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Kirche in WDR 4 | 23.05.2026 | 08:55 Uhr

Kinoverkündigung

Was passiert, wenn der Applaus nicht mehr reicht? Wenn jemand alles hat – Ruhm, Erfolg, Aufmerksamkeit – und trotzdem merkt: Innen da ist
eine Leere. Genau damit beginnt der Film „Mother Mary“- seit Donnerstag im Kino.
Mit einer Frau, die auf der Bühne eine Ikone ist – und hinter der Bühne fast zerbricht.

Mother Mary ist ein weltberühmter Popstar. Eine Figur aus Licht, Glamour und Perfektion. Doch je näher ihr großes Comeback rückt, desto stärker wird der Druck. Und irgendwann kippt das Ganze: sie kann nicht mehr. Also flieht sie. Nicht einfach irgendwohin – sondern zurück.
Zu einer Frau aus ihrer Vergangenheit.

„Ich hatte sie mehr als zehn Jahre nicht gesehen, aber ich spürte schon eine Meile gegen den Wind, dass sie kommen würde. Fang doch mal damit an, warum genau du hier bist?“

„Sam, ich brauche ein Kleid.“

Sam ist Modedesignerin und war mal die engste Vertraute von Mother Mary. Diejenige, die ihren Stil geprägt hat, ihren Look, vielleicht sogar ihr ganzes Image gestaltet hat. Aber diese Beziehung ist längst zerbrochen. Zu viele Verletzungen, zu viel Ungesagtes. Und genau da steht Mother Mary jetzt wieder vor der Tür. Ihr Plan ist eigentlich klar: Sie braucht ein Kleid. Für ihr Comeback. Für diesen einen, perfekten Auftritt.

Aber während die beiden anfangen, daran zu arbeiten, wird schnell klar: Es geht hier um viel mehr. Es geht nicht um Stoff und Schnitte. Es geht um alte Wunden. Um das Gefühl, ausgenutzt worden zu sein. Um Enttäuschung und verlorenes Vertrauen. Und um die Frage, ob sich das überhaupt noch reparieren lässt.

„Und du kommst wieder bei mir angekrochen.“

„Ich wußte nicht, wohin ich gehen soll.“

„Sag mir, was siehst Du in Deinem Kopf.“

„Mich!“

„Ja, ich erinnere mich. Es geht ganz allein um dich.“

„Welchen Song singst Du?“

„Ich spiele ihn dir vor, wenn du willst.“

„Ich will meine Phase nicht unterbrechen.“

„Welche?“

„Die, in der ich mir Deine Musik nicht anhöre.“

Der Film erzählt das mit viel Musik, starken Bildern, manchmal fast rauschhaft. Ein Pop-Drama – intensiv, emotional, manchmal auch ein bisschen überhöht. Und immer wieder kippt die glänzende Oberfläche – und zeigt, wie brüchig das alles ist.

„Mother Mary“ ist mehr als eine Geschichte über einen Star. Es ist eine Geschichte über Rollen. Über dieses Gefühl, jemand sein zu müssen. Den Erwartungen zu entsprechen. Zu funktionieren – egal wie es in einem aussieht. Viele stehen nicht im Rampenlicht, aber kennen diese Rollen trotzdem. Im Job. In der Familie. In der Gemeinde. Und manchmal merken wir: Das passt nicht mehr. Und da setzt dann diese Einladung des Films ein: Mal hinzuschauen. Auf Menschen zuzugehen. Mit der Wahrheit rauskommen. Nicht, weil es einfach wäre. Sondern weil da vielleicht etwas heilen kann. Denn am Ende zählt nicht der perfekte Auftritt. Sondern das, was bleibt, wenn das Licht ausgeht.


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