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Kirche in 1Live | 27.04.2019 | floatend Uhr

Selbstliebe

Neulich haben wir darüber diskutiert: Wo ist die Grenze? Was Selbst-Inszenierung in den sozialen Medien angeht. Der Anlass: Eine junge Kollegin präsentiert sich auf ihrem Statusbild äußerst sexy. Darf sie das? Was sagt das  über sie aus? Es wird behauptet, dass sie sich sexuell offeriert. Quasi anbietet – zum Freischuss. Aber stimmt das? Ist es verboten zu sagen: Ich bin attraktiv und trotzdem kein Freiwild?? Und:  Inszenieren wir uns nicht alle?

Jeden Tag bekomme ich Fotos – auf mein Handy. Auch das ist eine Form der Anmache: Ich bin auf Malle. Schaut her: Wir sind in New York. Sind gut gelaunt und genießen das Leben. Manche schreiben ganze Blogs aus Thailand und Myanmar. Spannende Geschichten mit geilen Fotos. Da kann man auch schon mal neidisch werden.

Ich finde das nicht schlimm, denn zur Nächstenliebe gehört die Selbstliebe. Wer für sich gut sorgt, sich selbst toll findet, liebevoll mit sich umgeht, wie die Therapeuten das nennen, kann auch anderen Gutes tun. Für einige ist das tolle Makeup Ausdruck dessen. Für andere ein toller Urlaub. Und das muss eben unbedingt gepostet werden. Warum nicht?

Also, was soll die Aufregung über selbstverliebte Statusbilder? Ohne Selbstliebe keine Nächstenliebe.

Sprecherin: Alexa Christ

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