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Karneval im Dunkeln
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Das Geistliche Wort | 08.02.2026 | 08:40 Uhr

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Karneval im Dunkeln

Autor: Der Karneval steuert auf seinen Höhepunkt zu. Gleichzeitig toben die Kriege. Passt das zusammen. Kann man eigentlich feiern in dieser verrückten Zeit? Eine Antwort finde ich bei Heinrich Schmitz. Der Kolumnist schreibt für verschiedene Tageszeitungen und Magazine. Er meint:

Karneval trotz Krieg und Terror ist keine Ignoranz gegenüber dem Leid anderer, sondern eine Form der Selbstbehauptung und des Zusammenhalts. Es ist wichtig, das Leben nicht von Angst […] bestimmen zu lassen, sondern bewusst die Momente des Glücks zu zelebrieren.“

Hat er Recht? Feiern, zusammenhalten und sich so behaupten, ist das gerade gut in diesen Zeiten?

Seit vier Jahren tobt jetzt der Krieg in der Ukraine. Am 24. Februar 2022 hat die russische Armee ihr Nachbarland überfallen. Weil die Bevölkerung der Ukraine sich lieber in Richtung Demokratie und Westen orientieren will, als unter der Vorherrschaft des autoritären Russland zu stehen. Jeden Tag Bilder aus Kiew und anderswo von Menschen, die frieren, leiden und trauern. Ist es da nicht völlig daneben, keine 2.000 Kilometer entfernt Karneval zu feiern?

„An irgendeinem Ort der Welt wird es immer Krieg geben, ob Karneval gefeiert wird oder nicht.“ Das hat der Leiter des Kölner Rosenmontagszuges 2003 gesagt. Damals lag der zweite Irakkrieg in der Luft. Ich finde, er hat recht.

Die Frage heißt also nicht: Können wir Karneval feiern, auch wenn irgendwo gerade Krieg geführt wird? Sondern: Können wir guten Gewissens Karneval feiern – unabhängig davon, ob in unserer Nachbarschaft Krieg herrscht? Ein Krieg, vor dem viele tausend Menschen in unser Land geflüchtet sind. Ein Krieg, der auch zu unserem Krieg geworden ist – weil wir die demokratische Ukraine nach Kräften unterstützen.

Ist es geschmacklos, trotzdem zu lachen und zu schunkeln? Den Rausch und die Liebe zu feiern, über die Stränge zu schlagen? Oder ist das gerade jetzt lebensnotwendig?


Musik 1: Salvador Samba (feat. Soul Driver); Interpret: PremiumBeat; Album: Latin, Vol. 2; Label: Shutterstock Music Canada ULC; LC: unbekannt


Autor: Karneval ist Samba und brasilianischer Hochsommer. Lustvoller Tanz im heißen Rhythmus, vibrierende Sinnlichkeit in den Straßen von Rio. Karneval ist aber auch die träumerische Magie in den Gassen des winterlichen Venedigs. Sehnsucht nach der untergegangenen Welt des Adels und seiner Feste, nach dem Maskenspiel der Commedia dell’arte. Karneval ist Prunksitzung und Rosenmontagszug, Uniform und Politsatire, rheinischer Frohsinn. Und im Südwesten Deutschlands ist Karneval die Fasnet, das wilde, unheimliche Spiel gegen den Tod und die dunklen Geister der Natur.

Jede Gegend hat ihren eigenen Karneval. Und jede Stadt legt ihre eigene Seele hinein, ihre Sehnsüchte und ihre Geschichte. Überall Masken, Spiel und Tanz. Immer verschieden, doch in einem gleich: Nirgendwo ist Karneval bloß platter Frohsinn oder ungetrübte Lebensfreude. Immer gibt es etwas Dunkles, das den Hintergrund bildet.

In Rio ist es die Armut. Der Alltag der Armenviertel und der Straßenkinder. Der Karneval stellt diese Welt auf den Kopf: Ein paar Tage lang feiern tritt an die Stelle der Sorge ums Überleben. Tanz statt Erstarrung. Ich glaube, hier soll nicht einfach der Alltag vergessen werden. Im Gegenteil: Es geht darum, die Schönheit des Lebens nicht zu vergessen. Wer feiert kann spüren, wie schön es ist, lebendig zu sein. Und er kann die Erinnerung daran mit in den Alltag hineinnehmen. Karneval ist der Widerspruch des Lebens gegen die Verzweiflung.

Ganz unbrasilianisch geht es dagegen im Alemannischen zu. Auch bei der Fasnet. Hexengestalten statt Sambaköniginnen. Winterregen statt Sommerhitze. Und dunkler Trommelschlag statt vibrierender Rhythmen. Das Dunkle, gegen das sich der Karnevalszug richtet, ist hier viel unmittelbarer zu spüren. Es ist das Dunkel des Winters. Lange Nächte. Kälte. Die Natur ist erstorben, die Bäume sind kahl, keine Pflanze blüht. Lebensfeindliche Kräfte lähmen die Natur. Ist es ein Wunder, dass Menschen in weniger aufgeklärten Zeiten hier böse Geister am Werk gesehen haben?

Doch damit geht es jetzt zu Ende. Die Tage werden länger. Die Luft erwärmt sich. Die Knospen bereiten sich auf den Frühling vor. Im Karneval wird dieses neue Leben gefeiert. Daran ändern auch die schaurigen Kostüme nichts. Im Gegenteil: Der Fasnetszug soll die negativen Kräfte vertreiben und vom erwachenden Leben fernhalten. Auch hier ist der Karneval der Widerspruch des Lebens gegen Tod und Angst.


Musik 2: Samba de Janeiro; Komponist: Airto Moreira; Interpret: Glöggli Clique Amriswil; Album: Guggen-Kracher - Das Beste der Guggenmusik; Label: Tyrolis Music (Tyrolis); LC: 08453


Autor: Karneval ist auch ein volkstümlicher Vorbote des Osterfestes. Zu Karneval ist noch alles in der Schwebe: Können sich die ersten warmen Sonnenstrahlen durchsetzen, oder wird der Winter noch einmal einbrechen? Zu Ostern wird dann sichtbar, dass es mit dem Winter ein Ende hat.

Das gilt auch in einem tieferen Sinn. Die Rituale der Fastnacht wirken ja doch ein bisschen hilflos: Lassen sich die lebensfeindlichen Kräfte denn wirklich dadurch vertreiben, dass man sich wild kostümiert und viel Lärm macht? Ganz anders dagegen Ostern: Hier feiern Christinnen und Christen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Er hat den Tod besiegt, ein für alle Mal. Wer daran glaubt, wird zwar auch sterben. Aber im Vertrauen darauf, dass dieser Tod nur noch ein Durchgang sein wird in ein neues Leben.

Karneval ist also Wunsch und Sehnsucht. Karneval ist die Hoffnung auf das, was eigentlich erst zu Ostern gefeiert wird: Der Sieg des Lebens über den Tod. Zwischen beiden Festen liegen die traditionellen sieben Wochen des Fastens. Sieben Wochen, um sich vorzubereiten auf das Fest des Lebens. Um Körper und Geist zu entschlacken. Mit der Zeit spüren, wie sich der Winterspeck auflöst und die Bewegungen wieder leichter fallen. Die Erfahrung machen, dass man auf Alkohol oder Nikotin verzichten kann. Und sich auf das konzentrieren, was im Leben wirklich wichtig ist.

Fasten kann eine großartige Erfahrung sein. Wahrscheinlich wird es deshalb immer populärer. Wer es schon einmal ausprobiert hat, weiß auch, dass es nicht einfach ist. Wenn der Magen knurrt. Wenn im Stress etwas Schokolade ziemlich gut täte. Wenn die anderen ein Glas Bier trinken und man selbst Nein sagen muss.

Der Karneval ist dann die letzte Chance, noch einmal richtig zu genießen. Auch das Fasten gehört zum ernsten Hintergrund des Karnevals: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Manche sagen, daher käme der Name Karneval: carni vale – dem Fleisch lebe wohl sagen.


Armut, Todesangst und Verzicht – all das ist der dunkle Hintergrund von Karneval. Und Karneval ist der Widerspruch des Lebens gegen das alles. Deshalb ist Karneval auch der Widerspruch des Lebens gegen den Krieg. Das Leben ist zu schön, um es der Zerstörung zu überlassen. Karneval heißt: Laut protestieren, dass Bomben geworfen werden. Karneval heißt: Sich behaupten, sich selbstbewusst den Kräften entgegenstellen, die das Leben zerstören wollen. Die nur die eigene Macht und den Profit im Blick haben.

Ein dunkler Hintergrund ist diesmal unübersehbar. Deshalb ist es wichtig, Karneval auch in diesem Jahr zu feiern. Als fröhliches Fest, das ernst macht.


Musik 3: Su lang mer noch am lääve sin (Radio Edit); Interpreten: Brings; Album: Best of Brings; Label: Na klar! LC: O2093


Autor: Ein ernster Karneval – ein Protest gegen den Krieg im Namen des Lebens – passt das zum Karneval hier in Nordrhein-Westfalen? Zum rheinischen Frohsinn, zu Büttenrede und Pappnase, zu Rosenmontagszug und Funkenmarie? All das scheint ja wenig mit dem Ernst des Lebens zu tun zu haben. Hier herrscht eine ganz andere Stimmung als bei den schaurigen Gestalten der alemannischen Fasnet.

Aber der Schein trügt. Denn auch im Kern des rheinischen Karnevals stecken Protest und Aufbegehren. Durch Köln, Düsseldorf und Bonn, durch Dortmund und Münster werden in einer Woche riesige Großdemonstrationen ziehen. Und hunderttausendfach wird gegen das Vermummungsverbot verstoßen. Zu lauter politischen und gesellschaftlichen Themen wird Stellung bezogen. Nur, dass die Reden von Narren gehalten und die Transparente durch satirische Festwagen ersetzt werden.

Auch hierfür liegt der Grund in der Geschichte des Karnevals. Einer der Mächtigen, der von den Narren mit Spott überzogen wurde, war Napoleon Bonaparte. Als er das Rheinland besetzt hatte, ließ er kurzerhand alle Aktivitäten rund um die Fastnacht verbieten. Als später das Verbot wieder aufgehoben wurde, entwickelte sich der Karneval zum offenen Protest gegen die Besatzer. Das änderte sich auch nicht, als die Preußen den Franzosen folgten. Bis heute erinnern die Karnevalsuniformen an die verspotteten fremden Soldaten.

Wie weh die Kritik tun kann, das bekommt gerade auch der Düsseldorfer Künstler Jacques Tilly zu spüren. Er baut seit vielen Jahren Karnevalswagen. Immer wieder hat er sich mit dem Kriegstreiber Putin auseinandergesetzt. Putin badet in einer blau-gelben Wanne, gefüllt mit Blut. Putin hat das Maul weit aufgerissen, um die Ukraine zu verschlingen. Aufschrift: Erstick daran. Putin schüttelt mit Donald Trump die Hand und zerquetscht dabei den blutenden ukrainischen Präsidenten. Aufschrift: Hitler-Stalin-Pakt 2.0 Nur konsequent, dass Jacques Tilly Putin auch in Sträflingskleidung zeigt: Putin in Jail, Putin ins Gefängnis!

Das hat dem kritischen Wagenbauer ein Strafverfahren in Russland eingebracht. Der Vorwurf: Verunglimpfung der russischen Armee. Tillys Werke seien eine Beleidigung für Putin als Oberbefehlshaber. Tilly wird beschuldigt, aus eigennützigen Motiven und aus politischem Hass Falschdarstellungen über die Armee verbreitet zu haben.

Der Düsseldorfer Künstler gibt sich gelassen. Aber der russische Druck hat trotzdem Folgen für ihn. Er kann nicht mehr nach Russland reisen. Aber auch nicht in andere Länder, die ein Auslieferungsabkommen mit Russland haben. Dazu zählen unter anderem afrikanische Länder wie Ägypten. Aber auch von Reisen in die Türkei rät die Bundesregierung Tilly vorsichtshalber ab.

Karneval feiern im Krieg? Jacques Tilly zeigt, wie wichtig das ist. Seine Botschaft gegen den Krieg und die Verantwortlichen kommt an. Sie tut weh, sonst gäbe es kein Strafverfahren. Der Humor ist eine wunderbare Waffe. Gewaltfrei. Souverän. Und total wirksam. Was gibt es Schlimmeres für einen machtgeilen Herrscher, als wenn er in aller Öffentlichkeit lächerlich dasteht?


Musik 4: Freiheit Alaaf; Interpreten: Bläck Fööss; Album: Freiheit Alaaf; Pavement Records 06628


Autor: Die Wurzeln des närrischen Protestes reichen tief in die Vergangenheit. Das Wort Karneval kommt nämlich nicht unbedingt von carni vale – Fleisch, leb wohl. Sondern vielleicht auch von carrus navalis, dem Schiffskarren. Auf solchen Karren wurden schon zu römischer Zeit die Schiffe ins Wasser gezogen, als der Winter die Flüsse wieder freigab. Dazu gab es rauschende Feste mit Kostüm und Tanz. Vielleicht erinnern die Prunkwagen von heute an diese Schiffe. Sie sind zu Narrenschiffen geworden.

Ein Buch mit dem Titel „Das Narrenschiff“ war vor über fünfhundert Jahren ein Bestseller. Gedruckt wurde es 1494 zur Fasnacht. Es war eine Verspottung der menschlichen Schwächen und Laster. Auf über hundert Bildern wurden sie gezeigt, die Habgierigen, Prahlhänse und Ehebrecher. Alle wurden sie als die Besatzung eines Schiffes vorgeführt. Narren sind sie, weil sie nicht merken, dass dieses Schiff geradewegs in die Hölle segelt. Jeder, der dieses Buch las, sollte sich warnen lassen: Pass auf, dass du nicht selbst zum Narren wirst!

Die wahren Narren sind also gar nicht diejenigen, die sich die Narrenkappe aufsetzen. Nicht die Pappnase macht einen Menschen zum Narren, sondern sein Verhalten im Alltag. Die Karnevalsnarren kostümieren sich und bauen Narrenschiffe aus Pappmaché, um den wahren Narren den Spiegel vorzuhalten.

Diesen Spiegel braucht es gerade in Kriegszeiten. Lauter Narrensprüche sind heute angesagt: Ein wahrer Narr ist, wer einen grausamen Krieg beginnt und ihn als „militärische Spezialoperation“ verkaufen will. Ein Narr ist, wer sich anmaßt, dass mächtige Länder über ihre Nachbarn herrschen dürfen. Ein Narr ist aber auch, wer Terror als legitimen politischen Widerstand verkauft. Oder wer die Bevölkerung der Nachbarn drangsaliert und meint, so könne es Frieden geben. Und erst recht, wer seine eigene Bevölkerung klein hält und auf Menschen schießt, die demonstrieren. Egal ob in der Ukraine, in Gaza, im Westjordanland, in den USA oder im Iran. Und wer seine Geltungssucht und Gier als Krieg gegen die Drogen verkauft, ist ebenfalls nichts anderes als ein Narr.

Im Karneval können wir einfachen Menschen zeigen, dass wir uns nicht zum Narren halten lassen. Mer losse uns nit verzälle, dass überall Verschwörungen lauern. Oder dass man gesünder lebt, wenn man sich nicht impfen lässt.

Die größten Narren sind in meinen Augen diejenigen, die den Klimawandel leugnen. Weil sie auf die Schnelle noch ihre Geschäfte machen wollen. Mit den fossilen Energieträgern. Mit den Techniken aus der Zeit von Kohle und Öl. Mit einem rücksichtslosen Lebensstil, der in die Vergangenheit gehört. Sie zerstören die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen.

Diese skrupellosen Geschäftemacher lassen sich wahrscheinlich auch durch den Karneval nicht zur Vernunft bringen. Aber wir können ihnen zeigen: Wir lassen uns nicht zum Narren halten. Wir lieben diese Welt. Gottes wunderbare Schöpfung. Wir lieben den Frieden. Das Leben. Und die Gerechtigkeit. Wir überlassen diese Welt nicht den grausamen Narren. Sondern halten ihnen den Spiegel vor. Weil das Leben immer besser ist als der Tod.

Das ist die Hoffnung von Karneval. Und die Gewissheit von Ostern. Ich bin Pfarrer Sven Keppler von der evangelischen Kirche in Versmold. Und ich wünsche Ihnen eine fröhlichen, mutigen und engagierten Karneval 2026.


Musik 5: Sulang mer noch am Lääve sin; Komposition: Harry Alfter, Kai Engel, Christian Blüm, Peter Brings & Stephan Brings; Interpreten: Brings & Beethoven Orchester Bonn; Album: Alles Tutti!; Label: Electrola (Universal) LC: 00193


Quellen: Zitat Heinrich Schmitz: https://diekolumnisten.de/2025/03/01/trotz-krieg-und-terror-karneval-feiern/ (eingesehen 1.1.26)



Redaktion: Pfarrer Dr. Titus Reinmuth


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