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Kirche in 1Live | 21.09.2026 | floatend Uhr
Was wenn sie mich nicht mögen, wie ich bin?
Leute, es ist für uns alle Montagmorgen, also nochmal mit den Gedanken zurück ins Wochenende.
Da war mir mal wieder so richtig nach nem Stückchen… Kindheit. Also hab ich mir die zweite Staffel von AVATAR – der Herr der Elemente gegönnt, also die Manga-Comic-Serie… die schon vor 20 Jahren gelaufen ist, wo die Wasser, Feuer, Erde und Luft bendigen können. Könnt ich auch gerne.
Und – da ist eine Szene bei, die ich so stark finde.
Kurz zuvor hat Avatar Aangh, also der Maincharakter, ziemlich viel verbockt mit seinen Freunden, weswegen die abgehauen sind. Avatar Aangh trifft dann auf den alten Lehrmeister Iroh, macht sich voll die Vorwürfe wegen seiner Freunde und sagt: „Ich mach’s wieder gut. Ich werde sein, wie sie mich brauchen“.
Und Iroh unterbricht ihn und sagt: „Ne. Das wäre nicht gut,
wenn du dich dafür änderst.“
Und dann der Knaller-Satz, so: „Echte Freundschaften überleben die Wahrheit. Die besten wachsen sogar daran. Du musst sein, wer du bist. Aber gib ihnen auch den Raum, zu sein wer sie sind.“
Und der Held fragt, „Aber… wenn sie mich nicht mögen, wie ich bin?“ Und der Lehrmeister: „Das kannst du nicht beeinflussen.“
Und dann kommt die letzte Frage von Aangh: „Ist es Euch denn gelungen…? Der Mensch zu sein, der ihr wahrhaft seid?“
Da wird auch Iroh nachdenklich. Er sagt: „Das ist … ein lebenslanges Projekt. Ich arbeite daran.“
Tobi Schulte, Soest.
