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Das Geistliche Wort | 22.03.2026 | 08:40 Uhr
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Ein Freund in der Not: Johannes Falk
Musik 1: „Oh du fröhliche“
Interpret: Mark Shane's X-Mas Allstars, Album: Christmas Jazz, Vol. 2!; Label: NAGEL-HEYER RECORDS; LC: 02932
Autor: Das gibt es doch nicht! „O du fröhliche“, das Weihnachtslied aller Weihnachtslieder - und das zwei Wochen vor Ostern! Doch, gibt es. Ich verspreche sogar, dieses Lied am Ostersonntag in Soest mit allen Anwesenden im Gottesdienst zu schmettern. „O du fröhliche“ gibt es nämlich neben der Weihnachtsversion auch in einer für Ostern - und obendrein noch für Pfingsten! „Allerdreifeiertagslied“ - unter diesem Titel hat Johannes Falk seine Verse ursprünglich veröffentlicht. Er hat dies Lied für junge Leute geschrieben, die er zu hunderten in schweren Zeiten von der Straße geholt hat. Zusammen mit seiner Frau und einigen Freunden hat er ihnen eine Zukunft gegeben. Vor genau 200 Jahren ist Falk in Weimar gestorben. Sein Grab gibt es noch auf dem alten Friedhof der Stadt. Dort kann man auch gegen Eintritt die prächtige Dichter-Fürstengruft betreten, in der Goethe und Schiller bestattet sind. Bei Falk darf man an frischer Luft und kostenlos die schöne Grabinschrift lesen, die er einst für sich selbst gedichtet hat:
Sprecher: Unter diesen grünen Linden,/ ist durch Christus frei von Sünden,/ Herr Johannes Falk zu finden./ Kinder, die aus deutschen Städten/ diesen stillen Ort betreten,/ sollen fleißig für ihn beten:/ Ew’ger Vater dir befehle/ ich des Vaters arme Seele/hier in dunkler Grabeshöhle!/ Weil er Kinder angenommen, lass ihn einst zu allen Frommem/ als dein Kind auch zu dir kommen!
Autor: Ein alter Weggefährte von Falk hat ihn mal so charakterisiert: er würde den jungen Menschen von der Straße mit „mildem väterlichen Wesen“ und gleichzeitig mit einer eigenen Art von Kindlichkeit begegnen - und das sei das Geheimnis seines Erfolgs bei ihnen. Falk hat sich als Kind Gottes gesehen - und er wollte, dass die weggestoßenen Straßenkinder sich auch so sehen – ganz selbstbewusst. Er hat sich eigentlich sein ganzes Leben mit kindlichem Trotz den Ungerechtigkeiten dieser Welt entgegengestellt.
Musik 1:
„Oh du fröhliche“
Autor: Johannes Falk wird 1768 in Danzig geboren - als Kind eines wahrlich nicht begüterten Perückenmachers und seiner aus einer französischen Familie stammenden Frau. Die frommen Eltern nehmen den zehnjährigen Jungen aus der Schule, damit er in der Werkstatt des Vaters arbeiten kann. Besonders einem Pastor fällt aber auf, was für ein begabter Kopf dieses Kind ist - und nach langem Drängen darf Johannes mit 16 doch zur höheren Schule. Er sitzt zwischen lauter Söhnen betuchter Leute. Und lässt sich nicht unterkriegen. Da sitzt zum Beispiel ein besonders schnöseliger Mitschüler direkt vor ihm; dessen gewaltiger Zopf wirft Schatten auf Falks Buch und das Haarpuder verdreckt ihm die Tinte. Da heftet Falk dem Vordermann einen Zettel an den Zopf, auf dem steht:
Sprecher: "Oh, welch ein Zopf! Wie wunderschön/ prangt er an deinem Köpfchen!/ Ja, gegen diesen einz'gen Zopf/ Sind alle Zöpfe Zöpfchen./ Du Zopf von aller Zöpfe Zopf,/ Sprich, hat dein Herr auch was im Kopf?/ Ich zweifle, liebes Zöpfchen.“
Autor: Johannes meistert die Schule mit Bravour - und der Senat von Danzig bezahlt ihm anschließend ein Theologie-Studium in Halle, damit er als Pastor heimkehren kann. Nie wird er vergessen, welche Worte er mit auf den Weg bekommt:
Sprecher: „Lieber Johannes Falk, so ziehe denn von dannen und geh mit Gott. Aber vergiss nicht, dass du unser Schuldner bleibst... Und wenn dereinst, über kurz oder lang, ein armes Kind an deine Türe klopft, dann wisse, daß wir es sind, die alten und grauen Bürgermeister und Ratsherren von Danzig, die da anklopfen. Weise sie nicht von deiner Tür!
Autor: Falk beginnt das Theologie-Studium... und macht nie Examen. Er fühlt sich zum Schriftsteller geboren, zum Satiriker gegen die Übel der Welt. Damit beginnt er sich einen Namen zu machen... und er heiratet die 11 Jahre jüngere und viel abgeklärtere Caroline aus angesehener Familie. Sie ahnt, auf welches Lebensabenteuer sie sich da einlässt. Sie heiratet einen, der aneckt. So schreibt er etwa über die katastrophalen hygienischen Bedingungen des Berliner Charité-Krankenhauses bissig unter der Überschrift „Entvölkerungsinstitut“ - und erstreitet damit tatsächlich Verbesserungen. Caroline heiratet einen Mann, der unter dem Titel „Die Helden“ den Krieg als gotteslästerliches Machtspiel anprangert. Da heißt es: „Ihr würgt und sengt und brennt und dann stimmt ihr zu Gott ein Danklied an.“ Für sowas wird er geliebt und gehasst. Das Paar zieht bald nach der Trauung nach Weimar, dort lebten damals so viele berühmte Dichter und Denker. Kinder werden den beiden geboren - und Falk eckt trotzdem weiter an bei den Etablierten. So richtig Karriere macht man so nicht. Aber die Familie kommt durch. - Und dann kommt der Krieg. Napoleons Heer durchzieht das Land. Im Oktober 1806 überfluten französische Soldaten marodierend die Stadt. Kein Kommandant gebietet seinen Leuten Ordnung. Da gibt Falk sich einfach als Kommandant aus - perfektes Französisch hat er ja mit der Muttermilch aufgesogen - und kann zwischen der hungernden Armee und der einheimischen Bevölkerung genial vermitteln. Deswegen geht Weimar nicht in Flammen auf. Der dann eintreffende französische Kommandant lässt Falk nicht wegen Anmaßung erschießen: er lobt ihn vielmehr - und die Elite von Weimar tut das auch. Falk bekommt ein diplomatisches Amt, er kann mit seiner Familie später in eine viel größere Wohnung ziehen. Das ist auch nötig, denn Caroline bringt nun ihr sechstes Kind zur Welt. Ein gutes Leben. Aber dann... dann kommt das Jahr 1813. Das Jahr, das alles verändert. Preußen erklärt Frankreich den Krieg. Weimar wird Durchmarschgebiet der Heere beider Seiten mit ihren Verbündeten. Die Bevölkerung leidet unter allen. Wieder versucht Falk zu vermitteln. Doch alles ist nun viel schlimmer. Zwei Jahre später wird er in seinem Allerdreifeiertagslied die kurze Zeile schreiben „Welt ging verloren.“ Er wird dabei auch an die Ereignisse von 1813 gedacht haben...
Musik 2: „O Du Fröhliche“
Interpreten: Ellen & Bernd Marquart Quartet, Album: Ellen & Bernd Marquart Quartet Jazzlife Christmas Songs Vol. 2; Label: Marquart Music; LC: 11397
Autor: Schon im Frühjahr 1813 schleppt der Krieg neben all den Bedrückungen auch noch seuchenartige Epidemien nach Weimar. Besonders schutzlos ausgeliefert: die Kinder. Und es trifft nun gerade die Kinder der Familie Falk. Ein Sohn stirbt schon im Mai - drei seiner Geschwister im Herbst, kurz nacheinander. Unendliche Trauer der Eltern. Das Wundersame nur: in ihrer Trauer machen sie nicht dicht, ihr Blick im Gegenteil öffnet sich: auf die vielen, vielen jungen Menschen, die der Krieg eltern- und schutzlos auf die Straße gespült hat. Sie beginnen ein großangelegtes soziales Projekt, um diese Kinder zu versorgen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben. Falk schreibt für sich und seine Frau diesen unfassbaren Satz auf: „Bedenkt: jedes so gerettete fremde Kind ist eine unverwelkliche Himmelsblume, auf das Grab euer abgeschiednen Lieblinge gepflanzt.“ Durchgeführt wird diese Pioniertat der Jugendsozialarbeit mit Hilfe eines Vereins, den Falk mit Gleichgesinnten gründet, der Name: „Gesellschaft der Freunde in der Not“. War man da erst allgemein auf die uferlosen Kriegsnöte gerichtet, so konzentriert sich nun der Blick ganz auf die Straßenkinder. Schnell sind die ersten 30 Mädchen und Jungen in der Wohnung der Falks aufgenommen. Ist eine Spinn- und Nähstube eingerichtet, ein Netz von Handwerksmeistern aufgebaut, bei denen sie ein Zuhause und den Weg in ein selbstständiges Leben finden können. Flankiert wird das durch ein System von Patenschaften: Bürgerinnen und Bürger von Weimar werden in Beziehung gebracht mit aufgenommenen Kindern, um denen zu helfen - mit Geld und guten Worten, mit beidem. Sogar Geheimrat Goethe wird für ein Mädchen und einen Jungen in´s Boot geholt. Dazu kommt der Plan einer Schule, von Falk selbst dann in seiner Wohnung am Mittwoch und am Sonntag durchgeführt, die erste Form einer umfassenden Berufsschule. Später, nach Kündigung der Wohnung, wird ein riesiges, fast zur Ruine heruntergekommenes Haus erworben und mit all den Zöglingen von der Straße grundlegend renoviert. Es wird „Lutherhof“ genannt und gibt bald viel größere Aufnahmekapazitäten - Das alles nun hört sich wunderbar schlüssig an, aber die Realität bleibt für die Falks doch immer sehr sehr schwierig. Längst nicht genug Unterstützer sind da - und die höfischen Entscheidungsträger mauern nur allzu oft. Allein die Ernährung der frisch aufgenommen jungen Menschen zu gewährleisten, ist da ein riesiges Problem! In seinem geheimen Tagebuch, das lang nach seinem Tod erst veröffentlicht wird, bricht immer wieder Falks Zorn darüber aus, zum Beispiel so:
Sprecher: Glück gewünscht habe ich dem Prinzen Johannes zu seinem heutigen Geburtstag nicht… statt dessen aber, habe ich heut oder gestern schon zweimal mein Hemd und meine Kleidung von Ungeziefer gereinigt, das ich im Umgang mit armen Jungen, die seine treuen Untertanen werden sollen, aufgelesen hatte. Das ist auch ein Glückwunsch! Und du siehst, ich bin auch einer deiner Hofleute, mein Prinz, und nicht der schlechteste. Versteh, wenn all deine von kostbaren Salben und Wassern duftenden Räte und Hofleute dir einen gleichen Glückwunsch bringen wollten, so würdest du bald über ein glückliches Volk regieren.
Autor: Mittenhinein in solche Sorgen dichtet Falk nun 1815 sein „Allerdreifeiertagslied“, sein „O du fröhliche“. Für den Sonntagstreff mit den jungen Leuten schreibt er es, bei dem das Feiern trotz allem nie zu kurz kommen darf. Ein kindlicher Trotz ist in diesem Lied. Falk schreibt es auf die Melodie eines alten italienischen Marienlieds:
Musik 3: Verschiedene Volkslieder Nr. 4, O Sanctissima
Komponist: Ludwig van Beethoven; Interpreten: Janice Watson & Ruby Philogene & Thomas Allen & Krysia Osostowicz & Ursula Smith & Malcolm Martineau; Album: Beethoven 2020 – Folksongs; Label: Deutsche Grammophon; LC: 00173
Autor: „O sanctissima, o piisima, dulcis
virgo Maria...“ - „O du Heilige, Hochbenedeiete, süße Mutter der Liebe“: So
übersetzt ganz frei der evangelische Superintendent von Weimar: Johann
Gottfried von Herder. In dessem Buch „Stimmen der Völker“ findet Falk diese
Verse, es sind die einzigen, die mit Melodie abgedruckt sind. Im Schreckensjahr
1813 hat Theodor Körner schon ein finsteres Schlachtengebet diesen sanften
Tönen unterlegt: „Führ' uns, Herr Zebaoth, führ' uns, dreiein'ger Gott, führ'
uns zur Schlacht und zum Siege!“ Falk nun zeigt in seinem
Allerdreifeiertagslied, dass Gott ganz anders ist. „O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue
dich o Christenheit.“ Falk will seinen jungen Leuten damit vermitteln: „Mitten
in allem Schweren macht Gott in seinem Christkind auch euch zu seinen Kindern.
Ihr seid nicht verloren, ihr seid gefunden.“ Deswegen steht auf dem
Vereinspapier der „Gesellschaft der Freunde in der Not“ oben der Jesus-Satz:
„Wer ein Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.“ Unendlich viel
schöner ist das als die moralische Ermahnung der Ratsleute von Danzig... Im Allerdreifeiertagslied
besingt Falk dann die fröhliche Osterzeit mit dem Vers: „Welt lag in Banden,
Christ ist erstanden.“ So teilt Falk seinen Straßenkindern mit: Leid und Tod
werden nicht das letzte Wort haben. Gott will eure Freiheit, eure
Gotteskinder-Freiheit jetzt und in Ewigkeit. Für ihn war diese Freiheit das
oberste Gebot seiner Erziehungsarbeit: keine Gewalt, kein Einsperren. Das war
für die damalige Zeit eine völlige Neuerung im Umgang mit Waisenkindern. - „O
du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit! Christ unser
Meister,
heiligt die Geister:
Freue dich, o Christenheit!“ So endet
das Allerdreifeiertagslied. Falk sagt seinen Schützlingen damit: über allen
Meistern, zu denen ihr in die Lehre kommt, steht Meister Jesus. Mit seinem
Heiligen Geist heiligt er, was in euch an Geist drinsteckt, heiligt er eure
Begabungen, eure Eigenart. Falk hat deswegen bei der Berufswahl den Wünschen
seiner jungen Leute große Beachtung geschenkt – auch das völlig neu in seiner
Zeit. Aus drei Strophen also besteht dieses Allerdreifeiertagslied. Später sind
zu jedem Fest von anderer Hand jeweils noch zwei Strophen dazugekommen. Die
berühmten für die Weihnachtszeit hat Heinrich Holzschuher gedichtet, der für
ein paar Monate bei den Falks mitgearbeitet hat. Nach eigenen schrecklichen
Kindheitserfahrungen in Bayern wollte er hier lernen, wie man ein Waisenhaus
der guten Art gründet. Es gibt noch weitere „O du fröhliche“-Strophen. In einem
Kinder-Schauspiel etwa, das Falk über das Leben von Luther geschrieben hat,
gibt es Verse auf die „Martins-Zeit“. Schön, dass zwei Strophen auch Luthers
Frau preisen, die ja auch Katarina hieß - und die genau wie Falks Frau
unentbehrlich mitgewirkt hat an der Seite ihres Mannes. - Ach eigentlich müsste
es noch viel mehr „O du fröhliche“- Strophen geben...
Musik 3: Beethoven, Verschiedene Volkslieder Nr. 4, O Sanctissima
Autor: Ich kenne noch ganz viele weitere „O du fröhliche“-Strophen! In jedem Kurs mit meinen Konfirmandinnen und Konfirmanden erzähle ich vom Ehepaar Falk, von der Geschichte, die hinter dem Allerdreifeiertagslied steckt - und frage sie, welche anderen Zeiten man noch fröhlich, selig und gnadenbringend nennen könnte. Und dann fordere zum Reimen auf. So sind zum Beispiel drei Strophen entstanden, die zum ersten Mal bei der Taufe einer Konfirmandin gesungen wurden: „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Taufe-Zeit. Gott sagt durch die Taube: "Mensch, an dich ich glaube!"/ Gott sagt: "Bist mein Kind! Ich dich super find!"/Gott wird dich geleiten auch in dunklen Zeiten! /Freue dich, o Christenheit!“ Wie hätte Falk sich über diese Strophen gefreut. Gewiss auch über diese auf die „Ruhe-Zeit“: „Kannst tief Atem holen, und den Stress verkohlen!“ Oder diese Strophe auf die „Bildungs-Zeit“: „Darfst für´s Leben lernen, gehst in weite Fernen!“ Einmal hat ein Junge gefragt, ob man auch „Trauer-Zeit“-Strophen dichten könnte - auf meinen erstaunten Blick hin hat er gesagt: „Fröhlich ist nicht lustig.“ Da hab ich genickt und er hat gedichtet: „An diesem Ende reicht warme Hände! Gut tut das Weinen, Fried kann erscheinen: Freue dich, o Christenheit!“ Hier noch eine Strophe, die dazu wundersam passt; ein Mädchen, deren Oma gerade nach schwerer Krankheit gestorben war, hat dies gedichtet:
Musik 2: „O Du Fröhliche“
Autor: „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Totenzeit! Schluss mit allen Schmerzen, liegst an Gottes Herzen: Freue, freue dich, o Christenheit!“
Und damit stehen wir wieder am Grab von Johannes Falk auf dem alten Friedhof in Weimar. Natürlich wurde seine Caroline auch hier bestattet - und bei ihnen viele ihrer Kinder. Nach den vier Kindern, die das Schreckensjahr 1813 nicht überlebt haben, sind dann noch weitere drei in blühendem Alter zu Lebzeiten von Caroline gestorben. Ihre Grabschrift lautet deswegen:
Sprecher: „Hier ruhet in Gott Frau Caroline Falk. Während Gott ihr sieben der eignen Kinder nahm, ward sie fremden Kindern eine Mutter. Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“
Autor: Das steht im letzten Kapitel der Bibel, Offenbarung 21. Oft wird Caroline geweint haben, oft auch hat ihr Mann Johannes geweint, in seinem geheimen Tagebuch kann man es lesen. Oft auch haben beide mit kindlichem Trotz dem Leben ein Lachen, eine Freude abgeluchst. Gerade im Zusammensein mit ihren Kindern, den eigenen und denen von der Straße. Lachen und Weinen gehören zusammen. So wie Karfreitag und Ostern zusammengehören. Und deswegen werde ich am Ostersonntag schmettern: „Welt lag in Banden, Christ ist erstanden: Freue dich, o Christenheit.“ Das verspricht Ihnen Ihr Pastor Christian Casdorff aus Soest.
Musik 4:„O Du Fröhliche“
Interpret: Dieter Falk; Album: O du fröhliche – Single; Label: Energie Kultur; LC: 97417
Redaktion: Pfarrer Dr. Titus Reinmuth
