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Kirche in 1Live | 13.01.2026 | floatend Uhr
Happy End
Manche Leute gucken nur Filme mit Happy End. Ich brauch nicht das Rundum-Happy-End-Paket. Das schränkt ja ehrlich gesagt auch die Auswahl bisschen ein. Und ich mag Filme mit nem guten Twist, auch mal bisschen dramatisch. Ich schreibe auch gerne melancholische Songs. Nicht, weil ich grundsätzlich so traurig bin, sondern weil das Positive dann viel mehr bedeutet.
Andy Grammer schreibt super viele happy Songs. Ziemlich erfolgreich sogar. Und Andy Grammer hat mal gesagt: „Niemand will happy Songs von jemandem, der noch nie richtig traurig war.“ True. Wer aus vollem Herzen liebt, der wird auch mal n heftigen Heartbreak erleben.
Ist zumindest wahrscheinlich. Und das gibt dem Ganzen vielleicht dann noch mal ne neue Qualität. Klar soll das jetzt nicht heißen: Leute, sucht euch Schmerz und Traurigkeit!
Nee – aber wir kommen manchmal eben leider einfach nicht
drum rum. Und dann hilft’s, wenn ich aus ner beschissenen Situation, was
Positives mitnehmen kann. Zum Beispiel Wertschätzung und Dankbarkeit für den normalen
und eher unspektakulären Alltag.
Und wenn es dann mal so richtig gut geht – quasi der
perfekte Abend, der perfekte Moment.
Dieses Happy End kickt dann mindestens doppelt so gut.
Simon Deregowski, Köln.
