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Kirche in WDR 2 | 24.12.2019 | 05:55 Uhr

Heiligabend


Ich hoffe, Sie starten heute gut in den Tag vom Heiligen Abend. Bei mir ist das so und in dieser sternen- und kerzenreichen Zeit, da denk ich irgendwie immer daran zurück, wie ich diesen Tag als Kind so erlebt habe.

Da war dieser Zauber von Weihnachten und ich hab immer gespürt, dass auch Mama und Papa auf ganz besondere Weise aufgeregt oder berührt waren.

Am Heiligen Abend wurde bei uns sogar das Wohnzimmer abgeschlossen und wir haben in der Küche oder im „Kellerraum“ gegessen.

Nach dem Frühstück sind wir dann viele Jahre zu meiner Tante nach Ostfriesland gefahren. Sie hatte viele Kinder und die hatten auch schon Kinder, so dass dort immer viel los war. Gedichte wurden aufgesagt, Lieder gesungen und irgendwann kamen die ersten Instrumente dazu – Klarinette und Geige, an die erinnere ich mich noch besonders gut. Klang nicht von Anfang an schön – gehörte aber auch dazu.

Ganz am Anfang lebte mein Opa auch noch und ich sehe ihn noch lachend auf dem Sofa sitzen.

Jedes Jahr habe ich mich auf dieses Ankommen dort gefreut, das Willkommen sein, die Gemütlichkeit und das Zusammensein. Klar, es gab auch ein paar Geschenke, für uns Kinder schon echt cool, aber erst alles das zusammen war Weihnachten.

Die alte Kirche in dem kleinen Ort brach fast aus allen Nähten, wenn die Leute zum Gottesdienst zusammenkamen. Ich erinnere mich nur zu gut an das Krippenspiel auf Plattdeutsch und viele ältere Herren die dabei einfach ein bisschen eingenickt sind.

Nach dem Gottesdienst ging’s für uns dann wieder zurück in die Stadt und in unsere Wohnstube, in der Papa die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet hat, die traditionell gleiche Musik vom Band lief – mit Glockengeläut!

Als Kind hatte Weihnachten für mich so einen Zauber – und irgendwie habe ich den als Erwachsener ein bisschen verloren. Ist das bei Ihnen auch so? Vielleicht ist das auch normal, denn die Adventszeit ist bei mir lang schon nicht mehr die Zeit der Muße und des Innehaltens – schon schade.

Am Heiligen Abend jedoch spüre ich ihn jedes Jahr doch noch irgendwie, den Zauber der Weihnacht. Da ist der Duft der Kerzen, die Familie die zusammenkommt, die Musik, die Besinnung und irgendwie atme ich auf und ein Ankommen geht durch mich durch.

Das wünsche ich Ihnen auch! Schöne Weihnachten.

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