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Kirche in WDR 2 | 03.02.2026 | 05:55 Uhr

Gute Nachrichten

Ich habe lange gedacht, dass alles immer schlechter wird. Wenn man die Nachrichten einschaltet, entsteht leicht der Eindruck, die Welt stehe kurz vor dem Untergang. Klimakrise, Kriege, Artensterben, Umweltkatastrophen – ein Thema jagt das nächste, und oft bleibt am Ende vor allem ein Gefühl von Ohnmacht. Umso überraschter war ich, als ich angefangen habe, auch nach den leisen, positiven Nachrichten zu suchen. Denn die gibt es tatsächlich: gute Nachrichten von unserer Erde.

Beispiele?


Weltweit wächst der Anteil erneuerbarer Energien so schnell wie nie zuvor. In vielen Ländern wird inzwischen mehr Strom aus Sonne und Wind gewonnen als aus Kohle. Costa Rica zum Beispiel deckt seinen Strombedarf fast vollständig aus erneuerbaren Quellen. Und selbst große Industrieländer wie China haben in den letzten Jahren Kohlekraftwerke abgebaut und viel mehr Geld in grüne Energie investiert, als in andere schmutzige. Noch vor wenigen Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ein solcher Wandel in diesem Tempo möglich ist.


Auch die Natur erholt sich dort, wo wir ihr Raum geben. Mein geliebter Rhein, früher ein Symbol für Umweltverschmutzung, ist heute wieder Lebensraum für Lachse. In Europa nehmen die Bestände von Wisenten und Wölfen wieder zu. Neugeschaffene, riesige, internationale Meeresschutzgebiete sorgen dafür, dass Fischbestände sich erholen.

Sogar Korallenriffe werden wieder aufgeforstet.

Es sind kleine Zeichen, aber sie zeigen: Zerstörung ist nicht das letzte Wort. Heilung ist möglich – wenn wir sie zulassen.


In der Bibel heißt es im ersten Buch Mose: „Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre.“ Bebauen und bewahren. Das ist kein Widerspruch, sondern ein Auftrag. Wir dürfen gestalten – aber wir sollen auch schützen.

Die Erde ist kein Rohstofflager, sondern ein Garten. Und ein Garten lebt davon, dass man ihn pflegt, dass man auf ihn achtet, dass man nicht nur nimmt, sondern auch gibt.


Manchmal fühlen wir uns machtlos angesichts der großen Krisen. Was kann ich als Einzelner schon tun? Doch Hoffnung und Veränderung zum Guten wächst überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen – in der Politik, in der Wissenschaft, in Initiativen vor Ort und im eigenen Alltag. Jedes bewusste Handeln, jede kleine Veränderung ist ein Teil dieser Hoffnung.

Die Erfolge zeigen: Es lohnt sich, anzufangen. Gott hat seine Schöpfung nicht aufgegeben. Und er traut uns zu, mitzuhelfen.

Gott segne unser Tun – damit die Erde aufatmen kann.

Und wir mit ihr.



Redaktion: Rundfunkpastorin Sabine Steinwender-Schnitzius



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