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Kirche in 1Live | 02.02.2026 | floatend Uhr
Für Freiheit streiten
„Wir sind alle dazu bestimmt zu leuchten!“
Es gibt Jahrestage, die passen nicht zu unserem inneren Zeitgefühl: Manche wirken viel weiter entfernt, als sie sind – andere so nah, als wären sie erst gestern geschehen.
Am 2. Februar 1990 kündigt der südafrikanische Präsident Frederik de Klerk in einer Rede das Ende der Apartheit an. Das Ende eines Systems, das Menschen wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert und trennt. Diese Rassentrennung war erst einfach Alltag und wurde später sogar zum Gesetz. Nach der Rede folgt der nächste große Schritt: politische Gefangene werden freigelassen. Einer von ihnen ist Nelson Mandela, der später der erste schwarze Präsident Südafrikas und Friedensnobelpreisträger wird.
Der 2. Februar 1990 markiert nicht nur das Ende eines Unrechtssystems, sondern zeigt, wie viel Kraft darin liegt, sich füreinander stark zu machen –
ein Thema, das auch 36 Jahre später aktuell ist.
Schranken brechen, Denken befreien und Menschlichkeit hochhalten! Bei seiner Antrittsrede als Präsident zitiert Nelson Mandela diesen Satz: „Wir sind alle dazu bestimmt zu leuchten!“ Ein starker Satz und ein wichtiger Jahrestag. Ich finde, das verdient heute eine Würdigung.
Quellen:
(1) Marianne Williamson zitiert von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede als südafrikanischer Staatspräsident.
Sprecherin: Lisa Kielbassa
Redaktion: Landespfarrerin Julia-Rebecca Riedel
