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Kirche in WDR 3 | 04.05.2020 | 07:50 Uhr

Möge der Geist mit dir sein

Musik 1: Track 1 Main Titel von CD Star Wars: Eine neue Hoffnung, Interpret: London Symphony Orchestra, Komponist: John Williams, Label: Walt Disney Records (LC 10025), EAN: 050087389482.

Autor: Möge die Macht mit dir sein!

Guten Morgen!

Kennen Sie den Abschiedsgruß der Jedi-Ritter aus dem Star Wars-Universum? Möge die Macht mit dir sein! Die Jedi sind die Guten in der Saga von George Lucas. Unter dieser Macht stellen sich die Jedi etwas vor, das alles miteinander verbindet. Rational erklären kann sie auch im Star Wars-Fantasieuniversum niemand. Jede und jeder kann von der Macht gesegnet sein, die übermenschliche Fähigkeiten verleiht.

Doch schauen wir von der „weit, weit entfernten Galaxis“ der Jedi auf unsere Erde, 2000 Jahre in die Vergangenheit, nach Jerusalem.

Die Jüngerinnen und Jünger Jesu sitzen zusammen. Sie haben miterlebt, wie Jesus gekreuzigt worden ist. Sie begegneten ihm als dem Auferstandenen und haben miterlebt, wie er in den Himmel aufgestiegen ist. Und nun sitzen sie zusammen, als plötzlich ein Brausen vom Himmel kommt. Wie von einem gewaltigen Sturm. Es erfüllt das ganze Haus. Später wird man den Tag Pfingsten nennen. Petrus, einer der Jünger, predigt später am Tag. Er zitiert einen alten Text des Propheten Joel an das Volk Gottes:

Sprecher: In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, die Jungen werden Visionen haben und Alten prophetische Träume. In diesen Tagen werde ich meinen Geist über alle ausgießen, die mir dienen, ob Mann oder Frau, und sie werden weissagen. (frei übersetzt nach GNB und NL, Apostelgeschichte 2,14–18 / Joel 3,1–2)

Autor: Das klingt ja schon ein wenig nach den fantastischen Fähigkeiten aus dem Star Wars-Universum: Weissagungen und Traumbilder, Visionen. Später spricht Petrus auch von Wundern und anderen Zeichen. Das erinnert mich an die Macht, mit der die Jedi-Ritter unterwegs sind. Und doch ist es etwas völlig anderes. Die Propheten und Apostel nennen es den Heiligen Geist.

Der Heilige Geist ist so etwas wie eine Wesensart von Gott. Ich kann ihn nicht sehen oder anfassen und doch ist er immer und überall da. Vielleicht kann ich mir den Heiligen Geist als so etwas wie die verbindende Kraft zwischen mir und Gott vorstellen. Also eben keine übermenschlichen Kräfte, sondern Gottes Kraft, die in der Welt wirkt. Und diesen Heiligen Geist schickt Gott auf die Erde, nachdem sein Sohn Jesus Christus sie verlassen hat.

Der Heilige Geist aber bleibt – bis heute! Und auch, wenn ich ihn nicht sehen oder anfassen kann, spüre ich ihn immer wieder. Gottes Geist führt Zerstrittene zusammen, wärmt Einsame, schenkt rettende Ideen und Visionen wo ich mich in der Sackgasse fühle. Und nicht zuletzt begleitet er die Sterbenden auf dem Weg in die Himmel – wo kein Leid mehr ist.

Deshalb lautet der christliche Gruß: Möge der Geist Gottes mit Dir sein!

Ihr Pfarrer Oliver Mahn aus Köln.

Redaktion: Landespfarrerin Petra Schulze

 

 

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