Kirche im WDR ist für mich …
… so etwas wie ein freundlicher
Perspektivwechsel im Vorübergehen. Einer, der mich manchmal daran erinnert,
dass Gott sich gern an den unscheinbaren Stellen versteckt – genau dort, wo ich
ihn fast übersehen hätte, vermutlich weil ich wieder mit wichtigeren Dingen
beschäftigt war.
Mit wem ich schon immer mal eine Tasse Kaffee trinken
wollte …
… eigentlich zuerst mit den Freunden, bei
denen man sich jedes Mal vornimmt: Das machen wir bald mal. Und dann vergeht,
wie das so ist, erstaunlich viel Zeit.
Und wenn es darüber hinaus ein etwas größer
besetzter Kaffeetisch sein dürfte: mit dem Musiker Nick Cave, dem Apostel
Paulus – der sicher nicht lange um den heißen Brei herumreden würde – und dem
Heiligen Ignatius von Loyola, bei dem ich vermute, dass er sehr genau zuhören
kann.
Sonntags …
… stolpere ich gern ein wenig aus dem Rhythmus
der Woche heraus. Es ist der Tag, an dem ich versuche, Gott Danke zu sagen,
mich neu auszurichten – und nebenbei feststelle, dass die wirklich schönen
Dinge oft die sind, für die man sonst keine Zeit hatte. Zum Beispiel einfach
mit der Familie da zu sein, ohne großen Plan.
Mein liebstes Bibelzitat …
… „Christus ist unter euch, die Hoffnung auf
Herrlichkeit“ Kolosser 1,27