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katholisch
Kirche in WDR 4 | 07.11.2026 | 08:55 Uhr
Kinoverkündigung
„Fröhliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr.“ „Fröhliche Weihnacht. Pfffft.“
Fröhliche Weihnacht. Pffft. Mit dieser Einstellung geht der erfolgreiche und wohlhabende Ebenezer Scrooge durch´s Leben. Den Blick für die Menschen um sich herum aber hat er verloren. Das ist kurz gesagt die Geschichte hinter Ebenezer – Eine Weihnachtsgeschichte. Ab Donnerstag im Kino. Vor fast 200 Jahren schrieb der englische Autor Charles Dickens seine berühmte Weihnachtsgeschichte A Christmas Carol. Die Erzählung vom alten Geizhals Ebenezer gehört bis heute zu den bekanntesten Weihnachtsgeschichten der Welt und wurde in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Zeichentrickversionen immer wieder neu erzählt. Scrooge lebt zurückgezogen. Weihnachten bedeutet ihm nichts. Freundlichkeit hält er für Schwäche und Mitgefühl für Zeitverschwendung.
„Mr. Scrooge. Wir sammeln Spenden für die Armen. Mit wieviel darf ich sie eintragen?“ „Mit gar nichts.“ „Sie wünschen anonym zu bleiben.“ „Ich wünsche meine Ruhe.“ „Guten Tag.“ „Guten Tag.“
Sein Leben würde vermutlich so weitergehen, wenn nicht plötzlich drei Geistern der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft bei ihm auftauchen würden. Sie führen ihm schonungslos vor Augen, was aus seinem Leben geworden ist. Die Menschen, die er verloren hat. Die Chancen, die er verpasst hat. Und die Folgen seines Handelns.
„Dich werden drei Geister heimsuchen.“ „Vielleicht könnte ich ja mit allen auf einmal sprechen und alles schnell hinter mich bringen?“ „Du weist nicht, was aus dir geworden ist, Ebenezer!“ „Geh ihr sofort hinterher, sonst bereust Du diesen Moment bis zum Ende deines erbärmlichen Lebens!“
Was diese Geschichte bis heute so aktuell macht, ist die Frage, die dahintersteht: Kann ein Mensch sich wirklich ändern?
Wenn wir ehrlich sind, kennen wir solche Momente auch. Wir nehmen uns vor, mehr Zeit für unsere Familie zu haben. Mehr zuzuhören. Weniger zu urteilen. Doch oft kommt der Alltag dazwischen. Termine, Verpflichtungen und Sorgen füllen den Kalender und manchmal auch das Herz.
Die Weihnachtsgeschichte von Scrooge erinnert daran, dass Veränderung möglich ist. Im christlichen Glauben gehört diese Hoffnung zum Kern der Botschaft. Kein Mensch muss für immer der bleiben, der er gestern war. Jeder Tag schenkt die Möglichkeit für einen neuen Anfang. Für Versöhnung. Für Begegnung. Für ein offenes Herz.
Vielleicht liegt genau darin die zeitlose Kraft dieser Geschichte: Nicht die Geister retten Scrooge. Es ist der Moment, in dem er erkennt, dass es noch nicht zu spät ist, anders zu leben.
„Hey. Ich bin am Leben. Was mach ich denn jetzt nur? Frohe Weihnacht.“
Fröhliche Weihnacht. Pffft. Mit dieser Einstellung geht der erfolgreiche und wohlhabende Ebenezer Scrooge durch´s Leben. Den Blick für die Menschen um sich herum aber hat er verloren. Das ist kurz gesagt die Geschichte hinter Ebenezer – Eine Weihnachtsgeschichte. Ab Donnerstag im Kino. Vor fast 200 Jahren schrieb der englische Autor Charles Dickens seine berühmte Weihnachtsgeschichte A Christmas Carol. Die Erzählung vom alten Geizhals Ebenezer gehört bis heute zu den bekanntesten Weihnachtsgeschichten der Welt und wurde in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Zeichentrickversionen immer wieder neu erzählt. Scrooge lebt zurückgezogen. Weihnachten bedeutet ihm nichts. Freundlichkeit hält er für Schwäche und Mitgefühl für Zeitverschwendung.
„Mr. Scrooge. Wir sammeln Spenden für die Armen. Mit wieviel darf ich sie eintragen?“ „Mit gar nichts.“ „Sie wünschen anonym zu bleiben.“ „Ich wünsche meine Ruhe.“ „Guten Tag.“ „Guten Tag.“
Sein Leben würde vermutlich so weitergehen, wenn nicht plötzlich drei Geistern der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft bei ihm auftauchen würden. Sie führen ihm schonungslos vor Augen, was aus seinem Leben geworden ist. Die Menschen, die er verloren hat. Die Chancen, die er verpasst hat. Und die Folgen seines Handelns.
„Dich werden drei Geister heimsuchen.“ „Vielleicht könnte ich ja mit allen auf einmal sprechen und alles schnell hinter mich bringen?“ „Du weist nicht, was aus dir geworden ist, Ebenezer!“ „Geh ihr sofort hinterher, sonst bereust Du diesen Moment bis zum Ende deines erbärmlichen Lebens!“
Was diese Geschichte bis heute so aktuell macht, ist die Frage, die dahintersteht: Kann ein Mensch sich wirklich ändern?
Wenn wir ehrlich sind, kennen wir solche Momente auch. Wir nehmen uns vor, mehr Zeit für unsere Familie zu haben. Mehr zuzuhören. Weniger zu urteilen. Doch oft kommt der Alltag dazwischen. Termine, Verpflichtungen und Sorgen füllen den Kalender und manchmal auch das Herz.
Die Weihnachtsgeschichte von Scrooge erinnert daran, dass Veränderung möglich ist. Im christlichen Glauben gehört diese Hoffnung zum Kern der Botschaft. Kein Mensch muss für immer der bleiben, der er gestern war. Jeder Tag schenkt die Möglichkeit für einen neuen Anfang. Für Versöhnung. Für Begegnung. Für ein offenes Herz.
Vielleicht liegt genau darin die zeitlose Kraft dieser Geschichte: Nicht die Geister retten Scrooge. Es ist der Moment, in dem er erkennt, dass es noch nicht zu spät ist, anders zu leben.
„Hey. Ich bin am Leben. Was mach ich denn jetzt nur? Frohe Weihnacht.“
