffner)


Quellen:

(1) Inger Hermann, Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen. Kinder auf der Schattenseite des Lebens fragen nach Gott, Stuttgart 20086

(2) Nach Christa Spilling-Nöker in: Gesegnetes Leben. Segensworte für den Tag, das Jahr und den Weg des Lebens, hg. von Martin Schmeisser, Eschbach 2003



Redaktion: Landespfarrer Dr. Titus Reinmuth



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