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Kirche in WDR 2 | 28.02.2026 | 06:20 Uhr

Kinoverkündigung

Heute wird es mal ein bisschen sportlich. Seit Donnerstag läuft Marty Supreme im Kino – ein ungewöhnlicher Sportfilm mit Timothée Chalamet. Er spielt Marty Mauser, einen Schuhverkäufer im New York der 1950er Jahre, der fest davon überzeugt ist, zu Größerem berufen zu sein. Sein Ziel: Tischtennis?Weltmeister werden.

„Ich hab einen Traum.“

„Okay, kann ich Dich was fragen? Verdienst Du Geld mit diesem Tisch-Tennis-Zeug?“

„Noch nicht.“

„Gehst Du arbeiten?“

„Nein“

„Rückhand – Rückhand – Rückhand – Vorhand.“

„Wovon lebst Du?“

„Natürlich vom Glauben an mich selbst, dann kommt das Geld von ganz alleine.“

Von diesem „Glauben an sich selbst“ getrieben lebt Marty zwischen kleinen Gaunereien, großen Fantasien und der Hoffnung auf den einen Durchbruch.

Als er bei einem Turnier in London knapp scheitert, gibt er nicht auf – im Gegenteil: Es beginnt eine rastlose Reise durch Metropolen wie Paris, Kairo und Tokio, immer weiter getrieben von Ehrgeiz, Selbstüberschätzung und riskanten Entscheidungen, die auch sein Umfeld belasten.

„Alles in meinem Leben bricht zusammen, aber ich werde es wieder hinkriegen.“

„Brauchst Du Hilfe? Ich kann Dir helfen.“

„Marty, ich unterstütze Deine Mutter nicht für den Rest Deines Lebens.“

„Das ist auch nicht notwendig. Ich übernehme das!“

„Ach ja, und wie?“

„Das wirst Du schon sehen!“

Marty Supreme ist irgendwie ein modernes Gleichnis: Ein Mensch sucht sein Heil im Erfolg, macht den Triumph zur Ersatz-Erlösung – und merkt, wie brüchig dieser Glaube ist. Der Film fragt, was bleibt, wenn der selbstgezimmerte Himmel nicht trägt.

„Ich schaffe das auch allein. Da wo ich her komme, ist jeder auf sich selbst gestellt. So bin ich aufgewachsen.“

„Sie verstehen nicht, was auf dem Spiel steht. Finden Sie das witzig?“

„Manchmal lache ich, wenn ich nervös bin.“

Marty Supreme ist auch irgendwie eine kleine Predigt über das Dranbleiben: Timothée Chalamet hat für die Rolle jahrelang trainiert und die Tischtennis-Sequenzen ohne Stuntdouble selbst gespielt – und selbst wenn es saß, wollte er’s „nochmal“ machen. Und wenn sogar für ein paar Ballwechsel eine Woche geprobt wird, merkt man: Größe fällt nicht vom Himmel – sie wächst aus Übung, Demut und der Bereitschaft, sich korrigieren zu lassen. Nicht der perfekte Schlag erlöst, sondern die Wahrheit, dass man trotz Fehlversuchen wieder an den Tisch zurückkehrt.

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