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Kirche in WDR 3 | 14.10.2019 | 07:50 Uhr

Mondays for now


Fridays for future. Diese Initiative hat mich von Anfang an überzeugt. Auch wenn heute Montag ist und nicht gestreikt wird: Aber mich beeindruckt einfach die Generation ‚Greta Thunberg‘ und ihr politisches Engagement. Ich weiß nämlich nicht, ob ich mit 16 den Mut gehabt hätte, auf die Straße zu gehen und so entschieden für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Ok. Damals, 1974, als ich so alt war wie Greta, ging es vielleicht auch nicht um so viel wie heute: Der Klimawandel ist eben ein globales Problem und betrifft die gesamte Menschheit. Vielleicht liegt es ja genau daran: Es geht um ein weltweites Problem und deswegen wächst „Fridays for future“ trotz aller Kritik immer noch.

Mittlerweile hat diese Bewegung eine Kraft bekommen, dass Greta Thunberg bereits im September am UN-Klimagipfel teilgenommen hat. Ihr harscher Satz: How dare you – wie könnt ihr nur – klingt vielen noch in den Ohren. Auch wenn ihr mittlerweile immer wieder Häme und Kritik entgegenschlägt: Sie legt den Finger in eine offene Wunde, die uns alle angeht. Und – das Problem mit dem Klimawandel kann nicht aufgeschoben werden.

Eines ist mir durch „Fridays for Future“ noch einmal sehr bewusst geworden – auch unabhängig vom Problem mit dem Klimawandel: Zukunft beginnt immer jetzt. Und deshalb mein Vorschlag für heute, angeregt durch „Fridays for future“: „Mondays for now“. Will heißen: Ich muss jetzt beginnen. Auch wenn heute am Montag die ganze Arbeitswoche noch vor mir liegt, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich manches, was ich mir vornehme, nicht schaffe oder am Ende das eine oder andere anders hätte machen wollen, egal: Jetzt ist der Moment, der auf mich wartet. Deshalb eignet sich der Montag auch eher dafür, nicht allzu sehr in die Zukunft zu sehen, sondern erst einmal im Jetzt zu bleiben – besser noch: jetzt zu leben.

Ein zeitgenössischer Künstler aus Österreich, Leo Zogmayer, hat eine Armbanduhr entworfen, auf deren Ziffernblatt keine Striche und Zahlen zu finden sind. Die Zeit kann ich nur ablesen durch die Stellung der Zeiger. Aber was die Uhr so phänomenal macht: Auf dem Ziffernblatt steht: „Jetzt“. Was für eine Ansage! Ich stelle mir vor, ich würde auf die Frage „Wie spät ist es?“ immer antworten „Jetzt.“ Aber darum geht es doch: Jetzt zu leben.

Monday for now ist daher meine Idee für heute. Heute zählt nur, was heute zählt. Kommen Sie gut in den Alltag. Ihre Ingelore Engbrocks aus Oberhausen



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