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Kirche in WDR 2 | 24.04.2019 | 05:55 Uhr

Aufstehen für

Sabine: Aufstehen für etwas – kennen Sie das Gefühl? Wir haben ja jetzt die Woche nach Ostern und ich finde es total wichtig, noch mal darüber nachzudenken, ja was eigentlich Auferstehung bedeutet. Für mich bedeutet das auch, aufstehen für etwas. Mein Name ist Sabine Steinwender, schönen guten Morgen. Und ich bin heute zusammen mit Joachim Gerhardt.

Joachim: Und ich bin heute Morgen auch aufgestanden – Guten Morgen!

Sabine: Auferstehung, das klingt ja so nach Vertröstung …

Joachim: Na ja, das war ja immer auch der Vorwurf an das Christentum, das diese Religion nur dafür da ist, die Menschen für die Ewigkeit zu vertrösten. Ich glaube, auferstehen für das Leben heißt, mein christlicher Glaube auch mein Leben hier auf Erden verändert. Dass ich hier auch aufstehe, am Ende jeden Morgen aufstehe, um hier im Leben etwas besser zu machen, etwas gut zu machen, was mir gut tut und meinen Mitmenschen auch.

Sabine: Aufstehen für etwas. Ja, ganz viele engagieren sich jetzt ja für die Umwelt. Ich finde, da passiert im Moment ganz viel, und das ist auch tröstlich. Ich stehe oft auf für andere Menschen. Also, ich bin jemand, der unheimlich in den Ring steigen kann, und für Menschen kämpfen kann, die keine Rechte haben, die entrechtet worden sind, die ungerecht behandelt worden sind. Dafür bin ich bekannt. Das habe ich, glaube ich, zuhause gelernt. Ich habe immer viel mit meinem Vater gekämpft. Das hat für mich auch etwas mit Auferstehung zu tun. Mit Aufstehen, mit Einsetzen für die, die keine Stimme haben, und ja quasi deren Lautsprecher zu sein. – Was versteht du noch unter Aufstehen für?

Joachim: Ja, für die Umwelt, für den Umweltschutz. Wir machen jetzt als Familie deutlich weniger Flugreisen, haben wir uns entschieden. Als Kirchengemeinde haben wir jetzt eine Plattform geboten, dass die Händler aus der Eifel kommen, um in Bonn einmal die Woche ihre Waren verkaufen. Also damit man nicht mehr die Kartoffeln aus Ägypten kauft oder die Erdbeeren aus Südafrika, sondern das, was regional dran ist, wird bei uns an der Kirche verkauft. Das ist für mich auch ein Eintreten für den Klimaschutz, für den Umweltschutz. Und das ist für mich so die Botschaft der Osterwoche jetzt: Dass man mal nachdenken kann, wo kann ich ganz konkret – meinetwegen auch in Gottes Namen – etwas tun, dass wir hier besser miteinander leben können und die Generation nach uns auch

Sabine: Aufstehen für etwas – Wofür werden Sie aufstehen?

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