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Macht hoch die Tür
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Das Geistliche Wort | 30.11.2025 | 08:40 Uhr

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Macht hoch die Tür

Autorin: „Macht die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der Herrscher der Herrlichkeit einziehen kann“ – so ähnlich wird es sich auch Donald Trump gedacht haben, als er in diesem Herbst das Gebäude der Vereinten Nationen betrat. Zur Vollversammlung. Mit Melania, an der Seite. Und dann das. Die First Lady und der Präsident betreten die Rolltreppe. Statt einer galaktischen Fahrt in die Höhe, ein unsanfter Ruck. Die Rolltreppe stoppt. Der Präsident gerät ins Straucheln. Auf seinen intuitiven Ärger ist Verlass und so stapft er schimpfend hoch. Kein staatsmännisches Emporkommen mit Rolltreppe, sondern Beinmuskelarbeit. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit und bitte macht die Rolltreppe bereit. Herr Trump wäre nicht der, den wir kennen, wenn er hinter dieser Panne nicht eine Verschwörung vermuten würde. Wie sich kurze Zeit später herausstellt, war die vermeintliche Attacke ein ganz menschlicher Patzer. Ein Mensch aus seinem Social-Media Team war der Grund, warum die Rolltreppe blockiert war. Er war die Rolltreppe vorausgegangen, um von oben ein tolles Bild zu machen. Nur stand er dabei vor einem Sensor. Dieser veranlasst einen automatischen Stopp der Treppe. Ein menschliches Missgeschick.

Manchmal hakt es am Menschlichen, wenn die Mächtigen einziehen wollen.

Heute, am 1. Advent, ist die Gelegenheit über solche Situationen zu sinnieren. Wie empfangen wir Gäste? Wie ist das, wenn jemand Wichtiges ankommt? Im Advent gehen wir auf Heiligabend zu. Auf den Moment, wo Christen die Ankunft von Gott in der Hauptversammlung, in unserer Welt feiern. Kommt Gott an? Wie?


Musik 2: Brass on the dancefloor

Komposition: Alois Eberl; Interpreten: Viera Blech; Album: Serious?; Label: 2020 Tyrolis; LC: 08453


Autorin: Auf Gleis 5, da gibt es ebenfalls und regelmäßig eine schöne Ankommens Situation. Es wird dort Spalier gestanden. Diese wunderbare Alltäglichkeit passiert jedes Mal, wenn der RE 6 zwischen Minden und Düsseldorf Stopp macht. Vor den Zug Türen bilden sich Menschentrauben, die sich auf Knopfdruck und Piep in einen Spalier verwandeln. Ein staatsmännisches Aussteigen der Reisenden zwischen Bahnsteigkante und Werbetafel bahnt sich an.

Ich mag diesen Moment kurz vor dem Einsteigen. Es ist einer dieser Momente, wo die Reisenden zu einer Gemeinschaft werden. Egal, wer da unterwegs ist. Diese kleine Geste, dieser Halbschritt zurück, das sachte Sich-Zurücknehmen, um einen anderen vorbeizulassen. Ist vielleicht genau das, Advent? Das Platz machen?




Musik 3: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.

Komposition: Traditional; Interpreten: Jazzrausch Bigband; Album: Still! Still! Still!; Label: ACT Music+Vision GmbH+Co.KG; LC: 07644


Autorin: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit — ein Ankommens Lied. Ein Topschlager in unseren Kirchen am ersten Advent.


Sprecher: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit. Ein König aller Königreich, Ein Heiland aller Welt zugleich, Der Heil und Leben mit sich bringt; Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Schöpfer reich von Rat.


Autorin: Dieses Lied wurde ebenfalls für eine Art Vollversammlung gedichtet. Zur Einweihung einer neuen Kirche im Königsberger Stadtteil Altroßgaren im Jahr 1623. Dabei bediente sich der damalige Songwriter einer Vorlage. Er lieh sich Worte aus dem Alten Testament, aus dem Psalm 24. Einem Psalm Davids. Bei Martin Luther gehen diese Zeilen so:


Sprecher:“ Machet die Tore weit und die Türen hoch in der Welt, dass der König der Ehren einziehe. Wer ist dieser König der Ehren? Es ist der Herr, mächtig und stark."


Autorin: Es gibt schon damals die Tradition diese Verse am 1. Advent gemeinsam zu beten. Mit Blick auf Christus, der auf der Vollversammlung der Menschheit erwartet wird. Der Lieddichter Pfarrer Weissel greift eine Tradition auf. Er greift 3000 Jahre zurück auf ein Happening in Jerusalem. Da war unter König Salomo der Tempel frisch erbaut worden. Und in diesen prachtvollen Tempel zogen bei der Einweihung die Priester mit der Bundeslade und den steinernen Gesetzestafeln ein. Damit wollten sie zeigen: Gott nimmt in seinem Heiligtum Platz. An diese jüdische Geschichte wird gleichermaßen erinnert, wenn das Lied gesungen wird. Und, was hat Gott gemacht? Hat er Einzug gehalten? Damals in Jerusalem? Bis heute ist der Tempelberg ein besonderer Ort. Die Al-Aksa Moschee und der Felsendom erzählen davon in einer anderen religiösen, der islamischen Tradition. Allerdings stehen die Tore und Türe nicht offen. Auf den Tempelberg geht es nur nach polizeilicher Kontrolle und von bestimmten Zugängen aus. Wie wäre es, wenn auch hier alle von ihren Ansprüchen einen Halbschritt zurücktreten?


Musik 4: Las Borios

Komposition: Rolland Martinez; Interpreten: Trio Loubelya; Album: Bulle; Label: 2020 Trio Loubelya; LC: unbekannt


Autorin: Auch der Zugang zur Kirche in Königsberg war versperrt. So erzählt es ein Legende. Es wird erzählt, dass ein alter, knurriger Herr sein Eigentum neben der Kirche pflegte und bewachte. Dieser Geschäftsmann, Herr Sturgis, hatte ein schönes und großes Haus bauen lassen. Ärgerlicherweise war hinter seinem Grundstück ein Armen- und Siechhaus gelegen. Vor Herrn Sturgis Gentrifizierung, waren die Armenhäusler es gewohnt, über dessen Grundstück in den Ort und am Sonntag in die Kirche zu gehen. Wie ein englischer Lord fühlte sich Herr Sturgis aber gestört vom Anblick dieser Leute. So ließ er - erzählt man - sein Grundstück einzäunen. Mit einem ordentlichen Zaun und prächtigen Toren. Das Durschreiten dieser Tore war jedoch nur ihm und den Seinen zugestanden. Für die Armenhäusler hieß das, einen großen Umweg in Kauf zu nehmen. Ihr „Mach doch die Tür auf!“ hat ihn nicht beeindruckt.

Vielleicht war es der kluge Songwriter oder vielleicht war es auch ein gewitzter Bewohner des Armenhauses, der die Liedtexte für diesen Konflikt zu nutzen wusste. An jenem ersten Advent 1623 ziehen die Menschen durch die Straße und singen das Lied „Mach hoch die Tür, die Tor macht weit“. Besonders laut und schön singen sie vor Herrn Sturgis Anwesen. Da, so erzählt es die Legende, lässt sich Herr Sturgis Herz erweichen. Er nimmt seine Schlüssel und öffnet die Tore, so dass die Nachbarn wieder frei hin und her gehen können. Und weiter wird erzählt, dass er von diesem Tag an die Tore nie wieder zugeschlossen hat.

Ist auch das, Advent? Herr Sturgis, der sich ein Stück zurücknimmt und den anderen Platz einräumt? Ist das die Frage an unsere Gesellschaft im Advent, welche Türen der Hoffnung und Barmherzigkeit wir aufmachen? Und wie weit machen wir die Tore der humanitären Hilfe auf?


Musik 5 (=Musik 3): Macht hoch die Tür …


Autorin: Die christlich-jüdische Tradition kennt weitere Bilder für das Ankommen. Ein euphorisches Bild gibt es bei dem Propheten Sacharja:


Sprecher: „Brich laut in Jubel aus, Tochter Zion! Schrei deine Freude heraus, Tochter Jerusalem! Sieh doch dein König! Er kommt zu dir. Ins Recht gesetzt und gerettet ist er, ohne Besitz, voll Demut und reitet auf einem Esel, ja auf einem Grautier, dem Füllen der Eselin“ (Sacharja 9,9).


Autorin: Jubel! Schreie! Totale Euphorie - so hört es sich für mich an. Wie die begeisterten Taylor Swift Fans oder Beatles Groupies. Ekstatische Lebensäußerungen beim Eintreffen des bzw. der Angebeteten. Passt das zu unserem Advent? Zum Advent, der früher als Bußzeit gegolten hat? Passt das zu dem, was wir religiös erwarten? Was oder wer könnte mich so umhauen, dass ich jetzt vom Frühstückstisch aufspringe und mich jubelnd an die Straße stelle? Es passiert ja. Im Fußball Stadion oder beim Rudelsingen wenn lauthals von „Macht hoch die Tür“ bis „Jingel Bells“ mitgesungen wird.

Vielleicht ist auch das die adventliche Frage. Nicht nur, wo gehe ich einen Halbschritt zurück und mache Platz für andere. Sondern auch die Frage: Wo trete ich einen Schritt vor und lebe meine Begeisterung? Wo trete ich vor und demonstriere, was mir wichtig ist? Wenn ich mit meinem Nachbarn plötzlich im Türrahmen stehe und politisch diskutiere, obwohl ich nur ein Paket angenommen habe. Wenn ich „Stop“ sage, wo wieder ein entwertender Spruch raus gehauen wird?


Musik 6: Anti-Hero

Text/Komposition/Interpretin: Taylor Swift; Album: Midnights; Label: Republic (Universal Music) LC:25289


Autorin: Würde der Pop-Star Taylor Swift mit einem Esel anreisen? Vielleicht ist es das, was die Verheißung des Propheten Sacharja so berührend macht: „Dein König reitet auf einem Esel.“ Das Widersprüchliche in dem gezeichneten Bild. Der Lady Di Effekt, der da drinsteckt. Ein König, der pompös einzieht und gleichzeitig so etwas unfassbar Bodenständiges hat. Eselfüllen statt Limousine. Roter Teppich und Gummistiefel gleichzeitig. Das Bild von einem König auf dem Grautier. Was ist das? Wahnsinn oder Vision? Die Reibung steckt nicht nur in dem Bild, sondern auch im Selbstverständnis dessen, der da an getrottet kommt. Es kommt kein militärischer Herrscher, sondern ein Friedenskönig.

Jesus von Nazareth zieht in Jerusalem mit dem Fohlen einer Eselin ein. Die Menschen jubeln ihm bei diesem alltäglichen, prunklosen Einzug zu. Das ist ein Einzug mit Gummistiefel und Pantoffeln. Nicht mit Highheels und weißen Sneaker. Es geht ums alltägliche Jetzt.

Beim adventlichen Warten kann man das „Jetzt“ aus den Augen verlieren. Da richten sich die Blicke auf einen Zeitpunkt in der Zukunft. Der Esel reitende Friedensfürst macht aber deutlich: „Jetzt! Hier! Deswegen bin ich mit etwas so alltäglichem unterwegs“. Jetzt! Hier! So wie Herr Sturgis in Königsberg ganz konkret angefangen und verändert hat. Er hat die Tore geöffnet, so dass die Nachbarn wieder frei über sein Grundstück gehen konnten. Frieden beginnt im Alltäglichen. Der Friedensfürst kann jetzt und hier Hof halten. Das Reich Gottes kann jetzt entstehen. Das ist das, was Jesus uns vorgemacht hat. In seinen konkreten Begegnungen. Wenn er mit Menschen gesprochen hat, wenn sie in der Begegnung gesund wurden. Er hat Gemeinschaft gestiftet. Zwischen Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben. Zwischen Menschen, die sich im Zugabteil begegnen. Heute würde er vermutlich dahin gehen, wo Menschen sich einsam fühlen. Mit seinen Gummistiefel-Auftritten macht er das vor. Und er provoziert uns bis heute, wenn er fordert: Liebt nicht nur eure Freunde und die ihr mögt, sondern liebt auch eure Feinde. Ist auch das Advent? Die eingetretenen Pfade zu verlassen? Welchen meiner Feinde kann ich lieben?


Musik 7 = Musik 4: Las Borios


Autorin: Der Herrscher auf dem Esel. Das ist wahrscheinlich das Letze, was sich die Mächtigen unserer Tage vorstellen. Sie mögen es lieber groß, golden und perfekt. Und auf keinen Fall darf es einen Fauxpas wie bei der Vollversammlung geben.
Dass plötzlich die Rolltreppe stoppt. Da Donald Trump aber keine Gottheit ist, die allein schweben kann, ist er den Regeln dieser Welt, zumindest den technischen, ausgeliefert. Auch beruhigend. Meisten weiß er sie extrem gut zu nutzen. Aber manchmal bringen sie ihn halt doch zum Straucheln. So wie auf dem Weg zur UN-Vollversammlung. Da kommt sein Streitwagen ins Straucheln. Wäre das mit einem Esel auch passiert?
In dem Adventslied ist weder von Esel noch Streitwagen die Rede. Da gibt es eine andere Möglichkeit.


Sprecher: Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.


Autorin: In einem meiner Kinderbücher von Lurchi, da gab es ein Bild von einer Schneckenkutsche. Was ist Sanftmütigkeit als Gefährt? Vermutlich kein SUV, keine G-Klasse und auch kein Euro-Fighter. Ist Sanftmütigkeit so eine Schneckenkutsche wie in dem Lurchi-Kinderbuch? Oder ist Sanftmütigkeit ein Heißluftballon? Oder ein Elefant?

Hannibal allerdings kam – so wird es erzählt - mit Elefanten über die Alpen.

Wie sieht aber eine Welt aus, in der alle in Sanftmütigkeit unterwegs sind?

Ich höre und singe in diesen Strophen eine andere Welt. Eine anti-trumpistische, eine anti-gigantistische Welt. Ein Gegenentwurf zu den Militärparaden Chinas und Russlands.

Mit diesen Strophen werden die Vorstellungen von Mega und Maga umgekehrt. Der König, der hier empfangen wird, herrscht nicht mit Macht und Gewalt. Sanftmütigkeit ist sein Gefährt. Was ist das - bitte schön - für ein Bild?

In einer solchen Welt ist auch das Stolpern in Ordnung. Das Stolpern auf einer Rolltreppe. Das Stolpern im Leben. Auch das Straucheln. Der Mensch auf dem Esel weiß das. Deswegen ist er uns als Kind nah gekommen. Unspektakulär in einem Stall, ohne Pomp und Gold. Zwischen Körperflüssigkeiten und Tiergeruch. Die kleinen weichen Fußsohlen streckt er uns entgegen. Mit Füßen, die unabgelaufen sind, die die Verheißung der Zukunft und des Weges noch vor sich haben. Die uns zum Mitlaufen einladen

Advent hat mit Bewegung zu tun. Wie der schwingende Dreiertakt von „Macht hoch die Tür“. Advent hat mit Schritten zu tun. Mit lauten, euphorischen Trampeln, jubelndem Stampfen. Advent ist manchmal der sacht Halbschritt rückwärts. Das sich Zurücknehmen und für andere Platz machen. Advent, das ist der Moment, Gummistiefel anzuziehen, um für Gottes Reich im Hier und Jetzt zu schuften.


Einen bewegten Advent wünscht Pfarrerin Frauke Wagner aus Herford.


Musik 8: It's the Most Wonderful Time of the Year (with Sharon Dyall, Ida Sand, Jonas Knutsson, Johan Norberg & Clas Lassbo)
Komposition: Edward Pola & George Wyle; Interpreten: Nils Landgren; Album: Christmas with My Friends VIII; ACT Music+Vision GmbH+Co.KG; LC: 07644



Redaktion: Pfarrer Dr. Titus Reinmuth




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