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Hörmal | 25.12.2025 | 07:45 Uhr

Danach

Und?

War was dabei?

Bei den Geschenken, mein´ ich.

Am Tag danach ist ja erst einmal alles – wie immer. Plus aufräumen, oder nicht, mit einem Kater aufwachen, oder nicht, sich auf die Liebsten freuen, oder eben nicht.

Es ist ja noch Weihnachten. Besuche von oder bei den Eltern stehen an.

Warmes Glück oder kurz vor der Panik.

Es soll ja wieder schön sein und werden. Rund laufen. Alle happy, Friede, Freude, Rehrücken.

Und: Patchworkkinder müssen hin und her gefahren werden, Tränen getrocknet und: Einer fehlt unter dem Baum. Die Oma, der Opa, oder die Mutter, der Vater, das Kind. Ein Freund.

Einer fehlt. Was bleibt? Am Tag danach. Dankbarkeit für Glück, das Glück ist.

Trauer um die Fehlenden. Stress und Erschöpfung für den Dienst an den Erwartungen. Den Eigenen, wie den der Anderen.


Was bleibt am Tag danach?

Euch ist heute der Heiland geboren. Hat gestern jemand gesagt. Heiland, so ein altes Wort. Heiland der, der das Heil bringt.

Heil. Also, wenn alles gut ist. Oder besser: Wenn alles wieder gut werden wird.

Weil: Jetzt, genau jetzt, an Weihnachten - auch am Tag danach - eben nicht alles gut ist.

Wie in der Geschichte von der Geburt Jesu. Armut, ungewollte Schwangerschaft, kein Dach über dem Kopf, Visionen, die einem singen: Fürchte dich nicht. Eine überraschende Übernachtungs- und dann auch noch Geburtsmöglichkeit in einem Stall. Immerhin, man ist ja auf der Flucht. Alles gut ist da bis auf ein gesundes Kind und gesunde Eltern erstmal wenig. So Engel singen ja nicht ewig: Fürchte dich nicht. Oder?


Was bleibt am Tag danach? Wir Christen sind schon ziemlich jenseits von Allem, indem wir glauben, dass mit diesem Kind Gott auf die Welt gekommen ist. Mensch geworden ist.

Oder genau mittendrin: im Jetzt von damals im Stall, im Jetzt am Tag nach Heiligabend, im Morgen, das ich fürchte oder freudig erwarte.

Was bleibt am Tag danach?

Gott ist da. Menschlich und göttlich. Ewig und sterblich. Verletzbar und unverletzlich.

Was das ändert?

Gott ist da. Im Stall, am Steuer, wo auch immer: fern und nahbar zugleich.

Fürchtet euch nicht.

Am Tag danach.



Redaktion: Rundfunkpastorin Sabine Steinwender-Schnitzius

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