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Kirche in WDR 2 | 03.07.2019 | 05:55 Uhr

Das Haus

Autorin: Zuerst war es nur ein altes, riesengroßes, unbewohntes Pfarrhaus im Dortmunder Osten. Umgeben von einem wilden Garten, völlig unbenutzt. Doch jetzt sieht es dort ganz anders aus.

O-Ton: Heute ein Jahr später leben sechs internationale Volunteers, also Freiwillige aus sechs verschiedenen Ländern in diesem Volunteershaus und arbeiten an ganz unterschiedlichen Stellen bei uns im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund mit.

Autorin: Die Idee für ein Volunteershaus entstand im Referat Ökumene. Dort arbeitet Carolin Daubertshäuser und verantwortet das internationale Projekt. Ihr Ziel ist es, junge Menschen aus den weltweiten Partnerschaften des Kirchenkreises zusammenzuführen. 

O-Ton: Wir möchten Ökumene sichtbar machen, (…) es geht vor allem darum, dass wir viele Gemeinsamkeiten untereinander entdecken. Wir sind in einer Welt, in der immer stärker (...) Unterschiede zwischen Menschen, zwischen Kulturen herausgearbeitet werden und wir wollen ein Projekt von Gemeinsamkeiten entgegensetzen. 

Autorin: Wie Ökumene im Alltag gelebt werden kann, das lernen die Volontäre gerade live. Gentille ist sechsundzwanzig und kommt aus der Demokratischen Republik Kongo, Louise stammt aus Kamerun, Rachel aus Hong Kong, Dika kam als letztes, er lebt in Indonesien. Hannah wohnt gerade am längsten im Haus. Sie ist zweiundzwanzig und wurde in Indien geboren. 

O-Ton: Ich glaube, wenn ich hier kommen, I hatte keine aim, aber jetzt würde ich sagen, ich habe viele Kulturen kennengelernt und viele Menschen aus vielen Kontinenten kennengelernt und ich wohne jetzt mit viele Menschen und es ist sehr transcultural. Wenn ich wieder nach Indien gehe, ich würde das mitnehmen.

Autorin: Transkulturalität meint, dass die Grenzen zwischen verschiedenen Kulturen verwischen oder sich sogar ganz aufheben, indem sich Menschen begegnen und miteinander leben lernen. 

O-Ton: Wir arbeiten alle in verschiedene Institutionen und wenn wir wieder ins Haus kommen, wir leben zusammen, wir kochen zusammen und es ist wie eine familiy. 

Autorin: Zu dieser internationalen Familie kommen auch immer wieder Menschen aus Dortmund dazu, die die christliche Lebensgemeinschaft begleiten und hin und wieder im Haus mit anpacken. So auch Antje Gehring.

O-Ton: Ich schaue gelegentlich mal vorbei, wenn wieder Einladungen ausgesprochen werden für einen gemeinsamen Gartentag oder wenn mal ein Frühstück ansteht oder so, dann gibt es immer ganz viele, die Lust haben, da vorbeizukommen und einfach mal schauen. 

Autorin: Suche Frieden und jage ihm nach, heißt es in Psalm 34, der Losung für dieses Jahr. Hannah hat für sich eine Antwort gefunden, wie es klappen könnte, mit dem Frieden. 

O-Ton: When I go back, I am definitely another person with no stereotypes – that would be what I take back home.

Autorin: Sich für Menschen aus anderen Kulturen öffnen, ohne Stereotype, ohne Klischees einander im echten Leben begegnen - kann ein Weg zum Frieden sein.

Sprecherin: Sabine Steinwender-Schnitzius

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