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Welttag der Kranken
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Kirche in WDR 5 | 11.02.2026 | 06:55 Uhr

Welttag der Kranken

Guten Morgen! Heute ist der Welttag der Kranken. Das ist aber kein Grund, um – wie es so schön heißt – „krank zu feiern“. Kranksein und feiern ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Denn wer krank ist, der ist nicht fit, dessen normales Aktionsfeld im Alltag ist eingeschränkt und – man wird oder ist isoliert. Und das alles passt nicht zu einer Feier. Beim Feiern geht es meist ausgelassen zu, und es gehören mehrere Menschen dazu. Also krank-feiern geht nicht.

Was man aber feiern kann am Welttag der Kranken: die vielen Menschen, die sich um die Kranken kümmern. Da sind die Ärztinnen und Ärzte, die Pflegerinnen und Pfleger, die helfen, dass Kranke wieder auf die Beine kommen, durch Operationen, Behandlungen, Therapien, Unterstützung – sprich: die das Aktionsfeld der Kranken erweitern, damit diese wieder am alltäglichen Leben teilhaben können. Da sind die vielen Angehörigen, die pflegen, damit die Kranken sich trotz aller Einschränkungen wohlfühlen können – soweit es geht. Und da sind die vielen Freunde und Bekannten, ehrenamtlichen Besuchsdienste und nicht zuletzt auch die Seelsorgerinnen und Seelsorger, die die Kranken aufsuchen und sie so aus ihrer Isolation herausholen. Auch wenn jetzt keine Sektkorken knallen: Ihnen allen, die Sie sich um die Kranken kümmern, gilt es Danke zu sagen für ihren Dienst und Ihr Engagement, für ihr Mitgefühl. Immerhin: Kranke zu besuchen – und da zähle ich die Pflege und ärztliche Behandlung einmal mit dazu –, zählt in der christlichen Tradition zu einem der sieben Werke der Barmherzigkeit (vgl. Mt 25,36). Nicht umsonst haben daher viele Krankenhäuser christliche Wurzeln.

Der Welttag der Kranken wurde übrigens von Papst Johannes Paul II. 1993 eingeführt. Und bewusst wählte er dafür den 11. Februar, weil das der Gedenktag „Unserer Lieben Frau in Lourdes“ ist. Dort, in dem kleinen Ort in den Pyrenäen, sei nämlich am 11. Februar 1858 Maria einem kleinen chronisch kranken Mädchen erschienen in einer Grotte mit einer Quelle. Lourdes gilt heute als der drittgrößte Marien-Wallfahrtsort der Welt und zieht Jahr für Jahr mehrere Millionen Pilger an, vor allem Kranke. Die erhoffen sich Heilung. Und viele von ihnen gehen deswegen auch zu der Quelle in der Mariengrotte. Papst Johannes Paul II. wiederum hatte eine starke Marienfrömmigkeit. So hat er nach dem Attentat 1981 in Rom, bei dem er sehr schwer verletzt wurde, sein Überleben Maria zugeschrieben. Aber das ist eine andere Geschichte. Nach dem Attentat lag Papst Johannes Paul II. längere Zeit im Krankenhaus, wo er zweimal operiert wurde. Er kannte also das Leiden eines kranken Menschen aus eigener Erfahrung. Das prägte sein weiteres Leben und hat dazu beigetragen, den heutigen Gedenktag einzuführen.[1]

Und so geht es an diesem Gedenktag vor allem um die Kranken weltweit, die auf die Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen sind. Vor allen Ihnen wünsche ich von Herzen Trost, Zuversicht, Menschen, die Ihnen beistehen und hoffentlich baldige Genesung. Und uns allen einen guten Tag.

Ihr Pater Philipp Reichling aus Duisburg.

[1] Vgl.: https://www.archivioradiovaticana.va/storico/2017/02/11/welttag_des_kranken_25-j%C3%A4hriges_jubil%C3%A4um_in_lourdes/de-1291537 .

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